Donnerstag, 24. Dezember 2015

Wieder geht ein Jahr

Manches war sogar wunderbar

Gab es Ärger, gab es auch Menschen, die mir geholfen haben. Dazu gehörte eine Geschäftsfrau aus Burgdorf bei Hannover. Als mein Jagdterrier Mike im September aus unerfindlichen Gründen vom Veterinäramt der Region Hannover beschlagnahmt worden war, half sie mir mit Futterspenden, denn: "Was da passiert, kann ja wohl nicht wahr sein." So reagierte auch eine Frau von der Insel Fehmarn, als ein Hacker meine Buchseiten bei www.lulu.com zerstörte, als mir anonyme Briefschreiber merkwürdige Botschaften schickten, die mit einer Adresse aus Wilhelmshaven versehen worden waren, und als sich ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven im Netz zu Wort meldete, um eine "Akte Tjaden" zu füllen, was ihm aber nicht gelang, weil sein Chef diese Akte wieder aus dem Netz warf, bevor der Polizeibeamte ein Aktenzeichen vergeben hatte. Vielen Dank nach Fehmarn für die Pakete mit leckerem Inhalt und nach Burgdorf für die Futterspende. 


Mein Vorhaben, einigen Leuten aus der schrumpfenden Stadt am Jadebusen noch etwas ins Stammbuch zu schreiben, damit sie daraus etwas lernen, darf als gescheitert gelten. Also lasse ich es bleiben. Was bleibt, sind ein paar gute Freunde in Wilhelmshaven. Die glauben immer noch, dass sie den Sumpf austrocknen können. Alle Achtung! Nächstes Jahr werde ich wahrscheinlich noch einmal einen Gerichtstermin haben, weil ein Unternehmer aus Wilhelmshaven gegen meine Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" geklagt hat, in der ich mich auf ironische Weise mit einem Gerücht beschäftigte, das schon lange kein Theme mehr wäre, wenn dieser Unternehmer nicht geklagt hätte. Der Oberbürgermeister verklagte sogar eine Lokalpolitikerin wegen dieses Gerüchtes - die hatte aber gar keine Broschüre veröffentlicht.

  
Meine Buchseiten bei www.lulu.com sind zwar zerstört worden (hoffentlich können sie wieder hergestellt werden), aber zumindest mein Ratgeber für alle ab 70, der "Zerstreutes Wohnen" heißt, ist vor Weihnachten bei Amazon so oft bestellt worden, dass er (hoffentlich nur vorübergehend) vergriffen ist. Das tut der Heiterkeit aber keinen Abbruch, bei Hugendubel und Thalia gibt es "Zerstreutes Wohnen" noch.

Da es laut Karl Valentin wieder ruhiger wird, wenn die besinnliche Zeit vorbei ist, ist für mich 2015 wohl ein eher besinnliches Jahr gewesen. Wenn nächstes Jahr keine Akten über mich angelegt werden, wenn ich nächstes Jahr keine anonymen Briefe mehr bekomme, dann wird 2016 für mich ein ruhiges Jahr. Aber so ruhig, wie 2015 z. B. das Jugendamt von Wilhelmshaven und der Oberbürgermeister von Wilhelmshaven gewesen sind, als ich mir Verleumdungen verbat, muss das Neue Jahr nicht sein. Sonst droht mir noch Totenstille...

Auf ein gesundes und schönes 2016,

Heinz-Peter Tjaden  

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Lohn des Spotts

Geglaubt wird viel

Im Jahre 2013 habe ich nicht nur das Meinungsforschungsinstitut Bündnis 13/Die Kühnen erfunden, sondern auch die Oberbürgermeisterkandidatin Rosamunde Schostok, die in Hannover als Stefan Schostok für die SPD antreten sollte, wenn Stephan Weil niedersächsischer Ministerpräsident werden würde. Nun habe ich beim googeln entdeckt: Darauf sind einige hereingefallen. Sie nahmen meine Scherz-Meldungen für bare Internet-Münze. Hier ein Beispiel 

Warum aus Stefan Schostok Rosamunde Schostok geworden war, hatte ich allerdings gar nicht verheimlicht, doch das ist der Lohn des Spotts: Geglaubt wird viel. Wer glaubt, liest nicht mehr. Hier klicken

Irgendwann erfand ich auch einen Hellseher, der die Lottozahlen richtig voraussagen konnte. Meine Berichte über die frei erfundenen Treffen mit diesem frei Erfundenen weckten die Aufmerksamkeit der "Bild"-Zeitung. Eine Mitarbeiterin rief mich begeistert an: "Über Hellseher haben wir schon lange nichts mehr gemacht." Dann wollte sie wissen, wie sie diesen offenbar außergewöhnlichen Mann erreichen könne. Der sei so außergewöhnlich, antwortete ich, dass nur ich über ihn berichten dürfe, weil er zu viel Rummel um seine Fähigkeiten vermeiden wolle. Das verstand die "Bild"-Mitarbeiterin. 

Den "kicker"-Chefredakteur hätte ich beinahe auf dem falschen Scherz-Bein erwischt, als ich in einem blog neue Regeln des DFB für Bundesligaspiele erfand. Mit einigen Übertreibungen brachte ich ihn von einer Veröffentlichung ab, ein Leser schrieb mir: "Wenn Sie nicht behauptet hätten, dass die Regeländerung sofort in Kraft tritt, also mitten in der Saison, hätte ich Ihnen jedes Wort geglaubt." 

Damals hatte ich das Meinungsforschungsinstitut Bündnis 13/Die Kühnen noch nicht erfunden. Sonst hätte dieses Institut bei einer Umfrage möglicherweise festgestellt: "Mehrheit für Regeländerung". Denn wir wissen alle: Wir sollen nur an die Statistiken glauben, die wir selbst gefälscht haben...  


Samstag, 12. Dezember 2015

Facebook-Warnung

Erst anonyme Briefe - dann ein kaputtes Auto?

Facebook,  12. Dezember 2015, 12.06 Uhr

Herr Tjaden. (Hinweis auf Person gelöscht)... wurde dazu angestiftet ihren Wagen zu Beschädigen als sie vorletzte Woche beim Amtsgericht in Wilhelmshaven eine Verhandlung hatten. 01... rufen sie mich an!!

Facebook, 12. Dezember 2015, 12.07 Uhr

Er hat nichts gemacht aber ihm wurde Geld angeboten. (Hinweis auf Personen gelöscht) ...haben Abgelehnt.

Ein Prozess in Wilhelmshaven am 1. Dezember 2015 - und nicht nur eine Geschichte. Zur ersten gehören zwei Briefe, angeblich verfasst in der Margaretenstraße 29, Wilhelmshaven, und abgestempelt in Hamburg. Ein Sohn, den ich nicht habe, und meine vier Ehefrauen, die davon nichts wissen (meine dritte Ehefrau ist vor knapp zwei Jahren an Krebs gestorben), listen im November 2015 alle Aktenzeichen auf, die es in juristischen Auseinandersetzungen mit einem Sozialpädagogen aus Lüneburg gegeben hat, behaupten, sie hätten mails und Kontoauszüge von mir. Zur Last legen wollen sie mir auch neun Bewegungen auf meinem Girokonto. Ich informiere das Wilhelmshavener Amtsgericht über diese Briefe.

In der zweiten Geschichte geht es um ein Schreiben der Stadt Burgwedel, das ich nach dem Prozess bekomme. Jemand hat mich angeschwärzt, ich soll einen Hund haben, der nicht versteuert ist. Doch mein Hund ist tot. Gestorben, weil er über ein Feld gerannt und in ein Auto gelaufen ist.

Die dritte Geschichte: Ein Hacker zerstört am 7. Dezember 2015 meine Seiten bei www.lulu.com. Dort können meine Bücher zurzeit nicht mehr bestellt werden.

Die vierte Geschichte beginnt mit obigen Facebook-Mitteilungen. Sie kommen aus Wilhelmshaven, um 12.17 Uhr wird mir verraten, wer der Anstifter sein soll: ein Wilhelmshavener Prominenter, der mich immer wieder auf dem Kieker hat. In jeder Facebook-Mitteilung, die ich am 12. Dezember 2015 von dieser Wilhelmshavener Quelle bekomme, schwingt Angst mit.

Ich habe den Facebook-Dialog hinterlegt, an sicheren Stellen. Wo, wird niemand herausfinden. Ende der Geschichte offen. Ich werde den Link zu dieser Geschichte an bestimmte Leute schicken, bitte um Weiterleitung. Meine Quelle werde ich so lange wie möglich schützen...

Weitere Infos über die Erpresserbriefe


Montag, 30. November 2015

Merkel jubelt

Die Niederlage von Olaf Scholz auf dem Weg ins Kanzleramt

Hat Angela Merkel gestern Abend gejubelt! Denn diesen SPD-Kanzlerkandidaten ist sie wieder losgeworden, bevor Olaf Scholz aus den Startlöchern kam, obwohl er Helmut Schmidt an dessen Sarg versprochen hatte, nun immer so erfolgreich zu sein wie der Verstorbene.

Hat sich Angela Merkel taub gestellt! Als es um die Zusage für eine Beteiligung des Bundes an den Kosten der Olympischen Spiele in Hamburg ging, brachte sie den Aufstrebenden gleich wieder zu Fall. 

Hat Angela Merkel vorausgeschaut! Auf Olympische Spiele an Elbe und Ostsee ohne Russland, worauf Putin sauer und mit Truppen in Kiel und Hamburg reagiert hätte, bevor die Ukraine im Medaillenspiel aufgetaucht wäre. 

Hat Angela Merkel gestern Abend gejubelt! Nun muss die SPD mit Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat gegen sie antreten.    

Freitag, 27. November 2015

Bürger innen

Andere Bürger außen

Da die Grünen schon vor geraumer Zeit festgestellt haben, dass Claudia Roth und Renate Künast von der Öffentlichkeit kaum noch als Frauen wahrgenommen werden, während Anton Hofreiter mit seinen langen blonden Haaren nur noch selten sofort als Mann identifiziert wird, wünschen sich die Grünen nicht mehr nur eine geschlechtsneutrale deutsche Sprache, sondern halten sie auch für dringend erforderlich, um die soeben genannten Personen vor weiterer Verwechslungsgefahr zu schützen. 

Die geradezu bipolare Zusammenführung der Wörter "sauer" und "lachen" im Namen des Geburtsortes von Anton Hofreiter tat ihr Übriges, wenn nicht sogar Entscheidendes. Sauerlach gab also den letzten Anstoß für die Einfügung des Sternchens als leicht zu überschreitende verbale Schwelle zwischen Frauen, die für Männer gehalten werden, und Männern, die für Frauen gehalten werden.

Diese Entscheidung kann natürlich auch zu Problemen führen, aber das ist bei Entscheidungen der Grünen immer so. Beginnt zum Beispiel ein grüne Rede bei einer Veranstaltung, die aus einem Saal auch nach draußen übertragen wird, mit "Liebe Bürger Sternchen innen", müsste "...und liebe Bürger Sternchen außen" folgen. Die Lösung kann nur lauten: Frauen stehen bei jeder Veranstaltung der Grünen als Bürger innen und Männer als Bürger außen. Claudia Roth, Renate Künast und Anton Hofreiter halten sich im Eingangsbereich, also weder innen noch außen, sondern in einer geschlechtsneutralen Zone auf.

Mittwoch, 25. November 2015

Der Verleumder

Die seltsamen Methoden des Ruthard Stachowske aus Lüneburg

1993 gründet der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske, der bis dahin in einer anderen Einrichtung der damaligen Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gearbeitet hat, die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch. 2009 macht mich ein Betroffener auf Missstände in dieser Einrichtung aufmerksam. Er ruft mich immer wieder an. Schließlich gestatte ich ihm einen Kommentar in meinem blog http://kinderunwohl.blogspot.de

Schon steht ein Anwalt aus Hamburg bei mir auf der Matte und schickt mir im Auftrag des damaligen Geschäftsführers Matthias Lange eine Klageandrohung. Mitgeteilt wird mir, was ich keinesfalls über die Einrichtung von Ruthard Stachowske behaupten solle. Das macht mich hellhörig. Ich veröffentliche einen Internet-Artikel über diesen Vorstoß, denn eine Klageandrohung ohne eine einzige Veröffentlichung von mir finde ich ungewöhnlich, eigentlich sogar lächerlich. 

Dieser Bericht löst viele Telefonanrufe von Betroffenen aus. Ich stelle http://familiensteller.blogspot.de ins Netz. Gemeinsam mit einer Ex-Klientin organisiere ich ein Treffen Betroffener in einem Lüneburger Café, zu dem ich auch Matthias Lange und Ruthard Stachowske einlade. Sie kommen nicht. Aus einem Lüneburger Gebäude, das der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gehört, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fotografiert, sobald sie sich auf der Straße blicken lassen.

2010 werden diese Ex-Klientin und ich von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg oder von Ruthard Stachowske mit Unterlassungserklärungen, Einstweiligen Verfügungen und Klagen vor dem Hamburger Landgericht überhäuft. Im ersten Verfahren wird mir die Veröffentlichung eines Gerichtsbeschlusses gegen die Ex-Klientin verboten, weil ich angemerkt habe, dass dieser Beschluss zweifelhaft sei. Im nächsten Verfahren geht es um die Therapiemethoden von Ruthard Stachowske. Diesen Prozess gewinne ich, weil Stachowske seine Methoden von sehr umstrittenen Methoden nicht abgrenzen kann.

2011 ist Matthias Lange nicht mehr Geschäftsführer, seine Nachfolgerin heißt Gisela van der Heijden. Hinter ihrem Rücken behauptet Stachowske auf den Internet-Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, er habe alle Verfahren gegen die Ex-Klientin und gegen mich gewonnen. Gegen diese Lüge beantragen wir beim Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung, die wir bekommen. Gisela van der Heijden beugt sich dem Beschluss und teilt mir auch mit, dass mich Stachowske in Gesprächen mit ihr als "pädophil" verleumdet hat. Die Dokumente dazu sind im Netz. Hier klicken

Anfang Juli 2011 wird Ruthard Stachowske von Gisela van der Heijden fristlos entlassen. Knapp ein Jahr später wirft sie die Klamotten hin. Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gehört inzwischen zur Step gGmbH Hannover, Geschäftsführer ist Serdar Saris, ehemals Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover. Er stellt Stachowske wieder ein.

Ruthard Stachowske nimmt jedoch kein Jobangebot an. Anfang 2015 verklagt er die Step gGmbH Hannover wegen der fristlosen Kündigung im Jahre 2011 auf Schadenersatz. Der Richter lächelt irgendwie müde.

Dann bekomme ich zwei Erpresserbriefe...Hier klicken Und hier klicken

Während der Amtszeit von Gisela van der Heijden habe ich eine Analyse der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch veröffentlicht. Ich stufe sie als Psycho-Sekte ein. 2014 wird diese Einrichtung geschlossen. Auch in anderen Sekten reagieren Mitglieder wütend auf Kritik, bedrohen Kritiker. Die Erpresserbriefe sind ein weiterer Beweis dafür, dass meine Analyse richtig gewesen ist. Hier klicken

Montag, 23. November 2015

Eine Autorin bei Facebook

Es ist zum (sucht euch etwas Passendes aus)!

Deutschland ist ein Land, in dem Meinungsfreiheit herrscht. Wirklich???

Vor einigen Wochen mit einem Redakteur eines sehr großen Verlages an einem Artikel gearbeitet. Gefühlte 1000 Versionen gingen hin und her, bis die Rechtsabteilung endlich zufrieden war. O-Ton des Redakteurs: "Ja, in Deutschland darf man nicht alles kritisieren."

Soeben eine E-Mail eines Zahntechnikers erhalten, der ein kritisches Buch über Zahnmaterialien veröffentlichen wollte. O-Ton des Zahntechnikers: "Das Buch sollte im Oktober auf den Markt kommen. In letzter Minute wurde es zurückgenommen und zensiert. Offenheit und eigene Erfahrungen darf man hier in Deutschland immer noch nicht aussprechen."

Postet die Autorin Marion Schimmelpfennig auf ihren Facebook-Seiten. Auf diese Anmerkungen reagieren Kommentatoren mit Kritik an den Medien, die nicht wirklich frei seien, zu enge Beziehungen mit Konzernen und der Politik pflegten, schon in der Schule werde freies Denken behindert, worauf ein ehemaliger Pressesprecher der Grünen zu bedenken gibt, dass freies Denken von vielen für Bedrohung gehalten werde, außerdem könne freies Denken zu Egoismus führen, der Grat sei schmal. 

Medien gelten als Vierte Gewalt, sie sollten das Geschehen beobachten, analysieren, einer großen Öffentlichkeit verständlich machen und - wenn erforderlich - kritisieren. Doch die Vierte Gewalt ist auch ein Warenproduzent, Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, die niemand kauft, verschwinden so schnell wieder vom Markt wie eine Margarinesorte, die niemandem schmeckt. Was aber schmeckt den Verbrauchern der Ware "Medien"?

Manchmal nicht einmal die eigenen Produkte. Ein Beispiel dafür ist der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt gewesen, der Kritisches aus der Arbeitswelt als Reportagen oder Erzählungen verbreiten wollte und dafür einen bekannten Verlag fand, der sich immer wieder darüber beschwerte, dass nicht einmal Werkkreis-Mitglieder die Bücher kauften.

Auch viele Zeitungen sind diesen Bach des Desinteresses heruntergegangen, bis in fast jeder Stadt nur noch eine Zeitung oben schwamm. Als Medium untergehen kann man aus vielen Gründen. Der Markt bestimmt die Nachrichten, die verbreitet werden. Dieser Markt hat viele Akteure. Verleger, die ihren Beruf von der Pike auf gelernt haben, findet man kaum noch, Journalisten, die nicht nur etwas von ihrem Fach verstehen, sondern auch den nötigen Überblick haben, um Ereignisse in einen größeren Zusammenhang stellen zu können, sind ebenso selten. Oft fehlt auch die Zeit für Recherchen. Leser reagieren auf Kritik mit dem Vorwurf der Nestbeschmutzung. Anzeigenkunden, die Verlegern und Journalisten Vergünstigungen beim Kauf ihrer Produkte gewähren, drohen mit Liebesentzug. Mit einstweiligen Verfügungen wird Kritik ein juristischer Riegel vorgeschoben.

Das Magazin "Time" hat 2006 keinen "Menschen des Jahres" ins Titelbild gerückt, sondern einen Computerbildschirm. Der stand für die Fünfte Gewalt, das Internet-Gegengewicht zum bekannten Medienmarkt. Die Botschaft lautete: Jeder kann selbst publizieren, sich mit anderen austauschen, er kann sich vernetzen und Wirkung erzielen. Immer häufiger greifen die alten Medien auf, was in den neuen Medien verbreitet wird. Das kann ein neuer Weg zu Meinungs- und Informationsvielfalt sein, dieser Weg birgt aber auch Gefahren, weil er auch von Leuten gegangen wird, die nichts weiter wollen als verleumden, manipulieren und irritieren. Die Internet-Spreu muss also vom Internet-Weizen getrennt werden.

Der Redakteur aus Marion Schimmelpfennigs Facebook-Anmerkungen muss nicht Recht behalten. Eine Schere im Kopf ist so überflüssig wie Bleischuhe beim Bergsteigen. Wie wirkungsvoll das Internet sein kann, habe ich als Redakteur festgestellt, als ich mit meinen Berichten einem Call-Center-Gauner das schmutzige Handwerk legte, dazu beitrug, dass eine Einrichtung, in der Familien zerstört wurden, geschlossen wurde, und ein Immobilienhai immer zahnloser wurde. Dafür habe ich mir sehr viel Ärger eingehandelt, inzwischen komme ich auf ein gutes Dutzend Gerichte, vor denen ich verklagt wurde. Meine Bücher, die alle ganz leicht bei Amazon oder Hugendubel finden können, dürfen durchaus gelesen werden. Vielen sind sie schon eine Hilfe gewesen - manchmal auch ein Lesevergnügen...

Lesetipp: "Ich hörte sein Keuchen hinter meinem Rücken", eine Erzählung von mir über den Alltag eines Redakteurs. Hier klicken 




Mittwoch, 11. November 2015

Der Da Vinci Code

Der Beate Property Holding Limited und aller Anjas und Beates Deutschlands

Ob James N. Cunningham-Davis und Dirk Peter Neumann anschließend noch im Da Vincis gewesen sind und sich ein Weihnachtsmenü schmecken ließen, ist nicht überliefert. Hier klicken Doch der neue Da Vinci Code der Beate Property Holding Limited war gelungen. Das Wetter auf der Isle of man leider nicht. Doch das war nicht wichtig an diesem Tag, an dem dieses Insel-Unternehmen in Frankfurt am Main das Licht neuer Büroräume erblicken wollte, die so zahlreich gewesen wären wie die Firmen, die sich dort verborgen hätten.

Limited sind Unternehmen ohne Haftungskapital, mit ein paar Pfund in der Tasche und gegen eine geringe Gebühr können sie eingetragen werden, inzwischen ist diese Gesellschaftsform auch außerhalb von England erlaubt. Die Beate Property Holding Limited ist Kommanditistin der Beate Property Holding GmbH & Co. KG, nun angeblich wieder beheimatet in Frankfurt. 

Die Isle of man ist eine Insel in der irischen See, Douglas die Hauptstadt, die im 18. Jahrhundert vom Schmuggel besser gelebt hat als vorher und nachher ohne Schmuggel, viel später erst lebte es sich in Douglas mit Steuer-Schummlern wieder so gut wie dermaleinst. Ehrenbürger ist James N. Cunningham deswegen aber noch nicht geworden. 

Was aber noch nicht ist, könnte nach dem Treffen mit Dirk Peter Neumann noch werden, der aus Kronberg im Taunus angereist war, um sich schriftlich geben zu lassen, was hier festgehalten werden soll: "Der Sitz der Gesellschaft (gemeint ist die Beate Property Holding GmbH & Co. KG) wird von Wuppertal nach Frankfurt zurückverlegt...Der Vollmachtnehmer Herr Neumann ist bevollmächtigt alle erforderlichen oder zweckdienlichen Äußerungen und Ergänzungen zu erklären, sowie die entsprechenden Handelsregisteranmeldungen und verfahrensrechtlichen Erklärungen abzugeben...21. Dezember 2011."

Die Erklärung, die Dirk Peter Neumann am 10. Januar 2012 gegenüber dem Frankfurter Amtsgericht abgab, war zwar erforderlich, aber keinesfalls sachdienlich: "Die Geschäftsräume der Gesellschaft befinden sich nun in der Kennedyallee 102, 60596 Frankfurt. Das ist zugleich die inländische Geschäftsanschrift." Geschäftsführer sei fortan ein André Haas aus Schollbrunn.

Der Vorgänger hieß Ravi Shankar, ein britischer Staatsbürger, der bereits am 13. Dezember 2011 zu einem Notar in Frankfurt geflogen war. Dieser Notar vermerkte erst einmal über seinen Besuch: "Der Erschienene ist der deutschen Sprache nicht mächtig." Was ihn von André Haas unterschied. Der hatte ein Schreibbüro in Schollbrunn.

Der Notar vermerkte in der Urkundenrolle Nr. 496/2011 während des Besuchs von Ravi Shankar zudem einen Beschluss der Beate Property Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt am Main vom 17. Juni 2011, der als "außerordentlich" bezeichnet wurde: "Der Sitz der Gesellschaft soll wieder nach Frankfurt am Main verlegt werden, unabhängig davon, ob zwischenzeitlich die Eintragung ins Handelsregister am Amtsgericht Wuppertal erfolgte oder die Eintragung abgelehnt wurde...Herr Ravi Shankar, geboren am 6. 5. 1960, wohnhaft 65 Fitzjames Avenue, Croydon CR05DN, Vereinigtes Königreich, wird als Geschäftsführer abberufen."

Eine GmbH & Co. KG ist eine Sonderform der Kommanditgesellschaft, eine Personengesellschaft, die ihre Haftung einschränkt, weil der Vollhafter (der Komplementär) eine GmbH ist - in unserem Fall die Beate Zweite Property GmbH. Die Beate Property Holding GmbH & Co. KG ist der Urkundenrolle zufolge alleinige Gesellschafterin der Beate Zweite Property GmbH. Vertreten worden ist die GmbH & Co. KG bis zum 17. Juni 2011 von Ravi Shankar, der sich an diesem Tag selbst abberufen hat.

Nun kennen wir also den Komplementär und die Kommanditistin der GmbH & Co. KG. Die GmbH sitzt angeblich in Frankfurt, die Limited ganz sicher auf der Isle of man. Geschäftsführer ist fortan André Haas aus Schollbrunn. Diese Funktion übt er aber auch in anderen Firmen aus. Dazu gehört die Anja Erste Property GmbH, die sich ebenfalls und ebenso angeblich in der Kennedyallee 102, Frankfurt, ansiedelt. Die Gründungskosten vom 13. Dezember 2011 werden von einem Dritten übernommen.

§ 18 des Handelsgesetzbuches schreibt vor, dass der Firmenname einer GmbH & Co. KG "Unterscheidungskraft" haben muss. Diese Behauptung kann man bei Anja Erste Property und Beate Zweite Property sicherlich nicht aufstellen. Aufstellen kann man auch nicht die Behauptung, dass die von der Isle of man aus gesteuerten Unternehmen jemals von Frankfurt aus aktiv geworden sind. Der Kauf von Häusern, die man so lange vergammeln ließ, bis die Mieterinnen und Mieter genug abgedrückt hatten, hätte von Frankfurt aus auch gar nicht finanziert werden können, denn jede dieser Firmen ist offiziell so arm wie eine Kirchenmaus. Der Reichtum wird auf der Isle of man angehäuft.

Schlecht ist es den Geschäftsführern trotzdem nie gegangen. Doch: Wo findet man André Haas wirklich, wenn man ihn suchen würde? Die Antwort: außer in Schollbrunn in Neu-Isenburg. In der dortigen Kurt-Schumacher-Straße 11 hat nicht nur Dirk Peter Neumann ein Büro, kürzlich wurde dort auch ein Briefkasten für Anja und Beate eingerichtet. Schick eingerichtet sind die Büros von Haas und Neumann in Neu-Isenburg. Im Handelsregister jedoch wird mittlerweile eine neue Adresse in Frankfurt behauptet. Auch diese Angabe ist nicht sachdienlich. Das sind Da Vinci Codes nie. Dass Leonardo da Vinci in seiner Abendmahls-Szene nicht den Apostel Johannes, sondern Maria Magdalena gemalt hat, stimmte auch nicht...

Kommentare von Christine Hall(en)stein Hier klicken 

Mehr über Anja und Beate



      

  

Samstag, 7. November 2015

Statt Pegida und AfD

Neue Sorgen in Neuensorga (Gemeinde Lederhose)

Die Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida) und die Alternative für Deutschland (AfD) bekommen Konkurrenz. In Neuensorga (Thüringen) haben sich Bürgerinnen und Bürger neue Sorgen gemacht, sie gründeten in diesem Ortsteil der Gemeinde Lederhose die Initiative Kinderlose Eltern gegen mehr Babys in Deutschland (Kegbade) und die Partei Alternative für Fruchtbarkeit (AfF). Stargast war der Bestsellerautor und Volkswirt Thilo Haareziehn, der jüngst mit "Deutschland schafft die Kinder ab" die Bestsellerlisten stürmte und Auszüge aus seinem neuen Werk "Kein Kind wird geboren" las.

In eindringlichen Worten warnte Thilo Haareziehn vor der Gefahr, die Kinder schon im Säuglingsalter darstellen: "Sie lehnen die deutsche Esskultur ab, stecken ihre Finger in den Brei und lecken sie ab." Auch für andere Werte der westlichen Welt wie Hilfe im Haushalt seien sie nicht empfänglich: "Kinder krabbeln irgendwo herum, während ihre Mütter am Herd stehen." Nicht einmal nachts sei man vor ihnen sicher: "Sie schreien drauflos, wenn sie Hunger haben." Von vielen noch unbemerkt entstehe eine Parallelgesellschaft, in der "La, la, la" und Löffel im Mund Freude daran bedeuteten, dass man es mit wenig Aufwand zu viel bringen könne. 

Aber auch die Eltern seien manchmal schlimm. Die kassierten Kindergeld und andere Sozialleistungen des Staates, bevor ihre Kinder der deutschen Sprache mächtig seien und einer geregelten Arbeit nachgingen. 

In diesem Zusammenhang wies der Autor und Volkswirt auf wissenschaftliche Studien hin, die Erschreckendes zutage gefördert hätten. In Haushalten mit Kindern häuften sich Straftatbestände wie Bonbon- und Keksdiebstahl, kein Kind tue freiwillig etwas für seine Bildung, das Grundgesetz als Weihnachtsgeschenk werde missachtet. "Nicht einmal mit einem Aktienpaket der Deutschen Bank kann man den Kleinen eine Freude machen", schloss Thilo Haareziehn seine Ausführungen. 

Die Versammlung endete mit einem Fackelzug durch Neuensorga, Thilo Haareziehn setzte sich an die Spitze. Er trug ein Plakat mit der Aufschrift: "Kinderlos leuchtet länger."    

Mittwoch, 4. November 2015

Reichtum als Rache

Der Verfall als Systemfehler

Vor vier Jahren ist "Väterchen Franz" gestorben, vor 50 Jahren machte ihn das Spottlied "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" nicht nur bei Linken bekannt, konservative Kreise bekamen es mit der Angst zu tun, weil ein Liedermacher ins Schwarze des Kapitalismus getroffen hatte, als Franz Josef Degenhardt Reichtum als Rache an sich selbst definierte. Genialer hat nie wieder jemand den Verfall als Systemfehler besungen, der nicht zu vermeiden ist. 

Wer in diesen Tagen die Nachrichten verfolgt, nimmt besser mehrmals am Tag ein Bad, sonst wird er den Schmutz nie wieder los. Würde heute Abend die "tagesschau" melden, dass bei VW auch die Namen der Vorstandsmitglieder gefälscht sind, wer würde sich darüber noch wundern? Wenn Theo Zwanziger morgen erzählen würde, dass die Brasilianer voriges Jahr mit 1 : 7 gegen Deutschland verloren haben, weil sie sonst als WM-Käufer entlarvt worden wären, wer würde da noch zusammenzucken? Wenn übermorgen heraus käme, dass die Deutsche Bank Falschgeld druckt, wer würde das nicht sofort glauben?

Schlimm ist: Verarscht zu werden und es auch noch zu merken. Schuldige sollen sein bei VW ein paar Ingenieure, bei der Deutschen Bank ein paar Jongleure und beim DFB immerhin - ein Kaiser...

In einer Welt, in der die angeblichen Schmuddelkinder die Sauberen und die angeblichen Saubermänner die Ganoven sind, kann man nur noch ins Schwarze treffen, wenn man alles für möglich hält, bevor sich die angeblichen Saubermänner ans Werk machen und so lange Rache an sich selbst nehmen, bis sie alles zerstört haben, wovon junge Paare auf Bänken träumen, wenn sie Arme, Beine umeinander schlingen - noch...Wie "Väterchen Franz" das so schön vor fast 30 Jahren gesungen hat.   

   

Dienstag, 3. November 2015

Die Kluft

Zwischen Politik und Bürgern

Wer erinnert sich noch daran? Joachim Gauck wird Bundespräsident und erhebt den Anspruch: "Ich will dafür sorgen, dass die Kluft zwischen Politik und Bürgern kleiner wird." Diese Kluft ist aber noch größer geworden. 

Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht, hat sich 1971 auch der Journalist und Schriftsteller E. A. Rauter gefragt. Sein 41-Seiten-Buch ist immer noch eine empfehlenswerte Lektüre, weiter als bis zu den nächsten Fragen führt sie aber auch nicht. Das Denken braucht immer einen Anstoß. Man muss etwas anstößig finden. Das Verhalten von Politikern finden nur noch wenige anstößig, Politiker verhalten sich inzwischen wie von den meisten erwartet. Geschieht etwas wie erwartet, denkt man nicht lange darüber nach. Man nimmt es hin.

Erwartung ohne Erwartungshaltung gibt es nicht. Dieser Halt geht verloren, wenn Versprechen nicht gehalten werden. Beim nächsten Mal erwartet man weniger, irgendwann gar nichts mehr. Aus Erwartungshaltung wird Resignation. Resignation wird Dummheit und geht als Pegida auf die Straße oder als AfD in die Politik. 

Und wie reagieren darauf Politiker? Sie wollen sich der Dummheit widmen, dumm Gemachte überzeugen. Die sollen endlich begreifen, dass zur Demokratie Kompromisse gehören. Stimmt. Aber die Ansage "Mit mir wird es keine Maut geben" ist kein Kompromiss gewesen, sondern eine Lüge, die als Wahlerfolg gefeiert wurde. Der Weckruf "Wir schaffen das!" ist verhallt, bevor er bei den Ehrenamtlichen, die sich vorbildlich um Flüchtlinge kümmern, angekommen ist. Auch diese Ansage mutierte zur Lüge der Politik, während die Ehrenamtlichen wahrhaftig blieben. 

Bei Hiob heißt es "Wahrlich, ihr seid die rechten Leute, mit euch wird die Weisheit untergehen". Noch ist es nicht ganz so weit. Der Untergang der Weisheit rückt aber näher. Hoffentlich wird der Leidensdruck früh genug so groß, dass die nicht rechten Leute die Kluft zwischen Politik und Bürgern zuschütten, wieder einmal alle Mauern einreißen und nicht darauf warten, dass Leute wie Gauck auch wirklich tun, was sie sagen...Auf Gedichte, die mit "Unser Herz ist weit..." beginnen, können wir alle verzichten...  

   

   



    


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Niersbachs Herbstmärchen

Das zerstörte Weihnachten von Sportreporter Jens Weinreich

An ein Sommermärchen im Jahre 2006 erinnere er sich erst wieder seit kurzem, aber leider nur vage. Das hat heute Mittag DFB-Präsident Wolfgang Niersbach vor der Presse erklärt. Bis Juni sei ihm das Märchen völlig entfallen, doch bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kam - so Niersbach - die Erinnerung bruchstückweise wieder. Sicher sei er sich jedoch, dass keinesfalls von einem "zerstörten Sommermärchen" gesprochen, geschweige denn geschrieben werden könne. In diesem Punkt lasse er nicht mit sich scherzen, deshalb habe er sich auch den berüchtigten Medienanwalt Schertz genommen, um dem Sportjournalisten Jens Weinreich zu zeigen, dass man sich irgendwann Wein nicht mehr leisten kann, weil man nicht mehr reich ist. 

Das hätte, so Niersbach, dieser Reporter schon vor Jahren begreifen können, als er den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger einen "unglaublichen Demagogen" nannte, der sich ebenfalls von Schertz juristisch vertreten ließ, bis Weinreich in jeder Hinsicht fast am Ende gewesen war. Zwanziger sei ihm zwar verhasst, aber ein "Spiegel"-Kläffer noch mehr.

Überhaupt nicht verstehe könne er, warum sich die Öffentlichkeit für den Verbleib von 6,7 Millionen Euro aus der Portokasse eines Francoschweizer Milliardärs interessieren sollte. Schnell seien die auch wieder zurückgeflossen. Man habe also gar nicht die Zeit gehabt, um jemanden zu bestechen, zumal Bestechung in Deutschland nicht üblich sei, was die Bundeskanzlerin erst kürzlich Flüchtlingen erklärt habe, als sie in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung sagte, hier zu Lande sei niemand käuflich, was Flüchtlinge so schnell wie möglich begreifen müssten.

Schon wenige Stunden nach dieser Pressekonferenz haben UEFA und Fifa die Äußerungen von Wolfgang Niersbach als "absoluten Unsinn" zurückgewiesen. Bestechungsgelder seien bei der Fifa so üblich, wie deutsche Niederlagen in wichtigen Turnierspielen gegen Italien, erklärte Joseph Blatter, Michael Platini fügte hinzu: "Dem habe ich keine 6,7 Millionen Euro hinzuzufügen, so viel Geld habe ich von Blatter auch noch nie bekommen."  



  

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Buch verboten

"Lügen haben Jugendamts-Beine" bei Lulu nicht mehr erhältlich

Vor Jahren haben sie sich in Mainz bei einer Messe für kleine Verlage und Literaturvereine vorgestellt, ihre Idee: Wir bilden ein Internet-Dach für Eigenverlage, übernehmen den Druck, die Werbung und den Vertrieb von Büchern, die von den Autorinnen und Autoren selbst gestaltet werden. Gedruckt werden auch kleine Mengen, die Druckmaschinen springen sogar an, wenn nur ein Exemplar bestellt wird.

Mich hat diese Idee begeistert. Meine Bücher waren bis dahin in verschiedenen Verlagen erschienen, der wichtigste war pleite gegangen, also gab es meine Veröffentlichungen fortan bei Lulu. Jetzt ist die erste verboten worden. Meine Geschichte "Vor Jahren noch ein Rechtsstaat-Lügen haben Jugendamts-Beine" wurde nach einer Beschwerde aus dem Programm genommen, obwohl in meiner Broschüre niemand persönlich beleidigt wird. Das hat jemand nur behauptet, Lulu scheute die juristische Auseinandersetzung. Ich habe inzwischen bei Lulu gegen das Verbot protestiert.

Wenn so etwas beispielsweise in Russland passieren würde, käme ich vom Telefon nicht mehr weg, würden unzählige Redakteure anrufen und die Freiheit von Kunst und Kultur verteidigen. Aber: Ich sehe gar nicht ein, warum ich aus Burgwedel bei Hannover wieder wegziehen sollte.

Noch gibt es meine Broschüre bei Amazon und Hugendubel, auch über ein Schweizer Online-Angebot kann man sie bestellen. Wer der Meinung ist, dass Bücherverbote in Deutschland tabu sein sollten, sollte das tun. Danke! Ich bitte um Mitteilung, wenn jemand diese Mitteilung bekommt: "Das Buch ist nicht mehr lieferbar." Damit ich demjenigen, der dieses Verbot mit falschen Angaben über den Inhalt erwirkt hat, mächtig auf die Füße treten kann.






Dienstag, 13. Oktober 2015

Ins Netz gegangen

"Die Akte Tjaden", erfunden von Christoph Baier,
Polizeibeamter aus Wilhelmshaven














Wenn ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven postet...

5. Oktober 2015. “1. Wieso, weshalb, warum?” Diese Frage stellt der Wilhelmshavener Polizeibeamte Christoph Baier seit dem 23. Juli 2015 im Netz. Die Einleitung veröffentliche ich hier in kursiver Schrift, meine Anmerkungen dazu kennzeichne ich.

Hier entsteht demnächst ein Blog, in dem für Aufklärung gesorgt werden wird. Dem Leser werden interessante Möglichkeiten geboten, sich ein Bild von einem Herrn machen zu können, der sich öffentlich in schändlicher Art und Weise zu gewissen Themen äußert. Sein einziges Ziel ist die öffentliche Diffamierung von Personen, mit denen er in der jüngeren oder ferneren Vergangenheit zu tun hatte. Speziell hat Herr Heinz-Peter Tjaden ein Problem mit behördlichem Handeln. Verschont von seinem Treiben bleiben aber auch nicht ehemals kontoführende Stellen, ehemalige Vermieter, Regionale Politiker, Unternehmer, Tageszeitungen und andere behördliche Institutionen wie Ordnungsämter, Jugendämter, Gerichte und Staatsanwaltschaften.

Anmerkung: Das kann man so sehen, wenn man Vermieter mag, die Häuser vergammeln lassen, gern Tageszeitungen liest, die behaupten, dass mich meine Familie für ein wenig verwirrt hält, ohne mit einem einzigen Familienmitglied gesprochen zu haben, Staatsanwaltschaften gut findet, die erst die Presse und viel später den vermeintlichen Täter informieren, Sympathien für Therapeuten hegt, die Mütter wegsperren, Richter hofieren will, die einem Redakteur mit Gefängnis drohen, wenn er noch einmal die Wahrheit verbreitet, Jugendämtern alles durchgehen lassen will. Die Behauptung jedoch, mein Tun sei schändlich, dürfte den Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllen. Sei´s drum.

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Broschüre verboten
Lulu nimmt Veröffentlichung aus dem Programm
Ich sach mal, 13. Oktober 2015

Sonntag, 11. Oktober 2015

Wir haben uns

Über. Schätzen uns. 

Nur Leute, die mir krumm kommen, müssen irgendwann damit rechnen, dass ich sie nie mehr schätze. Das gilt derzeit für einen Wilhelmshavener Polizeibeamten, der mich monatelang mit anonymen Kommentaren belästigt hat, bis er sogar wenig internette Seiten mit dem Titel "Die Akte Tjaden" ins Netz stellte, die nach meiner Intervention bei der Wilhelmshavener Polizei sofort wieder entfernt worden sind.

Derweil schätze ich, dass ich eine neue Religion gegründet habe. Meine Broschüre "Das Buch Walpurgis" hat schon einen Tag nach Veröffentlichung bei Amazon den Verkaufsrang 3103 unter den Ratgebern "Religion und Glaube" erobert. Walpurgis ist ein Ratsherr aus Wilhelmshaven, der mir seit Jahren mit Strafanträgen und Klageandrohungen auf den "Wir haben uns. Über-schätzen uns"-Sender geht. Hier klicken Klagen kann Walpurgis gern. Ich werde ihm sogleich eine entsprechende Mauer empfehlen.

Empfehlenswert könnten so betrachtet auch meine neuen Seiten "Heinz-Peter Tjaden-Die Biographie" sein, in denen ich Internet-Kriminellen die www-Stirn biete, weil sie sich immer noch an Klicks überbieten, die sie einem gefälschten Lebenslauf widmen. Da beschreibe ich doch lieber meinen echten. Vielleicht verschwindet so der Falsche wieder. Hier klicken Was ich sehr hoffe, denn über Verlinkungen in diesem gefälschten Lebenslauf werden sogar Kinder gefährdet.

Gestern hat sich mir ein kleiner Junge bei einer Radtour in den Weg gestellt, weil er mir etwas Wichtiges zu sagen hatte. Das war: "Du bist ein Mann...(Pause)...mit einem Hund." Damit hatte dieser kleine Mann mehr Wahres gesagt, als so mancher Erwachsene im Internet verbreitet.
   

Montag, 5. Oktober 2015

Themenwoche Heimat

Das Schwarze Meer.
Darf die ARD machen

Die ARD wird eine Woche lang heimatlich. Hier klicken Darf sie. Aber ohne mich. Wo meine Heimat ist, weiß ich, wenn ich meine Wohnung in Burgwedel verlasse. Dieses Gefühl habe ich in meinem Geburtsort nur selten gehabt, bei meiner vorübergehenden Rückkehr nur, wenn meine Nichte oder mein Neffe zu Besuch war. Der Rest war unwirklich in Wilhelmshaven, wie ein schlechter Traum, aus dem man endlich aufwachen will. Ich bin aufgewacht.

Gestern habe ich mich mit einem Vorfall beschäftigt, der sich an einem 17. Juni ereignet hat. Ich schreibe 17. April. Das fällt mir erst beim Korrektur lesen auf. Der 17. April ist der Geburtstag meiner ersten Frau. Damit muss ich mich keine Woche beschäftigen. Darf die ARD aber trotzdem.

Schneller schlägt mein Herz, wenn ich Kassel hinter mir habe, beim Einfädeln auf die richtige Autobahn nicht verunglückt bin und auf dem blauen Schild "Frankfurt" steht. Dann zähle ich die Minuten bis Mainz, wo ich studiert habe, ich freue mich auf den Rhein und den Dom, auf die Altstadt und die schönen Plätze und stets fällt mir ein, wie ich diese Stadt mit Anna Seghers Roman "Das siebte Kreuz" in der Hand erlebt habe. Damit muss ich mich keine Woche beschäftigen. Darf die ARD aber trotzdem. Ich bleibe gern länger.

Etwas langsamer werde ich immer, wenn ich am Vierwaldstätter See entlang spaziere und die Stelle erreiche, an der ich neben einer Schweizerin gesessen habe, als sie mir sagte: "Ich bin von dir schwanger." Die Schönheit dieser Nachricht überstrahlte sogar die unglaubliche Schönheit von Luzern. Damit muss ich mich keine Woche beschäftigen. Darf die ARD aber trotzdem. Die ARD hat ja nicht am Vierwaldstätter See gesessen.

Dafür habe ich auch oft am Schwarzen Meer gesessen, allein, zu zweit, in geselliger Runde. Nie vergessen werde ich dieses Bild: Eine schwarzhaarige Schönheit kommt aus dem Meer, das hohe Wellen schlägt, sie kommt langsam auf mich zu, auf ihren nackten Brüsten perlt das Wasser in der Sonne, sie gibt mir einen Kuss und greift nach ihrem Handtuch. Damit muss ich mich keine Woche beschäftigen. Darf die ARD aber trotzdem...

Ich könnte überall leben. So lange es nicht mein Geburtsort ist. Damit muss ich mich nicht beschäftigen. Macht die ARD schließlich auch nicht...

Mittwoch, 30. September 2015

Jawohl, CSU!

Asylgesetze weiter verschärfen

Die Bundesregierung fummelt an den Asylgesetzen herum. Die CSU meint jedoch: Es wird noch nicht genug gefummelt. Recht hat sie! Wohin der lockere Umgang mit der Reisefreiheit führt, wissen wir doch schon lange.

Immer, wenn ein CSU-Mitglied als Minister nach Bonn oder Berlin ausgereist ist, ging etwas schief. Nehmen wir einmal das bekannteste Beispiel. Franz Josef Strauß. Der kaufte als Bundesverteidigungsminister Starfighter, die vom Himmel fielen. Über 100 Soldaten starben bei diesen Abstürzen. Deshalb wurde in Bayern ein Flughafen nach ihm benannt...

Ganz Bayern muss ab sofort als Erstunterkunft gelten, in der CSU-Mitglieder Verzehrgutscheine bekommen. Kein Verwandter nimmt noch einen innerfamiliären Job an, wenn der Onkel ihn nur mit Gutscheinen entlohnen kann. Das wäre nicht lukrativ genug. 

Alle anderen Bundesländer sollten zu unsicheren Drittstaaten erklärt werden, damit kein CSU-Mitglied in Deutschland mehr weiterkommt als bis zum Weißwurst-Äquator. Also, fummelt weiter an den Asylgesetzen!

Sonntag, 27. September 2015

Unterm Schwanz

Beliebter Treffpunkt in Hannover.
Eine dumme Gans
In Hannover trifft man sich seit über 150 Jahren "unterm Schwanz". Vor dem Bahnhof hat die niedersächsische Landeshauptstadt einem Gegner der Eisenbahn ein Denkmal gesetzt, der sich hoch zu Ross von diesem Gebäude abwendet. Das kann man durchaus originell nennen...

Für originell hielt sich auch eine Kurzzeit-Freundin von mir, die sich mit mir "unterm Schwanz" traf. Sie kam mit dem Zug aus Aschaffenburg. Was ich erst seit ein paar Stunden wusste. Sie hatte es mir per SMS mitgeteilt. Als ich sie fragte, was sie in Aschaffenburg gemacht habe, antwortete sie, sie habe einen Onkel besucht.

Schnell fand ich heraus, dass es sich bei ihrem angeblichen Onkel um ihren Zweit-Freund, vielleicht auch Erst-Freund handelte. Als Mit-Freund war ich irgendwie ungeeignet, deshalb traf ich mich nie wieder mit dieser Frau. Nicht "unterm Schwanz", woanders auch nicht.

Sonntag, 20. September 2015

Schöne neue Welt

Rückt immer näher. 



















Diktatoren sind einfach zu dumm

Sie kommt immer näher: Die schöne neue Welt von Aldous Huxley, in der "Gemeinschaftlichkeit, Einheitlichkeit und Beständigkeit" mit Konditionierung und Indoktrination hergestellt werden, nur die künstliche Fortpflanzung ist noch nicht so weit gediehen, wie in diesem Roman. Falls nun auch noch Diktatoren begreifen, wie dumm sie sind, wenn sie Kritiker und politische Gegner in Gefängnisse stecken, foltern oder ermorden lassen, dann setzt sich das westliche Modell überall durch. Da in Deutschland jedes Modell perfektioniert wird, soll unser Land einer näheren Betrachtung unterzogen werden.

Erstes Thema: Studium. Als ich Student war, bekam ich nach der Einschreibung ein Vorlesungsverzeichnis in die Hand gedrückt, wie ich meinen Weg zu Vordiplom und Diplom gestaltete, war meine Sache. Nebenher besuchte ich Seminare an anderen Fakultäten, weil ich mich auch für Geschichte, Psychologie und Soziologie interessierte. Die Studenten in meinem Semester waren mir nicht fremd, wir unternahmen viel gemeinsam, wurden politisch aktiv, kämpften für die wissenschaftliche Freiheit und für das Querdenken. Dieser Kampf war nicht immer leicht, weil wir auf so manchen verknöcherten Professor trafen, der jedes Denken, das nicht sein Denken war, für gefährlich hielt, aber immerhin konnten wir gegen den Stachel lüpfen. Vor einem zu großen Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft warnten wir.

Dieser Einfluss der Wirtschaft auf das Studium ist inzwischen so groß, dass Universitäten und Hochschulen nur noch der Wurmfortsatz der Schulen sind. Die Studenten werden zu Bachelor und Master gepeitscht, damit sie möglichst schnell in die Betriebe kommen, erkundigt man sich auf dem Campus nach der Stimmung, dann ist sie schlecht, weil den Studenten beim Lernen schlecht wird: "Wir ziehen uns das Zeug rein, kotzen es bei der Prüfung wieder aus und haben es dann vergessen." Vergessliche Studenten nützen der Wirtschaft aber gar nichts. Deswegen beklagt sich die Wirtschaft inzwischen über die Qualität des Studiums und versucht, der Politik dafür die Schuld zu geben. Die Politik ist zwar schuldig, aber anders als von der Wirtschaft behauptet: Sie hat einem Druck nachgegeben, dem sie hätte unbedingt widerstehen müssen.

Stillstand und Rückschritte werden nur noch kaschiert. Deutschland ist zwar immer noch eine starke Export-Nation, erfolgreich ist die deutsche Wirtschaft aber nur dort, wo sie auch früher erfolgreich war: im Maschinenbau und in der Automobilindustrie. Auf den neuen Märkten verschläft Deutschland jede Entwicklung so lange, bis das Land mühsam hinterher hinkt.

Der Schein wird inzwischen für bare Münze genommen. Angeblich geht es immer aufwärts, stets kommt Deutschland angeblich am besten davon, beim Ausblenden von Problemen ist Deutschland inzwischen Spitze. Immer mehr Menschen werden psychisch krank, weil sie dem Druck nicht mehr standhalten. Dieser Druck entsteht auch deshalb, weil der Erfolg nur noch künstlich ist und kaum noch Eigendynamik entwickelt. Immer wieder heißt es: Glück im Unglück gehabt. Die Zinsen sind niedrig. Was für ein Glück. Der Euro schwächelt. Was für ein Glück.

Woanders sucht man das Glück immer häufiger vergeblich. Beide Eltern müssen arbeiten, damit sie über die Runden kommen, Kinder werden so früh wie möglich von anderen betreut, Hass, Neid, Gier und Intrigen verbreiten sich wie eine Seuche. In den Parteizentralen haben immer weniger den Kopf frei für neue Ideen, weil sie jeden Tag ihre Gegner in Schach halten müssen, aus dem Bundestag erreichen uns Bilder, die von gegenseitiger Verachtung zeugen, in den Betrieben gibt es Überwachungs- und Kontrollsysteme, die nur noch menschenverachtend genannt werden können, immer mehr versuchen nur noch, ihr eigenes Fell zu retten und haben Angst davor, es könnte ihnen an ihr eigenes Fell gehen.

Dennoch setzen sich immer noch Politiker und Unternehmer vor die Kameras und sprechen von westlichen Werten, die es zu verteidigen gilt. Als da wären? Drohungen gegen Politiker, die anders stimmen wollen als ihre Fraktion und deshalb mit dem Verlust aller Ämter rechnen sollen, üble Methoden gegen Betriebsräte, die sich für die Belegschaft einsetzen, Sanktionen gegen Eltern, die nicht jeder Anweisung für die Erziehung ihrer Kinder folgen...?

Damit sind wir wieder bei den dummen Diktatoren, die Kritiker und politische Gegner in Gefängnisse stecken, foltern und ermorden lassen. Lernt doch endlich dazu. Wenn die Welt gegen Folter und Verfolgung protestiert, dann macht es wie - sagen wir einmal die USA: Kommt das heraus, dann setzt Untersuchungsausschüsse ein und ändert die Methoden. In Gefängnisse stecken ist auch nur blöd, weil Kritiker und politische Gegner draußen isolieren und verstricken in ein Netz von Intrigen und übler Nachrede das Gebot der westlichen Werte-Stunde ist.

Eine dieser Werte-Stunden schlug am 11. September 1973 in Chile. Die USA ließen den demokratisch gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende von Pinochet weg putschen. Unterstützung für diesen Putsch kam auch aus Deutschland. Allende-Anhänger wurden erst in ein Stadion gesperrt, gefoltert wurden sie dann von einer Sekte, die Colonia Dignidad hieß, diese Sekte wurde von einem Deutschen geleitet. Das nennt man internationale Solidarität. Solidarität ist ein westlicher Wert. Verstanden?

Freitag, 18. September 2015

Deutsche Schlagerwelt

Keine müden Tauben-lahme Menschen

In der Schlagerwelt von früher sind die weißen Tauben müde gewesen (Hans Hartz), die Jugend wartete auf die Hand des Vaterlandes, während die Reichen ihren Reichtum einzäunten (Udo Jürgens) und die Bäume starben (Alexandra). Angesungen wurden so Kriegsgefahr, Versagen des Staates bei wichtigen Themen und Umweltschutz. Die Schlagerwelt ist melancholisch gewesen und etwas aufmüpfig.

In der Schlagerwelt von heute will Johannes Oerding Lust auf das Leben machen, das erst hinter Grenzen, die überschritten werden müssen, beginnt, Philipp Dittberner beklagt die Unfähigkeit zur Umkehr und besingt den Zwang zur Wiederholung, hat allerdings nicht mehr zu bieten als Wolke 4, und Joris Buchholz streitet sich Herz über Kopf bei einem Wiedersehen mit einer Frau, die immer noch zauberhaft ist, mit sich selbst. Zur Schlagerwelt von heute gehören immer mehr Menschen, die abwägen, während des Leben an ihnen vorbeirauscht.

Na und, könnte man sagen, sind doch nur Schlager, aber auch Schlager spiegeln gesellschaftliche Entwicklungen wider. Viele Texte von Johannes Oerding und von Schlagersängern seiner Generation sind zweifellos beeindruckend, sie hinterlassen den Eindruck, dass viele ab 20 immer verwirrter und lahmer werden.

Sido hebt derweil vom Boden ab, weil er alles blass und grau findet - irgendwie verständlich.   

Samstag, 12. September 2015

Ungarischer Flüchtlingszoo

Die CSU mag dieses Video?

"Wie in einem Zoo" werden in Ungarn Flüchtlinge mit Lebensmitteln versorgt. Behauptet AOL und stellt ein heimlich gefilmtes Video ins Netz. Hier klicken Solche Bilder der Schande könnten in einem deutschen Zoo aber gar nicht gedreht werden. Würden Tierpfleger in einem deutschen Zoo auf diese Weise die Zootiere füttern, wäre der Zoo noch am gleichen Tag dicht.

Nicht ganz dicht ist auch der ungarische Ministerpräsdient Orban, der den Flüchtlingen zuruft: "Es gibt kein Grundrecht auf ein besseres Leben." Besser lebt man angeblich in Bayern. Behauptet jedenfalls die CSU und müsste deshalb erklären, warum sie diesen Politiker einlädt.

Wahrscheinlicher Grund: Auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist nicht ganz dicht. Zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung sagt er: "Das ist ein Fehler." Aus dem wird nie ein "wunderbarer Schwarzer".

Außerhalb von Bayern darf man sich gefahrlos über die CSU wundern. Das ist zwar nur ein geringer Trost, aber immerhin...

Sonntag, 6. September 2015

Humbug und...

Anderer Unsinn

Heute Vormittag hat mich bei Facebook jemand gefragt, ob ich Informationen über einen Gutachter mit Namen Matthias Humbug hätte. Habe ich nicht. Aber aus der Anfrage schließe ich, dass auch dieser Gutachter viel Unsinn zu Papier bringt, um Familien auseinander zu bringen.

Wie groß dieses Problem ist, zeigen die Klicks auf meine blogs über Jugendämter, Familiengerichte und Gutachter. Einige Gutachter scheinen für Humbug sogar Doktor-Titel zu bekommen, einer dieser angeblichen Experten sammelte eigenen Angaben zufolge entweder drei, manchmal auch vier. So einig ist sich dieser Duisburger da selbst nicht.

Einig sind sich Jugendämter aber, wenn sie Fehler machen. Dann kommt der Schwamm drüber. Kürzlich hat sich bei einem Gespräch ein Jugendamt bei mir darüber beklagt, dass ich meine Hinweise mit "Wissen und Erfahrungen" anreichere, das sei ein wenig lästig. Besonders lästig bleibt ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven, der mit einem Kollegen eine Jugendamtsmitarbeiterin zu einer Durchsuchung meiner Wohnung begleitet hat. Die Jugendamtsmitarbeiterin blieb schweigend draußen, die Polizisten drangen mit Gewalt in meine Wohnung ein. Was sie vor Gericht bestritten, während die Jugendamtsmitarbeiterin von der Behörde und vom Oberbürgermeister dazu verdonnert wurde, vom Erdboden dieses Skandals zu verschwinden.

Verlogen bleiben, lautete weiterhin das Motto. Einer der beiden Polizeibeamten stellte im Juni sogar zum zweiten Mal Strafantrag gegen mich, weil ich bei der Wahrheit blieb. Noch einmal erfolgreich war er allerdings nicht. Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg rührte sich bis heute nicht. Das erste Strafverfahren hatte sie schon auf Kosten des Staates eingestellt. Das Zivilverfahren jedoch gewann der Polizeibeamte. Hier klicken

Von der Bildfläche verschwindenden Jugendamtsmitarbeiterinnen bin ich nicht zum ersten Mal nicht begegnet. Ein ganz besonderes Exemplar lief mir in Münster nie über den Weg. Hier klicken

Über Matthias Humbug ist mir - wie oben erwähnt - nichts bekannt. Über Unsinn dagegen weiß ich mehr als mir lieb ist. Hier klicken  




Dienstag, 1. September 2015

Kein wunderbarer Neger

Entschuldigung des bayerischen Innenministers angenommen

"Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat." Für dieses auch nach meiner Ansicht falsche Lob hat sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann entschuldigt. Nicht völlig daneben lag der CSU-Politiker in der Sendung "Hart, aber fair" allerdings, als er auch noch feststellte: "Und beim FC Bayern spielen eine ganze Menge mit schwarzer Hautfarbe mit. Und das finden die Fans vom FC Bayern auch gut." Dante jedoch wurde trotzdem verkauft. Dieser Ausgemusterte wechselte nach Wolfsburg, darf aber auch als Spieler dieses Vereins keine Negerküsse von seiner Hand ins Publikum fliegen lassen, wenn er ein Tor erzielt hat, sondern nur Schokoküsse.

Joachim Herrmann ist bekanntlich ein Weißer, kein Weiser. Sonst wäre er nicht in der CSU, in der man immer so lallt, wie das vorletzte Bier es noch zulässt. In dieser Partei wird nicht an Sätzen gefeilt, sie werden vom Mund ausgestoßen. Bei "Hart, aber fair" ist der bayerische Innenminister "Focus"-Chefredakteur Ulrich Reitz ins Wort gefallen, als dieser Erfolgsgeschichten von Einwanderern erzählen wollte. Da wollte Joachim Herrmann sofort die Erfolgsgeschichten loswerden, die er kannte. Sonst hätte er sie möglicherweise wieder vergessen.

Darüber regen sich in sozialen Netzwerken nun viele auf und Joachim Herrmann hat sofort reagiert. Wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken, wenn Ungarn einen Zaun baut, wenn Schlepper Menschen in Lastkraftwagen ersticken lassen, wenn Flüchtlingsheime brennen oder von rechtsradikalen Gewalttätern belagert werden, gibt es derart schnelle Reaktionen nicht.







Sonntag, 30. August 2015

Lieber Sommer

Auf ein wieder Heißes im nächsten Jahr

In diesem Jahr bist du endlich wieder ein heißer Feger gewesen, die sonst immer Eiligen hast du langsamer gemacht, die Nörgler etwas weniger schlecht gelaunt, schönen Frauen hast du fast alles ausgezogen - leider aber Männern nicht auch noch die Tennissocken mit Sandalen.

Du hast uns aufs Fahrrad gelockt, in die Natur, du hast uns aus den Stuben geholt, in denen der Fernseher dunkel blieb, weil es draußen so hell war. Du hast uns ohne Arbeit schwitzen lassen, in Biergärten und Eiscafés, bei Konzerten und Festen. Wir sind geselliger gewesen als sonst, weil wir lieber gemeinsam über die Hitze stöhnen als allein.

Nun gehst du wieder. Danke, dass du da gewesen bist. Als heißer Feger.

Anmerkung: Strafrechtlicher Rückblick auf den Sommer 2013 

Sonntag, 23. August 2015

Die freundliche Elbe-Stadt

Der Hass der Nazis

Im Internet stellt sich Heidenau als "freundliche Elbe-Stadt" vor, Schlagzeilen macht dieser Ort in diesen Tagen mit Nazis, die sich erst besaufen und dann Steine werfen, Bürgermeister Jürgen Opitz fürchtet in einer aktuellen Pressemitteilung um den Ruf von Heidenau, weil Flüchtlinge um ihr Leben bangen müssen. 

Politiker sprechen von "Schande", der Bundesinnenminister droht dem Mob mit der "ganzen Härte des Rechtsstaates", während der Mitteldeutsche Rundfunk über Verbindungen der sächsischen Polizei zur rechtsradikalen Szene spekuliert. Die NPD schweigt sich auf ihren Internet-Seiten aus - könnte ein Zeichen für "klammheimliche Freude" sein. Aber auch die Bundeskanzlerin schweigt.

Gewalt macht immer fassungslos. Gewalt beginnt im Kopf, wird zu Worten und dann zu Taten. Wie eine Meinung im Kopf entsteht, darüber streiten sich nicht nur die Gelehrten. Kürzlich hat jemand bei Facebook die Antwort eines Kindes gepostet, das gefragt wird, ob es in seinem Kindergarten auch Ausländer gibt. Sie lautet: "Nein, nur Kinder!" Und wenn die Frage eines Tages wieder durch den Kopf dieses Kindes kreist - würde es dann wieder so antworten? Oder hätte es dann schon seine Unbefangenheit verlernt?

Denn genau das verlernen wir, wenn wir nicht aufpassen: unsere Unbefangenheit, unsere Fähigkeit, auf andere zuzugehen und von dem anderen weder etwas Schlimmes zu erwarten noch ihm etwas Schlimmes zu wünschen. So unbefangen sollten wir auch bleiben, wenn wir enttäuscht werden, uns benachteiligt fühlen oder schlecht behandelt werden. Alle haben bei der ersten Begegnung die gleiche Unbefangenheit verdient. Das Unbekannte sollte uns neugierig machen, nicht misstrauisch. Auch Misstrauen ist Gewalt.

Hüten sollten wir uns auch davor, nun alle auf Heidenau zu zeigen und zu sagen: "Siehste, die nun wieder." "Die nun wieder" kann morgen schon ein anderer Ort sein. Heidenau hat 16 500 Einwohnerinnen und Einwohner, keine 16 500 Nazis. Der Mob kann sich überall zusammenrotten, wir müssen uns die Frage stellen: "Woher kommt dieser Mob?" Was treibt ihn in den Hass? Warum richtet sich dieser Hass ausgerechnet gegen Verfolgte, Verzweifelte und Geschundene? Warum hassen sich diese Nazis nicht selbst für ihre Dummheit und für ihre Unfähigkeit zur Solidarität mit Flüchtlingen, die endlich zur Ruhe kommen wollen? Die Antwort könnte sein: Sie hassen sich selbst so sehr, dass sie auch andere nur hassen können.

Dazu fällt der Bundeskanzlerin nichts ein? 

   

Sonntag, 16. August 2015

Peinlicher Wagner

Das arme Schreiben eines armen Kolumnisten

Irgendeiner muss den "Bild"-Leserinnen und "Bild"-Lesern erklären, warum diese Zeitung vorab die Fortsetzung von "50 Shades of Grey" abdruckt, denn peinlich ist das. Da der Kolumnist Franz Josef Wagner meistens peinlich ist, macht er das. Er schreibt: "Ich habe in meinem Leben auch schon Pornos geguckt und gehofft, dass der liebe Gott wegschaut."

Aus diesem Satz sollen wir wohl lernen: Der liebe Gott liest "50 Shades of Grey" nicht.

Später schreibt Franz Josef Wagner auch noch: "Porno ist nicht Liebe. Liebe ist, wenn man Scheu hat, sich voreinander auszukleiden."

Aus diesen Sätzen sollen wir wohl lernen: Wenn Wagner Pornos schaut, dann entweder allein oder aber nur mit einer Frau, die vor dem Porno, während des Pornos und nach dem Porno einen Pelzmantel trägt. Zieht sie den Mantel aus, liebt sie ihn nicht.

Wenn Wagner schreibt, dass "Pornogucker und Pornoguckerinnen" ein armes Leben führen, dann hat er nicht nur Recht, er bestätigt diese These auch noch mit armen Kolumnen. 

Lesetipps: "Sticheleien am Sonntag-Ehe Peter Hahne zweimal kräht" 
Darauf wäre Wagner nie gekommen: Wie Frau und Mann super ficken, wird in dieser Broschüre verraten

  

Freitag, 14. August 2015

Cannabis-Mythos

Kiffen für Wahlerfolge der Grünen

Die "Bild"-Zeitung widmet sich heute dem "Cannabis-Mythos", beschreibt Chancen, Risiken und Gefahren und erwähnt auch, dass die Grünen für eine Legalisierung eintreten. Verschwiegen wird: Das macht diese Partei nicht nur aus medizinischen Gründen, die verständlich wären, sondern auch aus politischen.

Denn: Bei Fernsehauftritten von Claudia Roth kann jeder nachvollziehen, dass Cannabis zu einem heillosen Durcheinander im Kopf führen kann, beschäftigt sich Renate Künast mit den Kindesmissbrauchs-Skandalen der Grünen, sind Herzrasen und Übelkeit die Folge, und wenn Cem Özdemir CDU-Politikern den Besuch von Rockkonzerten verbieten will, spricht alles für eine Psychose. Nur der Haarschnitt von Anton Hofreiter kann nicht mit Kiffen erklärt werden.

Gegründet worden sind die Grünen 1980, schon damals wusste man, wie gefährlich die Verharmlosung von Haschisch und Marihuana ist, doch das ist das Gute für die Grünen an dieser Droge: Sie wirkt sich auch negativ auf das Gedächtnis aus. Berücksichtigt man dann noch Gangunsicherheit und Schwindel als Folgen des Cannabis-Konsums, begreift man im Nu, warum diese Partei als Koalitionspartner aus so vielen Wahlversprechen Schwindel macht, und warum die Grünen in der Energiepolitik eine Gangunsicherheit an den Tag legen, als verbrächten sie die politischen Nächte mit Volker Kauder.

Das also ist der Tüte Inhalt: Wir sollen alle kiffen, damit wir die Politik der Grünen mit Gelassenheit nehmen, und sogar euphorisch reagieren, wenn nichts mehr einen Sinn ergibt. Oder kann mir jemand erklären, warum diese Partei einerseits gegen alles ist, was die Umwelt schädigt, während sie andererseits noch mehr legalisieren will, was der Gesundheit abträglich ist? Darf man wirklich sagen, dass das, was den FDP-Bundestagsabgeordneten früher der Alkohol war heute eben der Drogenrausch der Grünen ist?

Die Kiffer sind übrigens immer fein heraus. Während meiner Zeit als Schüler bekamen sie nicht mit, wie viele Lokale sie in den Ruin getrieben haben, weil sie jeden Platz verschandelt hinterließen, bis sich die Wirte die Renovierung nicht mehr leisten konnten, während diese Kiffer uns vor dem Rausch versichert hatten, sie würden anschließend sogar besser ficken als wir, aber schon nach einer halben Stunde nicht mehr registrierten, dass wir mit den Mädels längst verschwunden waren, um sie zu verwirren, ohne sie um den Verstand zu bringen.

Montag, 3. August 2015

Man wird doch wohl...

...an diesem Sommer-Montag träumen dürfen

Sonnenstrahlen streicheln uns, die Luft ist wie Samt, jede Minute in den eigenen vier Wänden ist verschwendete Zeit. So scheint es. Doch dieser Schein trügt, wenn es um meine Internet-Seiten über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geht, die auch wegen meiner Berichte geschlossen worden ist. Nach über 20 Jahren unermesslichen Leids, das Müttern, Vätern und ihren Kindern in dieser Psycho-Sekte zugefügt worden ist, kam endlich das Aus für ein nahezu teuflisches System aus Willkür und Schikane, das sich ein Sozialpädagoge ausgedacht hatte, der sich bis zuletzt in der Opferrolle gefiel. Täglich über 3 000 Mal sind meine Familiensteller-Seiten seit Freitag angeklickt worden.

Täglich so viele Klicks hätte ich gerne auch einmal auf den Seiten, auf denen meine Erzählungen und Sachbücher angeboten werden. Das ist das Ende meines Traums. Ich bin wieder wach. Die Sonne scheint immer noch. Immerhin klicken zwei oder drei hier? Oder stöbern bei Amazon?



Freitag, 31. Juli 2015

Wahl-Schwindel?

13. Juli 2011
Kann Gemeindewahlleiter nur bis 12 zählen?

Sag mir, wo die Unterschriften sind...Kann der Gemeindewahlleiter noch nicht zufriedenstellend beantworten. Bislang kommt er bei mir als parteilosem Oberbürgermeister-Kandidaten auf 10 gültige und zwei ungültige Unterschriften. Hat er mir per Brief vom 11. Juli 2011 mitgeteilt. Die Namen dieser Zwölf wurden aufgelistet.

Tatsache ist: Als Parteiloser brauche ich 220 Unterstützerunterschriften. Die Formulare stellte das Wahlamt der Stadt Wilhelmshaven am 4. Oktober 2010 aus. 500 Exemplare wurden mir überreicht. Bei mehreren Gelegenheiten verteilte ich Formulare. Zudem stellte ich das Formular unter http://www.szenewilhelmshaven.de/ ins Netz. Dort wurde es schon 522 Mal angeklickt.

Wenige Tage vor Jahresende 2010 machte ich eine Radtour zum Wahlamt am Rathausplatz. Die bis dahin gesammelten Unterschriften steckte ich in den Briefkasten. Machte ein Foto. Unterschrieben hatten auch Wählerinnen und Wähler, die von mir mehrere Formulare bekommen hatten. Die sie mir im Laufe der Zeit ausgefüllt zurück gaben.

Nach einer Diskussion mit Schülerinnen und Schülern in der Freiherr-vom-Stein-Schule und mit der Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland brachte ich erneut Unterschriften zum Wahlamt, das sich mit Darum vom 4. Juli 2011 schriftlich bei mir meldete und mitteilte, für mich seien zehn gültige Unterschriften abgegeben worden. Sogleich erkundigte ich mich per Fax beim Wahlamt, ob es auch Unterschriften gegeben habe, die ungültig waren. Ich fragte das Wahlamt zudem, warum beim Datum 4. Juli 2011 die 4 handschriftlich eingetragen worden war.

Diese Anfrage führte zu dem Schreiben vom 11. Juli 2011. Dieses Schreiben begann so: „Ich habe alle Bewerber für die Oberbürgermeisterwahl angeschrieben, die noch nicht die vollständige Zahl von Unterstützerunterschriften vorgelegt haben. Diese Schreiben habe ich vorweg ausgedruckt, um – bis zum endgültigen Versand – noch eventuelle Änderungen berücksichtigen zu können. Deshalb ist das Tagesdatum des Versands handschriftlich eingetragen.“

Eventuelle Änderungen“ hätte der Gemeindewahlleiter also auch handschriftlich vorgenommen? Wie dem auch sei, in der Liste der Unterstützer mit gültigen und ungültigen Unterschriften fehlt von mir aktuell beweisbar ein Name. Ich habe das Wahlamt wieder angeschrieben – und bin gespannt auf die nächste Antwort!

Muss ich dann weitere Beweise sammeln? Oder bekomme ich endlich korrekte Angaben?

Viele Leser im Juli 2015

Vier Jahre nach Veröffentlichung ist das Interesse an diesem Beitrag wieder sehr groß. Woran liegt es? Antworten finden Sie möglicherweise in meiner Broschüre "Wahl spezial-Gelebte Demokratie an der Jade". Hier klicken