Donnerstag, 24. Dezember 2015

Wieder geht ein Jahr

Manches war sogar wunderbar

Gab es Ärger, gab es auch Menschen, die mir geholfen haben. Dazu gehörte eine Geschäftsfrau aus Burgdorf bei Hannover. Als mein Jagdterrier Mike im September aus unerfindlichen Gründen vom Veterinäramt der Region Hannover beschlagnahmt worden war, half sie mir mit Futterspenden, denn: "Was da passiert, kann ja wohl nicht wahr sein." So reagierte auch eine Frau von der Insel Fehmarn, als ein Hacker meine Buchseiten bei www.lulu.com zerstörte, als mir anonyme Briefschreiber merkwürdige Botschaften schickten, die mit einer Adresse aus Wilhelmshaven versehen worden waren, und als sich ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven im Netz zu Wort meldete, um eine "Akte Tjaden" zu füllen, was ihm aber nicht gelang, weil sein Chef diese Akte wieder aus dem Netz warf, bevor der Polizeibeamte ein Aktenzeichen vergeben hatte. Vielen Dank nach Fehmarn für die Pakete mit leckerem Inhalt und nach Burgdorf für die Futterspende. 


Mein Vorhaben, einigen Leuten aus der schrumpfenden Stadt am Jadebusen noch etwas ins Stammbuch zu schreiben, damit sie daraus etwas lernen, darf als gescheitert gelten. Also lasse ich es bleiben. Was bleibt, sind ein paar gute Freunde in Wilhelmshaven. Die glauben immer noch, dass sie den Sumpf austrocknen können. Alle Achtung! Nächstes Jahr werde ich wahrscheinlich noch einmal einen Gerichtstermin haben, weil ein Unternehmer aus Wilhelmshaven gegen meine Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" geklagt hat, in der ich mich auf ironische Weise mit einem Gerücht beschäftigte, das schon lange kein Theme mehr wäre, wenn dieser Unternehmer nicht geklagt hätte. Der Oberbürgermeister verklagte sogar eine Lokalpolitikerin wegen dieses Gerüchtes - die hatte aber gar keine Broschüre veröffentlicht.

  
Meine Buchseiten bei www.lulu.com sind zwar zerstört worden (hoffentlich können sie wieder hergestellt werden), aber zumindest mein Ratgeber für alle ab 70, der "Zerstreutes Wohnen" heißt, ist vor Weihnachten bei Amazon so oft bestellt worden, dass er (hoffentlich nur vorübergehend) vergriffen ist. Das tut der Heiterkeit aber keinen Abbruch, bei Hugendubel und Thalia gibt es "Zerstreutes Wohnen" noch.

Da es laut Karl Valentin wieder ruhiger wird, wenn die besinnliche Zeit vorbei ist, ist für mich 2015 wohl ein eher besinnliches Jahr gewesen. Wenn nächstes Jahr keine Akten über mich angelegt werden, wenn ich nächstes Jahr keine anonymen Briefe mehr bekomme, dann wird 2016 für mich ein ruhiges Jahr. Aber so ruhig, wie 2015 z. B. das Jugendamt von Wilhelmshaven und der Oberbürgermeister von Wilhelmshaven gewesen sind, als ich mir Verleumdungen verbat, muss das Neue Jahr nicht sein. Sonst droht mir noch Totenstille...

Auf ein gesundes und schönes 2016,

Heinz-Peter Tjaden  

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Lohn des Spotts

Geglaubt wird viel

Im Jahre 2013 habe ich nicht nur das Meinungsforschungsinstitut Bündnis 13/Die Kühnen erfunden, sondern auch die Oberbürgermeisterkandidatin Rosamunde Schostok, die in Hannover als Stefan Schostok für die SPD antreten sollte, wenn Stephan Weil niedersächsischer Ministerpräsident werden würde. Nun habe ich beim googeln entdeckt: Darauf sind einige hereingefallen. Sie nahmen meine Scherz-Meldungen für bare Internet-Münze. Hier ein Beispiel 

Warum aus Stefan Schostok Rosamunde Schostok geworden war, hatte ich allerdings gar nicht verheimlicht, doch das ist der Lohn des Spotts: Geglaubt wird viel. Wer glaubt, liest nicht mehr. Hier klicken

Irgendwann erfand ich auch einen Hellseher, der die Lottozahlen richtig voraussagen konnte. Meine Berichte über die frei erfundenen Treffen mit diesem frei Erfundenen weckten die Aufmerksamkeit der "Bild"-Zeitung. Eine Mitarbeiterin rief mich begeistert an: "Über Hellseher haben wir schon lange nichts mehr gemacht." Dann wollte sie wissen, wie sie diesen offenbar außergewöhnlichen Mann erreichen könne. Der sei so außergewöhnlich, antwortete ich, dass nur ich über ihn berichten dürfe, weil er zu viel Rummel um seine Fähigkeiten vermeiden wolle. Das verstand die "Bild"-Mitarbeiterin. 

Den "kicker"-Chefredakteur hätte ich beinahe auf dem falschen Scherz-Bein erwischt, als ich in einem blog neue Regeln des DFB für Bundesligaspiele erfand. Mit einigen Übertreibungen brachte ich ihn von einer Veröffentlichung ab, ein Leser schrieb mir: "Wenn Sie nicht behauptet hätten, dass die Regeländerung sofort in Kraft tritt, also mitten in der Saison, hätte ich Ihnen jedes Wort geglaubt." 

Damals hatte ich das Meinungsforschungsinstitut Bündnis 13/Die Kühnen noch nicht erfunden. Sonst hätte dieses Institut bei einer Umfrage möglicherweise festgestellt: "Mehrheit für Regeländerung". Denn wir wissen alle: Wir sollen nur an die Statistiken glauben, die wir selbst gefälscht haben...  


Samstag, 12. Dezember 2015

Facebook-Warnung

Erst anonyme Briefe - dann ein kaputtes Auto?

Facebook,  12. Dezember 2015, 12.06 Uhr

Herr Tjaden. (Hinweis auf Person gelöscht)... wurde dazu angestiftet ihren Wagen zu Beschädigen als sie vorletzte Woche beim Amtsgericht in Wilhelmshaven eine Verhandlung hatten. 01... rufen sie mich an!!

Facebook, 12. Dezember 2015, 12.07 Uhr

Er hat nichts gemacht aber ihm wurde Geld angeboten. (Hinweis auf Personen gelöscht) ...haben Abgelehnt.

Ein Prozess in Wilhelmshaven am 1. Dezember 2015 - und nicht nur eine Geschichte. Zur ersten gehören zwei Briefe, angeblich verfasst in der Margaretenstraße 29, Wilhelmshaven, und abgestempelt in Hamburg. Ein Sohn, den ich nicht habe, und meine vier Ehefrauen, die davon nichts wissen (meine dritte Ehefrau ist vor knapp zwei Jahren an Krebs gestorben), listen im November 2015 alle Aktenzeichen auf, die es in juristischen Auseinandersetzungen mit einem Sozialpädagogen aus Lüneburg gegeben hat, behaupten, sie hätten mails und Kontoauszüge von mir. Zur Last legen wollen sie mir auch neun Bewegungen auf meinem Girokonto. Ich informiere das Wilhelmshavener Amtsgericht über diese Briefe.

In der zweiten Geschichte geht es um ein Schreiben der Stadt Burgwedel, das ich nach dem Prozess bekomme. Jemand hat mich angeschwärzt, ich soll einen Hund haben, der nicht versteuert ist. Doch mein Hund ist tot. Gestorben, weil er über ein Feld gerannt und in ein Auto gelaufen ist.

Die dritte Geschichte: Ein Hacker zerstört am 7. Dezember 2015 meine Seiten bei www.lulu.com. Dort können meine Bücher zurzeit nicht mehr bestellt werden.

Die vierte Geschichte beginnt mit obigen Facebook-Mitteilungen. Sie kommen aus Wilhelmshaven, um 12.17 Uhr wird mir verraten, wer der Anstifter sein soll: ein Wilhelmshavener Prominenter, der mich immer wieder auf dem Kieker hat. In jeder Facebook-Mitteilung, die ich am 12. Dezember 2015 von dieser Wilhelmshavener Quelle bekomme, schwingt Angst mit.

Ich habe den Facebook-Dialog hinterlegt, an sicheren Stellen. Wo, wird niemand herausfinden. Ende der Geschichte offen. Ich werde den Link zu dieser Geschichte an bestimmte Leute schicken, bitte um Weiterleitung. Meine Quelle werde ich so lange wie möglich schützen...

Weitere Infos über die Erpresserbriefe