Donnerstag, 22. Oktober 2015

Niersbachs Herbstmärchen

Das zerstörte Weihnachten von Sportreporter Jens Weinreich

An ein Sommermärchen im Jahre 2006 erinnere er sich erst wieder seit kurzem, aber leider nur vage. Das hat heute Mittag DFB-Präsident Wolfgang Niersbach vor der Presse erklärt. Bis Juni sei ihm das Märchen völlig entfallen, doch bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kam - so Niersbach - die Erinnerung bruchstückweise wieder. Sicher sei er sich jedoch, dass keinesfalls von einem "zerstörten Sommermärchen" gesprochen, geschweige denn geschrieben werden könne. In diesem Punkt lasse er nicht mit sich scherzen, deshalb habe er sich auch den berüchtigten Medienanwalt Schertz genommen, um dem Sportjournalisten Jens Weinreich zu zeigen, dass man sich irgendwann Wein nicht mehr leisten kann, weil man nicht mehr reich ist. 

Das hätte, so Niersbach, dieser Reporter schon vor Jahren begreifen können, als er den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger einen "unglaublichen Demagogen" nannte, der sich ebenfalls von Schertz juristisch vertreten ließ, bis Weinreich in jeder Hinsicht fast am Ende gewesen war. Zwanziger sei ihm zwar verhasst, aber ein "Spiegel"-Kläffer noch mehr.

Überhaupt nicht verstehe könne er, warum sich die Öffentlichkeit für den Verbleib von 6,7 Millionen Euro aus der Portokasse eines Francoschweizer Milliardärs interessieren sollte. Schnell seien die auch wieder zurückgeflossen. Man habe also gar nicht die Zeit gehabt, um jemanden zu bestechen, zumal Bestechung in Deutschland nicht üblich sei, was die Bundeskanzlerin erst kürzlich Flüchtlingen erklärt habe, als sie in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung sagte, hier zu Lande sei niemand käuflich, was Flüchtlinge so schnell wie möglich begreifen müssten.

Schon wenige Stunden nach dieser Pressekonferenz haben UEFA und Fifa die Äußerungen von Wolfgang Niersbach als "absoluten Unsinn" zurückgewiesen. Bestechungsgelder seien bei der Fifa so üblich, wie deutsche Niederlagen in wichtigen Turnierspielen gegen Italien, erklärte Joseph Blatter, Michael Platini fügte hinzu: "Dem habe ich keine 6,7 Millionen Euro hinzuzufügen, so viel Geld habe ich von Blatter auch noch nie bekommen."  



  

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Buch verboten

"Lügen haben Jugendamts-Beine" bei Lulu nicht mehr erhältlich

Vor Jahren haben sie sich in Mainz bei einer Messe für kleine Verlage und Literaturvereine vorgestellt, ihre Idee: Wir bilden ein Internet-Dach für Eigenverlage, übernehmen den Druck, die Werbung und den Vertrieb von Büchern, die von den Autorinnen und Autoren selbst gestaltet werden. Gedruckt werden auch kleine Mengen, die Druckmaschinen springen sogar an, wenn nur ein Exemplar bestellt wird.

Mich hat diese Idee begeistert. Meine Bücher waren bis dahin in verschiedenen Verlagen erschienen, der wichtigste war pleite gegangen, also gab es meine Veröffentlichungen fortan bei Lulu. Jetzt ist die erste verboten worden. Meine Geschichte "Vor Jahren noch ein Rechtsstaat-Lügen haben Jugendamts-Beine" wurde nach einer Beschwerde aus dem Programm genommen, obwohl in meiner Broschüre niemand persönlich beleidigt wird. Das hat jemand nur behauptet, Lulu scheute die juristische Auseinandersetzung. Ich habe inzwischen bei Lulu gegen das Verbot protestiert.

Wenn so etwas beispielsweise in Russland passieren würde, käme ich vom Telefon nicht mehr weg, würden unzählige Redakteure anrufen und die Freiheit von Kunst und Kultur verteidigen. Aber: Ich sehe gar nicht ein, warum ich aus Burgwedel bei Hannover wieder wegziehen sollte.

Noch gibt es meine Broschüre bei Amazon und Hugendubel, auch über ein Schweizer Online-Angebot kann man sie bestellen. Wer der Meinung ist, dass Bücherverbote in Deutschland tabu sein sollten, sollte das tun. Danke! Ich bitte um Mitteilung, wenn jemand diese Mitteilung bekommt: "Das Buch ist nicht mehr lieferbar." Damit ich demjenigen, der dieses Verbot mit falschen Angaben über den Inhalt erwirkt hat, mächtig auf die Füße treten kann.






Dienstag, 13. Oktober 2015

Ins Netz gegangen

"Die Akte Tjaden", erfunden von Christoph Baier,
Polizeibeamter aus Wilhelmshaven














Wenn ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven postet...

5. Oktober 2015. “1. Wieso, weshalb, warum?” Diese Frage stellt der Wilhelmshavener Polizeibeamte Christoph Baier seit dem 23. Juli 2015 im Netz. Die Einleitung veröffentliche ich hier in kursiver Schrift, meine Anmerkungen dazu kennzeichne ich.

Hier entsteht demnächst ein Blog, in dem für Aufklärung gesorgt werden wird. Dem Leser werden interessante Möglichkeiten geboten, sich ein Bild von einem Herrn machen zu können, der sich öffentlich in schändlicher Art und Weise zu gewissen Themen äußert. Sein einziges Ziel ist die öffentliche Diffamierung von Personen, mit denen er in der jüngeren oder ferneren Vergangenheit zu tun hatte. Speziell hat Herr Heinz-Peter Tjaden ein Problem mit behördlichem Handeln. Verschont von seinem Treiben bleiben aber auch nicht ehemals kontoführende Stellen, ehemalige Vermieter, Regionale Politiker, Unternehmer, Tageszeitungen und andere behördliche Institutionen wie Ordnungsämter, Jugendämter, Gerichte und Staatsanwaltschaften.

Anmerkung: Das kann man so sehen, wenn man Vermieter mag, die Häuser vergammeln lassen, gern Tageszeitungen liest, die behaupten, dass mich meine Familie für ein wenig verwirrt hält, ohne mit einem einzigen Familienmitglied gesprochen zu haben, Staatsanwaltschaften gut findet, die erst die Presse und viel später den vermeintlichen Täter informieren, Sympathien für Therapeuten hegt, die Mütter wegsperren, Richter hofieren will, die einem Redakteur mit Gefängnis drohen, wenn er noch einmal die Wahrheit verbreitet, Jugendämtern alles durchgehen lassen will. Die Behauptung jedoch, mein Tun sei schändlich, dürfte den Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllen. Sei´s drum.

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Broschüre verboten
Lulu nimmt Veröffentlichung aus dem Programm
Ich sach mal, 13. Oktober 2015

Sonntag, 11. Oktober 2015

Wir haben uns

Über. Schätzen uns. 

Nur Leute, die mir krumm kommen, müssen irgendwann damit rechnen, dass ich sie nie mehr schätze. Das gilt derzeit für einen Wilhelmshavener Polizeibeamten, der mich monatelang mit anonymen Kommentaren belästigt hat, bis er sogar wenig internette Seiten mit dem Titel "Die Akte Tjaden" ins Netz stellte, die nach meiner Intervention bei der Wilhelmshavener Polizei sofort wieder entfernt worden sind.

Derweil schätze ich, dass ich eine neue Religion gegründet habe. Meine Broschüre "Das Buch Walpurgis" hat schon einen Tag nach Veröffentlichung bei Amazon den Verkaufsrang 3103 unter den Ratgebern "Religion und Glaube" erobert. Walpurgis ist ein Ratsherr aus Wilhelmshaven, der mir seit Jahren mit Strafanträgen und Klageandrohungen auf den "Wir haben uns. Über-schätzen uns"-Sender geht. Hier klicken Klagen kann Walpurgis gern. Ich werde ihm sogleich eine entsprechende Mauer empfehlen.

Empfehlenswert könnten so betrachtet auch meine neuen Seiten "Heinz-Peter Tjaden-Die Biographie" sein, in denen ich Internet-Kriminellen die www-Stirn biete, weil sie sich immer noch an Klicks überbieten, die sie einem gefälschten Lebenslauf widmen. Da beschreibe ich doch lieber meinen echten. Vielleicht verschwindet so der Falsche wieder. Hier klicken Was ich sehr hoffe, denn über Verlinkungen in diesem gefälschten Lebenslauf werden sogar Kinder gefährdet.

Gestern hat sich mir ein kleiner Junge bei einer Radtour in den Weg gestellt, weil er mir etwas Wichtiges zu sagen hatte. Das war: "Du bist ein Mann...(Pause)...mit einem Hund." Damit hatte dieser kleine Mann mehr Wahres gesagt, als so mancher Erwachsene im Internet verbreitet.
   

Montag, 5. Oktober 2015

Themenwoche Heimat

Das Schwarze Meer.
Darf die ARD machen

Die ARD wird eine Woche lang heimatlich. Hier klicken Darf sie. Aber ohne mich. Wo meine Heimat ist, weiß ich, wenn ich meine Wohnung in Burgwedel verlasse. Dieses Gefühl habe ich in meinem Geburtsort nur selten gehabt, bei meiner vorübergehenden Rückkehr nur, wenn meine Nichte oder mein Neffe zu Besuch war. Der Rest war unwirklich in Wilhelmshaven, wie ein schlechter Traum, aus dem man endlich aufwachen will. Ich bin aufgewacht.

Gestern habe ich mich mit einem Vorfall beschäftigt, der sich an einem 17. Juni ereignet hat. Ich schreibe 17. April. Das fällt mir erst beim Korrektur lesen auf. Der 17. April ist der Geburtstag meiner ersten Frau. Damit muss ich mich keine Woche beschäftigen. Darf die ARD aber trotzdem.

Schneller schlägt mein Herz, wenn ich Kassel hinter mir habe, beim Einfädeln auf die richtige Autobahn nicht verunglückt bin und auf dem blauen Schild "Frankfurt" steht. Dann zähle ich die Minuten bis Mainz, wo ich studiert habe, ich freue mich auf den Rhein und den Dom, auf die Altstadt und die schönen Plätze und stets fällt mir ein, wie ich diese Stadt mit Anna Seghers Roman "Das siebte Kreuz" in der Hand erlebt habe. Damit muss ich mich keine Woche beschäftigen. Darf die ARD aber trotzdem. Ich bleibe gern länger.

Etwas langsamer werde ich immer, wenn ich am Vierwaldstätter See entlang spaziere und die Stelle erreiche, an der ich neben einer Schweizerin gesessen habe, als sie mir sagte: "Ich bin von dir schwanger." Die Schönheit dieser Nachricht überstrahlte sogar die unglaubliche Schönheit von Luzern. Damit muss ich mich keine Woche beschäftigen. Darf die ARD aber trotzdem. Die ARD hat ja nicht am Vierwaldstätter See gesessen.

Dafür habe ich auch oft am Schwarzen Meer gesessen, allein, zu zweit, in geselliger Runde. Nie vergessen werde ich dieses Bild: Eine schwarzhaarige Schönheit kommt aus dem Meer, das hohe Wellen schlägt, sie kommt langsam auf mich zu, auf ihren nackten Brüsten perlt das Wasser in der Sonne, sie gibt mir einen Kuss und greift nach ihrem Handtuch. Damit muss ich mich keine Woche beschäftigen. Darf die ARD aber trotzdem...

Ich könnte überall leben. So lange es nicht mein Geburtsort ist. Damit muss ich mich nicht beschäftigen. Macht die ARD schließlich auch nicht...