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Es werden Posts vom Januar, 2017 angezeigt.

Zitronen-Ralf

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Stegner nordisch ausgetrocknet 

Gestern also Ralf Stegner für die SPD bei Markus Lanz. Mit einem Gesichtsausdruck, als hätte seine Partei soeben erklärt, dass sie bei der Bundestagswahl am 24. September  nicht antreten wird, wirkte seine angebliche Begeisterung für die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz so ansteckend wie eine dreimal ausgepresste Zitrone in einem Müllcontainer appetitanregend. 

Die Mundwinkel des Kieler SPD-Chefs hingen herab, als hätte er mehrmals in diese Zitrone gebissen, geradezu verbissen beobachtete er die rechts von ihm sitzenden Talkgäste, als dürfe man von einem "stern"-Chefredakteur und von einer Linguistin mehr erwarten als das, was von ihnen zu erwarten war. Christian Krug wollte Martin Schulz nur noch einiges "draufbinden", während die Sprachwissenschaftlerin die richtige Anekdote zur richtigen Zeit für ausreichend hielt, wenn die SPD erfolgreich sein will. Vorzüglich fand Markus Lanz auch sogleich, dass Schulz im Gegensatz zu Stegner n…

Fake-News

"Unzählige" Nordafrikaner gleich 30?

"Bild"-Kolumnist Franz Josef Wagner gehen Fake News immer mehr auf den Scherz-Keks. Deshalb würde er seiner heutigen "Post von Wagner" zufolge am liebsten im Wald leben. Dort könne er dann "hoch oben auf den Bäumen" mit den Vögeln singen oder seinen Rucksack "in einen kleinen Bach hineinstecken". Vielleicht habe ich da auch etwas falsch verstanden. Vielleicht würde er auch beim Singen vögeln oder Vögel in einen Bach "hineinstecken". 

Aber warum beklagt sich Wagner eigentlich? Weil die Kölner Polizei wieder Fake News verbreitet? Nach der Silvesternacht 2015/16 meldeten diese rheinischen Frohnaturen "keine besonderen Vorkommnisse", bis nicht mehr geleugnet werden konnte: Frauen hatten in dieser Nacht Angst, wurden belästigt. Angeblich von Nordafrikanern. 

Inzwischen hat mich aber das Gefühl beschlichen, dass der Verdacht in den meisten Fällen zu Unrecht auf Nordafrikaner fiel, diese B…

Kriminelle Unbekannte

Gesetze müssen verschärft werden

Wer Polizeiberichte aufmerksam liest, stellt entsetzt fest: Die meisten Straftaten werden von Unbekannten begangen. Unbekannte überfallen Supermärkte, Unbekannte knacken Autos, Unbekannte fuchteln mit Waffen herum, Unbekannte begehen Morde. 

Was genauso schlimm ist: Wenn diese Kriminellen nicht gefasst werden, wenn die "Bild"-Zeitung also keine Fotos von ehemals Unbekannten veröffentlichen kann, bleiben sie Unbekannte. 

Deswegen müssen die Gesetze dringend verschärft werden. Jede Unbekannte und jeder Unbekannte muss eine elektronische Fußfessel tragen - und wird so zu Bekannten. Bekannte begehen viel seltener Straftaten als Unbekannte. Werden aus Bekannten sogar noch Prominente, tauchen sie in Polizeiberichten kaum noch auf.

Natürlich gibt es auch prominente Bekannte und bekannte Prominente, die kriminell werden. Aber die haben zu gute Anwälte für elektronische Fußfesseln. Da kann man nichts machen. Vielleicht aber doch? Ein VW als gesetzlich vor…