Samstag, 20. Juni 2015

Keine Anregung nie

Kritik im Facebook.




















Die deutsche Leber

Was ist nur in diesem Land los? Welche Laus läuft täglich über die deutsche Leber? Kaum erscheint dieses schöne Foto im Facebook, meldet sich der deutsche Michel und unterstellt dem Sender, er wolle die Jugend von heute schlecht machen. Die sei aber gar nicht schlecht. Zu positivem Denken ist dieser deutsche Geist wohl nur noch schwer anzuregen. Denn dieses Foto könnte durchaus eine Anregung für jene Eltern sein, die ihre Zeit mit TV-Glotzen verschwenden, statt ihre Kleinen zu schnappen und mit ihnen nach draußen zu gehen.

Medienwissenschaftler wissen schon seit langer Zeit, dass Fernsehen einsam macht. Erst hat die Familie in der Stube nebeneinander einsam vor einem Fernseher gesessen, inzwischen gibt es in vielen Haushalten Fernseher in jedem Zimmer. Die Eltern sind einsam in der Stube, die Kinder einsam in ihren Zimmern - und wenn sich das Kind etwas anschaut, was seine Seele gar nicht verkraften kann, bekommen die Eltern das gar nicht mehr mit.

Kürzlich habe ich mich mit einer Frau, die ihr Pferd von der Weide holte, über folgendes Phänomen unterhalten. Ich komme in eine Wohnung, erzähle, dass wir herrliches Wetter haben, Mutter und Kind antworten mir: "Haben wir im Fernsehen gesehen."

Dienstag, 2. Juni 2015

Sexual-Schrauber

Stehen im Gefühls-Stau

"Die meisten Eltern werden glauben, im Sexualkundeunterricht lernen die Schüler, was Befruchtung ist, erfahren, wie beim Sex Krankheiten übertragen werden können, und üben, ein Kondom über eine Banane zu ziehen. Soziologin Prof. Elisabeth Tuider aus Kassel fordert praktische Übungen im Sexualkundeunterricht."

Was vor fast einem Jahr noch wie ein Alptraum einer frigiden Soziologin geklungen hat, (hier klicken) aus dem niemand mehr erwachen soll, ist eigentlich schon lange Ehe-Alltag. Einmal in der Woche schrauben Männer an ihren Frauen herum, während die Begatteten in Gedanken einen Puff gründen, weil dort die Betten lauter quietschen. Lust bekommen sie nur noch, wenn sie die Stoßstangen ihrer Autos polieren. Drücken sie anschließend auf die Hupe, gibt sie Laut. Wie ihre Frauen, wenn sie der Langeweile ein Ende bereiten wollen.

Anschließend stehen diese Männer und Frauen im Gefühls-Stau und starren mit leeren Augen in die Weite, die sie gern suchen würden, aber nicht finden, weil kein Sexual-Schrauber einfach so seinen Arbeitsplatz verlässt, um die Not gegen Elend einzutauschen. Die Flucht gelingt auch nicht mit einem Wagenheber.

Dieses Kribbeln im Bauch kennt die Soziologin Elisabeth Truider sicherlich nicht, sonst würde sie nicht schon bei Schülerinnen und Schülern verhindern wollen, dass es irgendwann gewaltig kribbelt. Dildos und Liebeskugeln haben noch nie eine Gänsehaut bekommen, Frauen und Männer, die sich für Sex bezahlen lassen, auch nicht.

Was diese Soziologin will, ist die Entzauberung des Zaubers von Liebe und Sex. Freudenhäuser heißen nur so, Freude gibt es dort nicht. Wie in den meisten Ehebetten auch schon lange nicht mehr. Noch mehr traumlose Sexual-Schrauber braucht niemand, Frau Professor!