Wir sind Martin

Wo sich 605 Sozialdemokraten
versammeln, will Martin mitten
unter ihnen sein. 
SPD steht nun für Schulz-Partei Deutschlands

Angela Merkel soll sich bereits erkundigt haben, ob während ihrer Abwesenheit die DDR wieder gegründet worden ist. In Washington habe sie sich voll und ganz auf Donald Trump konzentrieren müssen, da könne ihr derlei durchaus entgangen sein. Freuen würde sie sich aber. Mit der SED sei sie als DDR-Bürgerin genauso gut zurecht gekommen wie später als Kanzlerin mit der SPD. Nur das mit der Führungsrolle habe sich geändert.

In der SPD sind jetzt alle Martin, so viel Walter, Erich und Egon hat es in der SED nie gegeben. 605 von 605 Stimmen bei der Wahl des Parteivorsitzenden und das auch noch in Berlin, wo sonst Höhenflüge eigentlich nicht möglich sind, weil die dafür erforderlichen Flughäfen nie fertig werden - das klingt irgendwie durchgedreht. Ist es laut Sigmar Gabriel aber gar nicht. Wer ihn loswerden könne, der wolle das zu 100 Prozent.

Dumm aus der Bio-Wäsche schauen die Grünen. Mit Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir haben sie auf Schwarz-Grün gesetzt, jetzt setzen sie jede Umfrage in den Treibsand der drohenden Fünf-Prozent-Hürde. Trotzdem gratulierten sie Martin Schulz zur vollkommenen Wahl fast so euphorisch wie die SPD. Sie richteten ein Grußwort an den "lieben Martin", der die "alte Tante SPD" wieder flott mache, und wünschten dem neuen SPD-Chef "alles Gute für den bevorstehenden Wahlkampf". Dafür braucht er die Grünen allerdings gar nicht.   

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