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Es werden Posts vom September, 2016 angezeigt.

Im Kaffeesatz gelesen

Deutschland bleibt Deutschland. Basta.

Da kann kommen, wer da wolle. "Deutschland wird Deutschland bleiben", sagt die Bundeskanzlerin. "Persil" ist schließlich auch immer "Persil" geblieben. Wird aber auch schon seit langer Zeit in anderer Verpackung nicht als "Persil" verkauft. Und so manche deutsche Familie ist sicher: "Das ist eben nicht Persil." Wird aber trotzdem immer "Persil" bleiben.

Im niedersächsischen Landtag können sich seit heute Abgeordnete abhörsicher unterhalten. Das klingt irgendwie merkwürdig, weil Politikerinnen und Politiker auch ohne bauliche Maßnahmen immer weniger Gehör finden, eine weitere Abschottung wäre also gar nicht erforderlich, wenn man sich vor den Wählerinnen und Wählern schützen wollte, die sich - wie die Kanzlerin - vor einem anderen Deutschland fürchten. Deutschland wird aber trotzdem immer Deutschland bleiben. Im Zweifelsfalle ist das sogar abhörsicher.

Was bleibt, wird allerdings auch immer …

Vera Brühne

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Noch verstecken Medien diesen Namen
Der "Cicero" versteckt den Namen in einem Gespräch mit einem bekannten Anwalt, "Bild" hält sich bedeckt in einem Bericht über einen ehemaligen Redakteur, der sich damals mit diesem Fall beschäftigt hat und deswegen vom Bundesnachrichtendienst bespitzelt worden ist: Dabei geht es um den wahrscheinlich brisantesten Justizkrimi der Nachkriegszeit mit allen Zutaten, die ein Politthriller braucht. Auf der einen Seite der Arzt Otto Praun, der in Waffengeschäfte verstrickt sein soll und dem man gute Beziehungen zum Büro des Verteidigungsministers Franz Josef Strauß nachsagt, und seine Haushälterin Elfriede Kloo, auf der anderen Seite Vera Brühne und Johann Ferbach.  Die Blondine ist eine attraktive Frau, die Praun 1957 in einem Münchner Lokal kennenlernt. Er schickt seine Haushälterin nach Hause, schenkt seiner neuen Bekannten ein Auto, sie soll ihn besuchen. Osterdienstag 1960 werden Praun und seine Haushälterin tot in der Villa des Ar…

Aufgestanden ohne Beduinen

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Horst Seehofer braucht nur eine Anstalt

"Wir sind der Auffassung, dass die Grundversorgung auch von einer Fernsehanstalt geleistet werden könnte." Sagt Horst Seehofer in einem Interview mit der "Bild am Sonntag", die heute allerdings schon von gestern ist. Wie die CSU eigentlich immer.

Doch für Bayern dürfte die von Seehofer geforderte Grundversorgung durchaus ausreichend sein. Dort zu Freistaat sollten "Aufgestanden ohne Beduinen" im Frühstücksfernsehen, das Horst-Seehofer-Lied "Die Fahne hoch, die Bierkrüge fest geschlossen" im Vorabendprogramm und "Brüder, zur Resie, zur Geilheit" im Nachtprogramm genügen.

Damit einverstanden ist bereits Barbara Stamm als Verwaltungsratsvorsitzende des Bayerischen Rundfunks, obwohl sie mit Horst Seehofer noch gar kein uneheliches Kind hat. Dass der Horst fensterln kann, beweist er jedes Mal, wenn er Angela Merkel aufs Dach steigt. Barbara, warte also nur noch ein Weilchen...

Für den ungestörten Aufbau d…

Flach im Norden

Da gibt es eine Stadt mit ganz vielen Taliban

"Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt." Dieser Satz stammt aus einer Rede, die Ernst Reuter fast auf den Tag genau vor 68 Jahren gehalten hat. Dieser Hilferuf aus Berlin ist in die Geschichte eingegangen.

Die Reden und Äußerungen eines Oberbürgermeisters aus dem flachen Norden dagegen werden nicht in die Geschichte eingehen. Die Stadt, die er regiert, wird wahrscheinlich bis zum Ende seiner Amtszeit auch nicht eingehen. Seine Amtszeit dauert nur noch drei Jahre, wiedergewählt wird er bestimmt nicht. 

Der Oberbürgermeister heißt Andreas (der Nachname ist mir bekannt). Jüngst hat er einem Ratsherrn während einer Ausschusssitzung einen Vergleich an den Kopf geworfen, der fassungslos macht. Der Ratsherr stelle "Anträge nach dem Taliban-Prinzip: einer kommt durch". 

Einem anderen Oberbürgermeister ist dieser Tage der Besuch eines Seminars über Personalführung nahegelegt worden, damit er nicht weiter Mitarbeiter terrorisie…