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Es werden Posts vom März, 2015 angezeigt.

Geldentwertungssucht

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Fast ein zweites Mal in der "tagesschau"

Vor 30 Jahren hätte ich es beinahe zum zweiten Mal in meinem Leben bis in die Hauptausgabe der "tagesschau" geschafft, weil ich fast den damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß vor Gericht gebracht hätte. Der Anwalt meiner Gewerkschaft prüfte gerade die Klageaussichten, als sich das Erste Deutsche Fernsehen bei mir meldete. Hellhörig war die ARD geworden, weil ich Strauß vorwarf, er habe seinen umstrittenen Maßnahmenkatalog gegen Aids aus meiner Erzählung "GETS-die Seuche" gestohlen, in der ich die von den Medien verbreitete Hysterie aufs satirische Korn nahm. Dafür hatte ich die Geldentwertungssucht erfunden, eine Krankheit, die auf die gleiche Weise ansteckend war wie Aids. Hier klicken

Bevor sich der Anwalt meiner Gewerkschaft der Sache annahm, hatte ich Strauß brieflich aufgefordert, endlich den Ideen-Klau sein zu lassen. Sein engster Mitarbeiter antwortete sofort und verteidigte den Aids-M…

Wie funktioniert dieses Betrugsmodell?

Wenn die Treureal mit Anja und Beate...

Eine Heuschrecke hat sich durch den Häuserbestand in Deutschland gefressen, sie gibt sich viele Namen, wechselt regelmäßig den Fressführer und das Nest. Sich dusselig gebende Schmatz-Gehilfin ist ein Tier, das sich Treureal nennt - und alles andere ist, aber Gehilfin ist sie. Auch die Gehilfin wechselt laufend ihr Nest.

Ihre Opfer nennen sie Mieter. Die sitzen in maroden Nestern. Darüber beschweren sich diese Opfer hin und wieder. Immer vergeblich bei der Heuschrecke, die sich Anjas Erste Property nennt oder Beates Zweite Property. Sie ist immer die Erste, die sich taub stellt, während die sich dusselig gebende Gehilfin los fliegt und in den maroden Nestern der Opfer fristlose Kündigungen hinterlässst, die sie wieder zurück nimmt, wenn die Mieter nicht aus ihren Nestern fallen, die immer maroder werden.

Manchmal gibt die sich dusselig gebende Gehilfin auch die Verständnisvolle. Ja, sagt sie dann, die Heuschrecke ist schon schlimm, da haben Sie r…

Co-Pilot als Mörder

Flug 4U9525 wird in Massenhinrichtung gestürzt

10:30:00 Uhr: Flug Germanwings 4U9525 bestätigt die letzte von der französischen Flugsicherung erhaltene Anweisung.

Auf dem Stundenplan unseres Deutsch-Unterrichts steht Goethes "Die Leiden des jungen Werthers", jede Seite dieses Briefromans lese ich nur widerwillig, fast schon angewidert, in Kommentaren an den Rändern des Reclam-Heftes mache ich mir Luft. "Quatsch!" "Was für ein Spinner!"

10:31:02 Uhr: German Wings 4U9525 verlässt ohne Freigabe der französischen Flugsicherung seine Reiseflughöhe und beginnt einen Sinkflug...

Unser Deutsch-Lehrer gibt uns die Hausaufgabe: "Darf ein Mensch Selbstmord begehen?" Diese Frage entlockt mir nur ein einziges Aufsatz-Wort: Nein.

Crew-Mitglieder hämmern an die Tür, der 28-jährige Co-Pilot hat sich eingeschlossen. Er reagiert nicht.

Der Co-Pilot plant seinen erweiterten Selbstmord, wie Kriminalisten das nennen, wenn ein Selbstmörder andere mit in den Tod reißt.…

In einem verbotenen Land

In der Schweiz und in einer Kleiderkammer

Selbstverständlich könnte ich behaupten, dass ich ihre unglaublich schönen braunen Augen nie vergessen werde. Doch wenn ich heute Fotos von ihr betrachte, wundere ich mich, dass ich sie auch bekleidet gesehen habe. Wenn wir uns trafen, war sie meistens so schnell nackt, dass ich mich an die Klamotten, die sie in Nullkommanix abgestreift hatte, nicht mehr erinnern konnte.

Dafür habe ich mich beim Lesen der jüngsten "Cicero"-Ausgabe daran erinnert, dass sie mich in ihrem Elternhaus sogar in eine Kleiderkammer lockte, um sich in Windeseile nackt auf mich zu setzen. Eile war immer geboten. Kaum saß sie auf mir, pochte jemand an die Tür. Einmal fragte sie durch die geschlossene Tür das Familienmitglied, das draußen stand: "Steht in diesem Haus eigentlich irgendwo, dass man hier nicht ficken darf?"

Diese Frage führt mich zurück zur jüngsten "Cicero"-Ausgabe. Auf Seite 90 nimmt sich Christoph Schwennicke vor: "Nie …

Leipziger Buchmesse

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Verlage lächeln nicht mehr über blogger

Das Feuilleton in Tageszeitungen gilt als "Idiotenwiese", auf der Redakteure auch einmal neckischer, frecher oder kritischer als die Kollegen aus den anderen Ressorts sein dürfen. Lesen ja nur wenige, denken sich die Verleger und Verlage als Anzeigenkunden sind für jede Rezension dankbar. Es darf auch ein Verriss sein, wichtig ist nur: Das Buch wird erwähnt. Möglichst im "Spiegel" oder in einer überregionalen Zeitung, die sich Leser halten, die etwas von sich halten.

Doch nun halten die Verlage auch etwas von Bloggern. Erfährt man auf der Leipziger Buchmesse, die heute ihre Tore schließt. Blogger sind gut vernetzt und müssen deshalb um Rezensionsexemplare nicht mehr betteln. Autoren suchen das Gespräch, Blogger geben sich gegenseitig Tipps, das Netz wird immer dichter, auch im Facebook und bei Twitter.

Wie schnell sich ein Buchtipp verbreiten kann, beweist gerade ein Artikel, den ich auf www.burgdorferkreisblatt.de veröffentlich…

Alles, was Recht ist

Dieser Gutachter aus Duisburg ist nicht inter-nett

"Ich erstelle seit über 30 Jahren psychologische Gutachten in Familienrechtsangelegenheiten und bin stets ohne eine Web-Seite oder vergleichbare Darstellungen ausgekommen.

Es ist daher ein gutes Recht des Nutzers dieser Web-Seite zu erfahren, warum es denn nun anders ist:

Einerseits ist es nicht nur die im Internet zunehmend erkennbare Tendenz, dass sowohl Träger bestimmter Berufe wie auch Privatpersonen kritisiert oder gar verleumdet werden. Behauptungen ersetzen dann die Beweise. Gutachter werden (wie etwa auch ich) ohne realen Nachweis als „umstritten“ oder sonst wie defizitär dargestellt."

Schreibt ein gewisser Hans-Dieter Zoch aus Duisburg auf seinen Internet-Seiten. Bei diesem Mann gilt das Igel-Hase-Prinzip. Er ist immer schon da und auf seinen Seiten fehlt nur noch die Behauptung, er sei auch schon auf dem Mond gewesen und habe dort das Licht angemacht. Hinter dieses Licht wollte mich Zoch führen, als ich mich…

Gender-Toni

Muss man den Hofreiter wirklich nicht zum Arzt schicken?

Ob der Gender-Wahn schon so weit fortgeschritten ist, wie die "Welt" vermutet hier klicken - dass man also Toni Hofreiter von den Grünen nicht dringend zum Arzt schicken sollte, wage ich zu bezweifeln. Der Mann ist so korrekt, dass er eine Frau erst auszieht, wenn er drei notariell beglaubigte Einverständniserklärungen vorweisen kann, die er sich nach jedem Kleidungsstück, das zu Boden fällt, noch einmal mündlich bestätigen lässt. Darf ich weitermachen oder fühlst du dich jetzt belästigt?

Immerhin, der Mann mit dem schütteren Haupthaar, das er offen trägt, hat "weibliche Freundinnen". Grantelte er am Montag in die Fernsehkameras, während man sich wünschte, in dieser Sendung mit dem Plasberg würde als Mann nur noch der neben dem Toni sitzende Wolfgang Kubicki von der FDP zu Wort kommen. Oder die Mädels, die alles viel lockerer nahmen.

Gut, kann man sagen, die Grünen haben keine Themen mehr, die Führungspersönl…