Mittwoch, 29. Juni 2016

Foto der Woche

Sie ist wieder bei ihrem Rudel. 
Von einer süßen Wölfin

Die Wildtierhilfe aus Soltau hat sie aufgepäppelt, jetzt ist die kleine Wölfin wieder bei ihrem Rudel. Gefunden wurde sie vorige Woche von einer Familie in der Lüneburger Heide. Das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) schaltete das Labor für Wildtiergenetik des Senckenberg-Instituts in Gelnhausen ein, das stellte anhand einer Genetikprobe fest: Die Kleine ist ein Wolfswelpe, auch die Eltern von ihr wurden gefunden.

"Dies war natürlich die Voraussetzung für die Freilassung", hieß es dazu in einer Pressemitteilung des NLWKN-Wolfsbüros. Die Kleine kehrte gestern zurück, die örtlichen Wolfsberater waren dabei. "Für Deutschland ist dies der erste Fall, in dem ein junger Wolfswelpe wieder freigelassen wurde, in anderen Ländern wurde dies bereits erfolgreich praktiziert", stellten die Experten fest. Und schossen ein Erinnerungsfoto. 

Freitag, 24. Juni 2016

Schock für Europa

Von Zeus geliebt-von den Briten verschmäht

Die Zeiten ändern sich. Zeus hat Europa geliebt, verwandelte sich für sie in einen Stier, entführte sie auf eine Insel, und nun hat eine andere Insel Europa verschmäht. Deshalb ändern sich nun auch die kulturellen Beziehungen Europas zu Großbritannien:

Der Silvester für Silvester beliebte Sketch "Diner für one" wird umgeschrieben. Ausgestrahlt wird die neue Fassung mit Merkel als Europa und Seehofer als Zeus. Schon vor der Suppe bekommen sich die beiden dermaßen in die Perücken, dass der Butler James vergeblich um Mäßigung bittet. Sein Satz "The same procedure as every CSU-Parteitag" bildet Anfang und Schluss des Ein-Akters. 

Das von Anfang an umstrittene Filmchen "Her mit den kleinen Engländerinnen" wird schärfer im Ton, der neue Titel lautet "Weg mit den hässlichen Mauerblümchen".

Shakespeares "Sommernachtstraum" spielt nicht mehr im antiken Athen und in einem Zauberwald, sondern in der Downing Street 10 und in einem benachbarten Pub. Jeden Abend verprügeln sich in dem Pub die Konservativen, der Gewinner der Schlägerei wird bis zur nächsten Schlägerei Premierminister. Deshalb ziehen sich die Austrittsverhandlungen mit der EU hin. Autor der Komödie ist der bekannte Dramatiker Kai Diekmann.

Die englische Bestsellerautorin Joanne K. Rowling twittert in diesen dunklen EU-Stunden "I don't think I've ever wanted magic more". Aus dem Bühnenstück "Warten auf Godot" soll "Warten auf Harry Potter" werden. Für die Hauptrolle hat sich Sigmar Gabriel angeboten. Der ist ans Warten gewöhnt. Auch dieses Stück ist sehr statisch und erschöpft sich in dieser Szene. Sigmar Gabriel: Die Briten gehen. EU: Das können sie nicht. Sigmar Gabriel: Warum nicht? EU: Wir warten auf Harry Potter. Sigmar Gabriel: Ah!

Die heute gegründete Band "After Brexit" aus Liverpool kommt mit ihrem Song "I should have known better" bei Youtube schon nach wenigen Stunden groß heraus. EU-Kommissar Günther Oettinger, der von Energie so wenig versteht wie von der digitalen Wirtschaft, ist jedoch nicht beeindruckt: "Ich verstehe Englisch so wenig wie die Engländer." Verstanden!




  

Donnerstag, 23. Juni 2016

Gehet hin

...und lehret alle Volker

Mein Freund Volker wohnt in einer Reihenhaussiedlung. Freie Parkplätze gibt es in seiner Straße nicht mehr, denn sie wollen alle zu ihm.

Einer Italien-Reise wegen hat Volker den Gotthard-Tunnel googeln wollen. Doch er ist nur bis "Gott" gekommen. Sein Telefon klingelte, das Gespräch dauerte, während sich ein Datensauger bei der Suchmaschine andockte und jedem mitteilte, der das wissen wollte: "Volker interessiert sich für Gott."

Schon am nächsten Morgen lagen in seinem Briefkasten zwei bunte Heftchen von den Zeugen Jehovas, außerdem eine Einladung zu einem Bibelkursus. Volker blätterte nur kurz in den Magazinen und googelte "Zeugen Jehovas". Weiter ist er wieder nicht gekommen. Jemand klingelte an der Haustür, draußen standen ein Mann und eine Frau, fragten ihn: "Haben Sie unsere Post bekommen?" "Ja", antwortete Volker, "ich habe sie sogar schon weggeworfen." Dann schloss er die Tür wieder.

Der Datensauger hatte inzwischen allen, die das wissen wollten, mitgeteilt: "Volker interessiert sich für die Zeugen Jehovas." Deswegen bekam er einen Anruf von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), die ihn vor dieser Sekte warnte. 

Sogleich googelte Volker die EZW. Auch dieses Mal kam er nicht weiter, denn vor seiner Haustür stand ein Polizeibeamter, der zu ihm sagte: "Fahren Sie sofort Ihr Auto weg. Sie blockieren die Feuerwehrzufahrt zur Siedlung." Das Auto, das die Feuerwehrzufahrt blockierte, gehörte aber gar nicht Volker, das Auto gehörte einem Mittdreißiger, der auf Volker zukam, ihm die Hand schüttelte und außer sich war vor Freude: "Sie interessieren sich für Gott. Das ist schön. Wenn ich Sie in unsere Pfingstgemeinde einladen darf, würde ich mich..." Der Polizeibeamte jedoch bestand auf eine freie Feuerwehrzufahrt. "Aber flott", sagte er.

Kaum waren Mittdreißiger und Polizist wieder gegangen, googelte Volker die Pfingstgemeinde des Falschparkers. Zu den 71 900 Ergebnissen gehörte ein Artikel mit der Überschrift "Mit Jesus in die Hölle." Ein Klick, Volkers Handy, er hatte eine SMS bekommen: "Es gibt keine Hölle, in der Sünder geröstet werden." Diese SMS bekam auch der Verfassungsschutz, der dieses Zitat kannte und sofort losfuhr, um Volker zur Rede zu stellen. Der Unauffälligkeit wegen kamen sie mit drei Fahrzeugen.

Dann standen sie im Halbkreis vor Volkers Haustür: "Sie sind Satanist?" Als guter Staatsbürger zur Wahrheit verpflichtet, antwortete er: "Eigentlich wollte ich nur den Gotthard-Tunnel googeln, doch dann bin ich bei Gott gelandet." Die Verfassungsschützer hatten genug gehört. Sie nahmen Volker mit.

Nach stundenlangem Verhör kam er kurz vor Mitternacht auf Bewährung nach Hause und erstattete Bericht bei Facebook. Das hätte er besser nicht getan. Am nächsten Morgen staute sich der Verkehr in seiner Straße. Volker strich den Italien-Urlaub und googelte nicht mehr. Bei Facebook meldete er sich ab.
  

Montag, 20. Juni 2016

Die Schweiz reißt

Ich mach dich nackig beim Frankreich-Spiel 

Noch nie hat sich eine Nationalelf während eines Spiels so oft umgezogen wie die Schweizer gestern Abend gegen Frankreich. Das Boulevard-Blatt "Blick" fasste heute die Ereignisse so zusammen: "Gestern gehen uns die Franzosen an die Wäsche – und wie! Als erstes reisst Sagna das Shirt von Admir Mehmedi in Stücke. Danach zerreisst Pogba jenes von Xhaka. Bevor auch die Textilien von Schär, Behrami, Dzemaili und Embolo reissen! In der Schlussphase muss Xhaka sein Shirt gleich nochmals wechseln."

"Was soll man da noch von Puma halten?", hat der "Blick" den Hersteller gefragt, doch der weiß von nichts, während die "Bild"-Zeitung wieder alles weiß. Die Schweizer tragen extra enge Trikots, der Stoff ist so dünn wie die Leistung der Träger, lautet die Springer-Antwort, die schlüssig klingt. Irgendwie muss die Nati schließlich auffallen - und wenn die sich schon sonst nicht zerreißt... 

Auch aus dem Ball war irgendwann die Luft raus, die Reste wurden entsorgt. Nur die Tore hielten, wenn Pogba und Payet es krachen ließen. In der zweiten Halbzeit allerdings war nicht mehr viel los. Pogba wechselte in den Auslauf-Modus, die Schweizer verließen sich weiter auf die Langsamkeit des Fußballer-Seins.

Dennoch ist die Nati Gruppenzweite geworden, steht zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft im Achtelfinale. Ausscheiden wäre auch schwerer gewesen.    







 

Mittwoch, 15. Juni 2016

Pressearbeit der Justiz

Pressemitteilung: Einladung zu einer Podiumsdiskussion

Osnabrück. Das Landgericht Osnabrück und das Niedersächsische Justizministerium laden Sie zu der Podiumsdiskussion „Zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsschutz - Die Pressearbeit der Justiz" herzlich ein.

Gerade in letzter Zeit hat die Berichterstattung über prominente Angeklagte wieder gezeigt, wie groß das Spannungsfeld zwischen der verfassungsrechtlich verankerten Pressefreiheit und dem Grundrecht auf Persönlichkeitsschutz ist. Einerseits ist aufgrund der Kontrollaufgabe der Medien das Interesse der Öffentlichkeit an einer umfassenden Information zu berücksichtigen; andererseits darf das Persönlichkeitsrecht der Beteiligten nicht verletzt werden.

In einer Podiumsdiskussion und in einem anschließenden Gespräch mit Ihnen möchte wir daher der spannenden Frage nachgehen, ob der Justiz und den Medien dieser schwierige Spagat gelingt. Das Podium ist besetzt mit der Niedersächsischen Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz, mit der Pressesprecherin des Oberlandesgerichts München Andrea Titz, mit Prof. Dr. Dirk Dünnwald aus der Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Prinz Neidhardt
Engelschall, mit dem Geschäftsführer des Deutschen Presserats Lutz Tillmanns und mit dem Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung Ralf Geisenhanslüke. Moderiert wird die Veranstaltung von  Professor Dr. Arndt Sinn, der an der Universität Osnabrück Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht ist.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 22. 6. 2016, um 17:00 Uhr im
Schwurgerichtssaal des Landgerichts Osnabrück statt. 

Anmeldungen der Bürgerinnen und Bürger erbitten wir per E-Mail unter lgospressestelle@justiz.niedersachsen.de oder telefonisch unter 0541/315-5132.


Sonntag, 12. Juni 2016

Ostfriesland unverständlich

Über Menschen mit Auricher Migrationshintergrund

Mein Freund Klaus ist Fan von Ernest Hemingway, das war gut so, als er von seinem Urlaub aus Ostfriesland zurückkehrte, denn seine Eindrücke konnte er mit dem Romantitel "In einem andern Land" zusammenfassen. Fragen, die er hatte, beantwortete ich ihm gern. Es waren viele Fragen, denn sein Urlaubsziel war ihm unverständlich geblieben. Ob es ihm inzwischen verständlicher geworden ist, kriegen wir später.

Ostfriesland einfach dargestellt

Die meisten Menschen, die diesen Landstrich ziemlich dünn besiedeln, haben einen Auricher Migrationshintergrund. Tradition hat ein täglicher Wörterverbrauch von durchschnittlich 10 Vokabeln, von denen "Tee", "Tasse", "Kluntje" (große Zuckerstücke, die deshalb auch von Ostfriesen gefunden werden können) und Löffel die wichtigsten sind und die wortkarge Konversation bestimmen.

Sollten sich Ostfriesen begegnen, obwohl sie weit auseinander wohnen, sagt der Schnellere (wobei schnell in Ostfriesland ein relativer Begriff ist) "Moin, moin", der Langsamere "Moin". Auf die Uhrzeit kommt es dabei nicht an, in diesem Landstrich ist stets zumindest "Moin".

Angemessen groß ist der Wortverbrauch eines Ostfriesen auch bei Flirts mit dem anderen Geschlecht. Als wagemutig gilt die Frage "Lust auf einen Tanztee?", die deswegen vielen Ostfriesen nicht über die Lippen kommt, bis sie den Löffel abgeben müssen (bedeutet: sterben). Die meisten Ehen werden von den Eltern angebahnt, damit dieser Landstrich nicht noch dünner besiedelt wird. Wenn die Eltern sagen "Das Mädel ist in Ordnung", weiß der durchschnittliche Ostfriese, wen er zu heiraten hat. Denn stets gilt "Geht nicht, gibt es nicht".

Auch in der Ehe halten sich Mann und Frau an die landstrich-übliche Konversations-Diät. Fragt er "Kinder?", antwortet sie entweder "Was muss, das muss" oder "Keine Zeit". Auf ihrem Weg ins Leben werden dennoch entstandene Kinder mit wichtigen Tipps wie "Töpfchen", "Aufessen", "Lernen" (gilt für die Schulzeit), "Etwas lernen" (gilt für die Ausbildung) und "eigene Wohnung suchen" fit für die Zukunft gemacht. 

Gelegentlich wird in Ostfriesland auch gefeiert. Dann steht "Jever Pilsener" auf den Tischen, dieses Bier ist so herb wie der Auricher Migrationshintergrund der Gäste. Ostfriesen, die nach einer gewissen Zeit nur noch lallen könnten, fallen nicht auf, weil sie abends auch nüchtern kaum noch sprechen würden. Bei der kurvenreichen Heimkehr kommt allen zugute, dass der Landstrich dünn besiedelt ist. Bierleichen, die morgens in den reichlich vorhandenen Gräben (Wasser führende Vertiefungen des ansonsten flachen Erdreichs) gefunden werden, werden behutsam auf den Acker gerollt, wo sie irgendwann wieder zu sich kommen.

Kommt Besuch, wird die Stube hergerichtet mit blau-weißen Deckchen, dem besten Geschirr und Keksen, die für solche Zwecke in Dosen aufbewahrt werden. Manchmal werden auch im August noch Spekulatius gereicht. Dieses Gebäck wird aus den mit Ostfriesland befreunden Niederlanden importiert. Ist der Besuch wieder gegangen, freut sich der Ostfriese, weil in der Keksdose wieder Platz für Weihnachtsgebäck ist.

Am Strand erkennt man die Ostfriesen am mitgebrachten Stövchen. Dabei handelt es sich um einen Untersatz, auf dem der Tee warmgehalten wird, was die Laune jedes Ostfriesen hebt. Bei Einbruch der Dunkelheit leuchten die Teelichter gelegentlich sogar bis nach Emden.

Dazu mein Freund Klaus

"Nun weiß ich einigermaßen, wo ich gewesen bin. Was heißt aber heel wat besünners?" "So was ähnliches wie he, wat mooi." "Verstanden", sagt Klaus. 



  





Freitag, 10. Juni 2016

Kein Fick auf Malle

Schöne Nati. 
Flucht statt Nackte am Strand

Die Schweizer nennen ihre Nationalelf Nati. Die will bei der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich Geschichte schreiben. Der erste dicke Brocken ist morgen Albanien. Dieser Gegner kommt aus einem armen Land, berichtet der "Blick". Reich werden soll Albanien an Gegentoren.

Wenn Albanien an der Fußballeuropameisterschaft teilnehmen darf, dürfen natürlich auch die Kirchen ihren Senf dazu geben. Wie gestern ein Radio-Pfarrer, der erst einmal auf die Terror-Gefahr in Frankreich hingewiesen hat und dann auf die große Zahl der Sicherheitskräfte, die für Sicherheit sorgen wird. Dennoch könne ein Gebet zu Gott vor dem Gang ins Stadion nicht schaden. Irgendwie muss ein Pfarrer die Fan-Kurve zu seinem Arbeitgeber kriegen.

Eine andere Kurve habe ich während der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 auf Mallorca gefunden, als vor dem Spiel der Engländer gegen Dänemark plötzlich ein Mädel neben mir saß, das mir kaum bekleidet gegen einen Drink die vollständige Enthüllung an einem Strand anbot: "Du darfst mich auch ficken." So schnell habe ich noch nie ein Lokal verlassen, ein Freund von mir atmete deswegen auf: "Das ist ein Lockvogel. Am Strand hätten dich ein paar Engländer zusammengeschlagen, weil du sie angeblich belästigt hast." "Schade", antwortete ich, "eine Dänin wäre mir lieber gewesen." 

Dänemark verlor trotzdem, private Sicherheitsdienste hatten deswegen auf eine ruhige Nacht gehofft, doch sie täuschten sich, englische Fußballfans bildeten Schlägerbanden, die von Hotel zu Hotel zogen. "Das ist hier so", erzählte mir mein Freund. "Die Zeitungen berichten aber nicht darüber. Das würde dem Tourismus schaden."

Warum also sollte Frankreich während der Fußballeuropameisterschaft unsicherer sein als Mallorca bei jedem Turnier? Engländer haben sich übrigens schon vor Turnierbeginn in Marseille eine Schlägerei mit französischen Jugendlichen geliefert. Wer angefangen hat, soll noch geklärt werden. 

Der erste schwere Brocken für England ist morgen Russland. Das ist kein so armes Land wie Albanien. Die Engländer nennen ihre Nationalelf auch nicht Nati. Dennoch wollen auch die Engländer bei der Fußballeuropameisterschaft Geschichte schreiben. 

Treffen die Schweiz und England schon im Achtelfinale aufeinander, endet eine dieser beiden Geschichten bereits früh. Scheidet England aus, wäre das für die Sicherheitskräfte sicherlich eine schöne Geschichte. Deswegen: "Hopp Schwiiz!"    


Mittwoch, 8. Juni 2016

Der schöne Michael

Schön bleibt er.
Gestaltet Freizeit mit bezahltem Mädel

Wie sehr hat sich doch André Freud gefreut, als er vor drei Jahren im Namen der CSU dem Landwirt Michael Brückner (51) bescheinigen konnte, dass er im bayerischen Landtag "gestalten statt verwalten" werde. Hier klicken Das geschah nach der Wahl umgehend. Erst einmal gestaltete der "schöne Michael" seine Einnahmen schön. Viele CSU-Kollegen standen ihm darin in kaum etwas nach.

Dann gestaltete der "schöne Michael" seine Freizeit neu. Als eine 15-Jährige ein Inserat aufgab, warf er alle bisherigen Hobbys übers Feld und widmete sich der Minderjährigen. Die nahm dafür Geld. Das hatte sie in jungen Jahren schon von der CSU gelernt. Wer mit 15 zu nichts gekommen ist, wurde zu früh verwaltet.

Beim ersten Rendezvous ist der "schöne Michael" noch ein wenig schüchtern gewesen, doch als das Mädel 16 geworden war, verwaltete er seine Gefühle nicht mehr, er lebte sie aus. Das hatte er möglicherweise aus der Bibel gelernt, die immer noch Männer zu Säulenheiligen erklärt, die ihre Mägde schwängerten, wenn ihre Ehefrauen keine Kinder bekamen.

Nun hat der "schöne Michael" einen Hänger. Die Staatsanwaltschaft hängt sich an seine Fersen, die CSU lässt ihn hängen. Sogar von einem schweren Fehler ist die christ-soziale Rede. Seine Familie hält aber zu ihm. Deshalb wird nun uns allen klar, warum CSU-Abgeordnete so gern Familienmitglieder beschäftigt haben, auf die ist immer Verlass. Das kann ihnen gar nicht hoch genug angerechnet werden - schon gar nicht vom bayerischen Steuerzahler.

Ansonsten stehen die Chancen für den "schönen Michael" schlecht. Er ist evangelisch, das verzeiht ihm die katholische Kirche nie...Also auch nicht die CSU. 



Montag, 6. Juni 2016

Erfolgreiche Erfolglosigkeit

Für knapp 2 Euro

"Nichts ist so erfolgreich wie die Erfolglosigkeit, denn der Erfolg ist immer erfolglos. Was also tun, um erfolgreich erfolglos zu sein? Diese 17 Tipps führen zu erfolglosem Erfolg - und zwar garantiert erfolgreich. Damit sie nicht zu viel Zeit verlieren, halte ich Sie auch nicht lange mit vielen Seiten auf, einige wenige tun es auch."

So werbe ich hoffentlich erfolgreich bei Lulu für mein e-book "Mit 17 Tipps zur Erfolglosigkeit". Wenn Sie dieses Werk erfolgreich herunterladen, sind Sie schon einen entscheidenden Schritt weiter, der Ihnen knapp 2 Euro wert sein sollte.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Eurotrainer

Tor
Gianluigi Buffon     

AbwehrSpanienJordi Alba3

AbwehrDeutschlandJerome Boateng2

AbwehrDeutschlandMats Hummels2

AbwehrSpanienSergio Ramos3

MittelfeldDeutschlandToni Kroos2
MittelfeldSpanienCesc Fàbregas3
MittelfeldFrankreichKingsley Coman12
MittelfeldFrankreichPaul Pogba12
SturmDeutschlandThomas Müller2
SturmPolenRobert Lewandowski17
Ersatzbank
TorEnglandJoe Hart5
AbwehrSpanienGerard Piqué3
MittelfeldEnglandJames Milner5
SturmKroatienIvan Perisic