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Es werden Posts vom Januar, 2015 angezeigt.

Wilhelmshavener Jugendamt

Mit dir bin ich Zuhause angekommen ohne Ziel
Was wir brauchen sind wir beide
Davon brauchen wir soviel
Und wir geben uns neue NamenNena, “Leuchtturm”Bai... und Stolt...heißen diese Polizisten nun länger? 2. April 2014. Ein weibliches CDU-Mitglied aus Wilhelmshaven hat mir schon vor Tagen mitgeteilt: “Im Buschfunk unserer Partei wird eine neue Meldung über Sie verbreitet.” Dabei gehe es um die Durchsuchung meiner Wohnung, die am 17. Juni 2013 vom Wilhelmshavener Jugendamt organisiert worden ist, weil ein Drogensüchtiger behauptete, ich hätte seinen Sohn entführt. Die Beamten, die gegen 21.40 Uhr mit Gewalt in meine Wohnung eindrangen, nannten sich nach mehrfacher Nachfrage meinerseits Wiegand und Schweiger. Diese Namen notierte ich mir nach der illegalen Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes sofort. Dann rief ich die Polizeiwache an. Die bestätigte: “Wiegand und Schweiger gibt es bei uns wirklich.”  Als ich mich einigermaßen wieder gefangen hatte, erzählte ich auch mehreren Facebook-Freu…

Fickt mal wieder

Was macht eigentlich der Günther Jauch?

Wenn ich durch das Schnoor-Viertel in Bremen schlendere, denke ich stets an folgende Begebenheit. Eine Frau und ich kommen an einem Souvenir-Shop vorbei. In einem Kartenständer entdecken wir eine Postkarte mit dem Spruch "Fickt mal wieder". Die haben wir ihren Eltern geschickt. Wir sind nie wieder eingeladen worden. Die Eltern dieser Frau sind wohl nach langer Zeit auf einen länger dauernden Geschmack gekommen.

Manchmal wandelt mich die Lust an, diese Karte wieder zu verschicken. An alle grauen Frau- und Herrschaften, die einem die Zeit stehlen mit ihren Intrigen und Machtkämpfen. Fast jede Politikerin und fast jeder Politiker würde eine von mir bekommen. Die weinen immer häufiger in ihre Kopfkissen, weil sie von immer mehr Menschen verachtet werden. Doch jetzt sind sie angeblich von Pegida aufgerüttelt worden. Wer das glaubt, hält auch den Islam für eine Gefahr.

Die meisten Politikerinnen und Politiker können nicht nur Intrigen und Ma…

Schlecht für Terroristen

Das Paradies und der saure Apfel

In diesen sauren Apfel werden islamistische Terroristen beißen müssen: Kaum ist die Bombe hochgegangen oder der letzte Schuss abgefeuert, wartet nicht das Paradies mit 72 Jungfrauen. Serviert werden Weintrauben. Dass die Zahl 72 gar nicht im Koran steht (Sure 44,54), hätten diese Mörder schon lange wissen können, wenn sie zwischen Bombe basteln und Maschinengewehr laden einen Blick in dieses Buch geworfen hätten. 

Dass Mohammed von Allah Offenbarungen empfangen hat, die nur aus Konsonanten bestanden, hätte ihnen ein deutscher Koran-Forscher sicherlich gern verraten, wenn sie nicht zu sehr mit Mordgedanken beschäftigt gewesen wären. Auf den Gedanken, dass "Huris" falsch übersetzt worden ist, konnten sie deshalb auch nicht kommen. Sollten diese Terroristen trotzdem ins Paradies kommen, kommen ihnen also keine "Paradiesjungfrauen" entgegen, ihnen kommt allenfalls ein "Edeka"-Mitarbeiter entgegen, der schon hier auf Erden Leb…

Die Schweiz zittert

"Blick" richtet Alpenuntergangs-Ticker ein

Deutsche Medien richten Live-Ticker ein, wenn es irgendwo eine Katastrophe gibt oder Terroristen wieder einmal den Koran falsch verstanden haben wollen, das Schweizer Boulevard-Blatt "Blick" hat heute einen Live-Ticker für die Landeswährung eingerichtet. Die Nationalbank garantiert nicht länger für einen Mindestkurs.

An den Geldautomaten der Schweizer Banken gibt es keine Euro mehr, die ersten Tankstellen machen dicht. Demnächst folgen Expertenmeinungen zufolge Unternehmen, die sich auf künstlich schwach gehaltene Franken verlassen haben. Die Notenbank hat ihre Euro-Hand weggezogen. Die Konkurrenz aus dem Ausland pfeift vergnügte Profit-Lieder. Wenn man dem Live-Ticker der Schweizer Boulevard-Zeitung "Blick" glauben darf.

Dabei darf man eigentlich nur eins glauben: Für den Schweizer ist Geld das Wichtigste. Genauer: das eigene Geld. Also der Franken. Wenn der in der Zeitung steht, regt sich der Schweizer. Da kom…

Ich packe in mein Buch

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Auch ein Loblied auf den Psycho-Verein "Scientology Church"


25. Dezember 2014. Dieses Loblied fängt so an:
Bücher wie "Meine Freunde, die Millionäre" oder "Meine Freunde, die Manager" gibt es schon, doch ein Buch wie "Meine Freunde, die Scientologen" gibt es noch nicht. Diesem unhaltbaren Zustand muss ein Ende bereitet werden.
Wenn nicht jetzt, wann dann fangen wir mit der Feststellung an: "Jeder braucht Scientology." Der Verfassungsschutz beispielsweise für den täglichen Horchdienst, der ohne diesen immer beschäftigten Haufen viel langweiliger wäre als er nie werden sollte.

Scientologen sind wie Ameisen, immer fleißig auf der "Brücke in die totale Freiheit", über die sie nicht etwa Lasten schleppen, sondern auf der sie eine psychische Last nach der anderen loswerden, bis sie ihr Geld dorthin gebracht haben, wo es hingehört.

Diese Brücke ist lang, sehr lang, das beweist schon allein die Tatsache, dass bislang niemand auf der ander…

Angst und Wahrheit

Der "Spiegel" und ein Wissenschaftler

Terroristen können dem "Spiegel" angeblich keine Angst vor der Wahrheit machen. Versichert das Magazin nach den "Charlie Hebdo"-Morden in Paris. Manchmal ist der "Spiegel" der Wahrheit aber auch nicht auf den Grund gegangen. In der Ausgabe 15 des Jahres 2007 berichteten Matthias Bartsch und Michael Fröhlingsdorf über "Kinder der Sucht". Und zwar auch so:

"Ob jemand süchtig wird, ist kein Zufall, Suchtverhalten wird gelehrt", warnt der Wissenschaftler Ruthard Stachowske. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder dem Drogenschicksal anheimfallen, sei in einer Suchtfamilie sechsmal höher als in einer normalen Familie. Stachowske leitet die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch im niedersächsischen Lüneburg, wo Kinder und ihre süchtigen Eltern gemeinsam behandelt werden können. "Es gibt nur eine Handvoll solcher Einrichtungen, aber einen riesigen Bedarf", klagt der Heimleiter.

Zu jener Z…

Freche Heuschrecken

Treureale Wirklichkeit in deutschen Städten

Frechheit siegt auch vor Gericht? Ein Unternehmen, das sich sinnigerweise Treureal nennt, handelt im Auftrag von Spekulanten, die sich Anjas Erste Property, Anjas Zweite Property, Beates Erste Property, Beates Zweite Property...nennen. Ein Fernsehteam besucht den treurealen Sitz in Mannheim, ein Mitarbeiter gesteht in die laufende Kamera: "Wie wir Anjas erreichen können, wissen wir nicht." Der im Handelsregister angegebene Sitz in Frankfurt ist eine freie Erfindung. Haben sich die Mieter-Proteste angehäuft, wechselt Treureal den zuständigen Sitz oder verschwindet wieder von der spekulativen Bildfläche.

Ich habe in einem treurealen Haus gewohnt. Wenn ich oft genug protestierte, tauchte ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin in meiner Wohnung auf. Die Treurealen kamen aus Hamburg, sie kamen aus Leipzig, sie kamen schließlich aus Munster. Sie entschuldigten sich für die Mängel, sprachen von Skandalen - und verschwanden wieder. Die Mä…

Kundengespräche

Mit Kabel Deutschland

- Guten Tag. Mein Name ist Tjaden. Ich bin bei Ihnen Kunde.
- Können Sie Ihren Namen buchstabieren?
- T, j, a, d, e, n. Ich habe bei Ihnen aber einen falschen Namen.
- Sie heißen aber Tjaden?
- Ja.
- Ich finde Sie nicht im Computer.
- Ihr Techniker hat mich bei Ihnen unter falschem Namen gemeldet. Er dachte, ich heiße Schrader. Sie finden mich also unter diesem Namen.
- Und wo wohnen Sie, Herr Schrader?
- Ich heiße nicht Schrader, ich heiße Tjaden. Ich wohne in...
- Ich glaub, ich habe Sie gefunden, Herr Schrader. Ihre Kundennummer lautet 123456-S 20. Wenn Sie Ihre Kundennummer nennen, geht es schneller.
- Fein. Können Sie den Namen bitte ändern?
- Das geht leider nicht. Dazu müssten Sie uns eine Kopie Ihres Personalausweises und eine Bescheinigung des Einwohnermeldeamtes schicken.
- Bekommen Sie. Auf Wiederhören.

Der Postbote steht ratlos vor den Briefkästen.

- Gibt es hier einen neuen Mieter, der Schrader heißt?
- Nein. Das bin ich. Ich heiße zwar nicht Schrade…

Ein Hoch auf Pegida

Loblied auf öffentliche Dummheit

Alle halten Neujahrsansprachen. Also auch ich. Im Gegensatz zur Bundeskanzlerin werde ich die Pegida loben. Die trägt die Dummheit endlich wieder auf die Straße. Sie versteckt sich nicht mehr nur hinter Stammtischen.

Das Argument, die Pegida verbreite Kälte, zieht nicht. Das machen andere auch. Wie zum Beispiel der Ifo-Chef Hans-Werner Sinn, der von Medien Top-Ökonom genannt wird, wenn er Sätze sagt wie "Wir können nicht alle mit ernähren." Wenn der das sagen darf, warum dann nicht auch die Pegida?

Die Zielgruppe kann doch nicht den Unterschied ausmachen. Hauptsache, man macht jemanden aus, dessen Elend der Pegida und Sinn nichts ausmacht. Dummheit aus schicken Büros unterscheidet sich nicht von Dummheit auf der Straße. Also muss auch der Ifo-Chef gelobt werden. Als Pegida-Co-Referent trägt er die Dummheit in die Medien. Könnte man Arbeitsteilung nennen.

Zugegeben, es hat auch schon andere Zeiten gegeben. Auf unseren Plakaten stand "Pett…