Donnerstag, 30. Oktober 2014

In Dortmunds Westen etwas Neues

Ampelfrauen leuchten breiter

Im Westen von Dortmunds Innenstadt etwas Neues: Das Ampelmännchen ist immer ein dürrer Hering gewesen. Deshalb fordern SPD und Grüne mehr Fläche. Mehr Fläche ist nach Auffassung der Mehrheitsfraktionen in der Bezirksvertretung weiblich. Darum wollen sie 50 Prozent Ampelfrauen. Das sei in Zeiten weiblicher Übergewichtigkeit nur folgerichtig, heißt es in einem Antrag von SPD und Grünen. Eine Ampelfrau vergrößere die Leuchtfläche. Je dicker sie sei, desto gewichtiger das Argument für die Ampel-Umrüstung.

Auf Widerstand stößt der Vorschlag bei der Alternative für Dortmund (AfD). Die Hälfte der Ampeln stehe in der westlichen Innenstadt von Dortmund auf der linken Seite, heißt es in einer Pressemitteilung. Deshalb fordere die AfD: "Erst einmal alle Ampeln nach rechts." Anschließend könne man sich durchaus für weibliche Rechte einsetzen.

Damit verlassen SPD und Grüne den Boden der aktuellen Herbst- und Wintermode, kritisieren die Bekleidungshäuser aus der westlichen Innenstadt den Vorschlag. Eine Ampelfrau, die Fußgängerinnen und Fußgänger anhalte, trage weder 2014 noch 2015 einen roten Rock, sondern (siehe Fotos).














Montag, 27. Oktober 2014

Nuhr-Muslime

Sind keine Nuhr-Christen

20 von 1,6 Milliarden Muslimen haben in Osnabrück gegen einen Auftritt des Kabarettisten Dieter Nuhr protestiert. Kinder, Jugendliche und Erwachsene warfen ihm "Lügen über den Islam" vor. Dieter Nuhr sei ein "Hassprediger". Das "Hamburger Abendblatt" titelte "Muslime beleidigen Dieter Nuhr als Hassprediger". Doch der knicke "vor den Demonstranten" nicht ein. Was eine andere Zeitung "tapfer" fand. Dieter Nuhr wähnte sich derweil bei Facebook schon im Gefängnis.

Jahrelang haben Zeugen Jehovas Frauen vor Kliniken aufgelauert, um gegen Abtreibungen zu protestieren. Das waren jedes Mal auch so um die 20. Allerdings haben es die Zeugen Jehovas bisher noch nicht auf 1,6 Milliarden Anhängerinnen und Anhänger gebracht, sondern auf 8 Millionen. Dewegen verzichtete das "Hamburger Abendblatt" auch stets auf Schlagzeilen wie "Christen beleidigen Frauen als Mörderinnen".

Wer nun einwenden würde, dass 20 von 8 Millionen relativ mehr sind als 20 von 1,6 Milliarden, hätte nicht Nuhr Recht, er hätte auch Recht, wenn er die direkte Belästigung von Frauen schlimmer fände als 20 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die vor einem Veranstaltungsort Plakate in die Höhe recken, während ein Künstler auf der Bühne sein Programm ungestört abspulen darf. Und wieder Witze über den Islam erzählt.

Halten wir also fest: 1,6 Milliarden Muslime minus 20 haben in Osnabrück nicht demonstriert. Die meisten werden Dieter Nuhr nicht einmal kennen. Wer Nuhr findet das schade? Dieter Nuhr will inzwischen festgestellt haben, dass Muslime seine Witze (noch) nicht verstehen. So betrachtet, bin ich ein Islamist...






















Das Gebüsch-Gerücht (XVIII)

Chefdramaturg aus Wilhelmshaven hat meine Broschüre gelesen?

15. Oktober 2014. "Schade um das Geld." Lautet das bisher einzige Urteil über meine Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" bei Amazon. Begründet wird es mit "schlecht geschrieben" und mit "mehr Selbstbeleuchtung des Autors als Betrachtung des Gegenstands". Das habe ich gestern erst einmal zur Kenntnis genommen, bis mich jemand darauf hinwies, dass der Kommentator nicht - wie vermutet - aus den hinlänglich bekannten Wilhelmshavener Verleumderkreisen stamme. Also schaute ich noch einmal nach. Der Kommentator hieß Peter Fliegel. Bei einem Klick auf seinen Namen erfuhr ich, dass er in Wilhelmshaven wohnt. Keine seiner Rezensionen war bis dahin von Amazon-Nutzerinnen und -Nutzern als "nützlich" eingestuft worden.

Die Recherche begann, denn der Chefdramaturg der Landesbühne Nord heißt Peter Fliegel. Google lieferte mir die Information, dass es unter "Peter Fliegel" bei Facebook zwei Seiten gibt. Vermerkt wurde auch "Fake". Die erste Seite sah offiziell aus Hier klicken, die zweite Seite stammte von einem Facebook-User, der angeblich in Neumünster wohnt. Der machte auf seinen Seiten Werbung für Vorstellungen im Wilhelmshavener Stadttheater und vertickte ganz nebenbei ein i-phone. Sein Foto führte mich zu einer dritten Seite. Hier klicken

Ich entschied mich für die offiziell aussehende Seite und schickte Peter Fliegel eine persönliche Nachricht. In der bedankte ich mich für seinen Amazon-Kommentar. Dabei war ich mir ziemlich sicher, dass sich der Chefdramaturg der Landesbühne Nord gar nicht zu Wort gemeldet hatte, sondern ein Troll. Daraus wurde Gewissheit, als ich wenig später las, was mir Peter Fliegel bei Amazon geantwortet hatte: "Danke für die Komplimente zu meiner Arbeit. Ein Gespräch über Ihr Buch würde ich höchstens persönlich führen, bestimmt nicht öffentlich. Denn mein Kommentar war rein privater Natur, nicht in meiner Funktion als Chefdramaturg der Landesbühne.
Mit freundlichen Grüßen, Peter Fliegel." Hier klicken

Inzwischen habe ich auch die Landesbühne informiert. Versuche aus Wilhelmshaven, mir zu schaden, hat es in der Vergangenheit in Hülle und Fülle gegeben. 2005 behauptete ein Anwalt, der auch die "Wilhelmshavener Zeitung" vertritt", sogar, ich sei vorbestraft. Dieser Jurist gehörte zu einem Netzwerk, das ich in meiner Broschüre "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" beschrieben habe. Auch diese Broschüre gibt es bei Amazon.

Erdbeben werden auf der Richter-Skala gemessen. Verleumdungen messe ich seit einiger Zeit auf der W & W-Skala. Die 6 ist die Höchstnote. Ich vergebe erst einmal eine 4.

Troll erreicht Ziel nicht

27. Oktober 2014. Der Troll, der sich den Namen des Chefdramaturgen der Landesbühne Hannover gegeben hat, hat mit seiner Schlechstnote bei Amazon sein Ziel verfehlt. Den Verkauf meiner Broschüre konnte er nicht stoppen. Für den Troll gibt es in Wilhelmshaven viele Verdächtige. Da ich glücklicherweise umgezogen bin, ziehe ich deswegen meine Stirn nicht mehr in Falten. Die Landesbühne hätte zwar durchaus Stellung nehmen können - aber klare Kante ist in Wilhelmshaven nur selten üblich. Also, beim Bestellen meiner Broschüre munter bleiben :-) Das Cover habe ich heute aktualisiert. 

Gebüsch-Gerücht (XIX): Der Unternehmer Nietiedt klagt 

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Der Super-Fick (III)

Kann die Schweiz denn Sünde sein?

Fußball spielen können sie inzwischen in der Schweiz. Auch Fouls sind keine Sünde mehr. Statt dessen sollen die heute von der Boulevard-Zeitung "Blick" veröffentlichten Kostüme sündig sein. Also: zur Sünde verleiten, was immer auch das sein mag, wenn sie diese niedlichen Teilchen abgestreift hat. Die Mütze darf sie wahrscheinlich aufbehalten. Sonst könnte es noch erotisch werden, während er im passiven Abseits steht. Damit er dort nicht den Kopf verliert, hat er eine Mütze auf. Die 38 steht für sein Alter, 6273 bedeutet: So weit kann er zählen.

Zwischendurch hat der "Blick" auch schon einmal verraten, dass jeder dritte Schweizer von einem flotten Dreier träumt. Soll heißen: Wenn er auch nur einmal drei Minuten durchhalten würde, würde sie die niedlichen Teilchen verbrennen und vor Lust vergehen - und sich nicht schon wieder fragen, warum sie in den 60 Sekunden nicht die niedlichen Teilchen nackt gebügelt hat. Was laut "Blick" sicherlich noch heißer wäre als Halloween in der Schweiz.

Dann doch lieber Sex mit einer Sexualtherapeutin. Die analysiert ihren Liebhaber so lange, bis er jedes Mal einen Orgasmus vortäuscht. Dann muss sie das nicht mehr. Einen Orgasmus kann man neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge sowieso nur schwer bekommen. Wer bis dahin gedacht hat, dass Spaß haben ganz leicht sei, hat Sex bisher nicht ernst genug genommen.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Ein Klick

Und die Nachricht ist weg

Zeitungen schaffen sich im Internet selbst ab, wie die Druckerzeugnisse vor dem Aus gerettet werden sollen, weiß offenbar kein Verleger mehr. Wer ratlos ist, kann aber wenigstens noch nerven. Nicht am Kiosk. Dort heißt es für die meisten Blätter: Ihr könnt auch heute liegen bleiben.

Also muss man Leserinnen und Leser im Internet nerven. Ein Klick und schon schießt, schiebt sich, drängt sich Werbung auf die Seite. Früher ist die mit einem Klick auf ein Kreuz wieder weg gewesen. Ist heute kaum noch möglich. Die kommerziellen Störenfriede huschen hin und her, lassen sich so schwer einfangen wie ein Hase, der Haken schlägt.

Fünf Minuten später wird man auch noch um Geduld gebeten. Die aufgebracht werden soll für die Beantwortung von einigen wenigen Fragen. Dauert auch nur zwei Minuten. Also macht man seine Kreuze in der Hoffnung, dass danach die Nachrichten sichtbar werden. Aber wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur nicht daran, dass auf die Umfrage eine Weiterleitung zu einer weiteren Werbeseite folgt. Wenn das keine Umfrage ist, hast du Glück gehabt...

Montag, 13. Oktober 2014

Das Gebüsch-Gerücht (0)

Eine gar wundersame Geschichte.
Jetzt auch bei Amazon

7. September 2014. Die Geschichte vom "Gebüsch-Gerücht" gibt es nun auch bei Amazon. Diese Broschüre hat nicht nur einen unerwarteten und bisher nicht bekannten Schluss, sondern auch einen geradezu sensationellen.

Hier klicken

Das Gebüsch-Gerücht (XVIII): Der Chefdramaturg der Landesbühne Nord hat meine Broschüre gelesen?

Hier lesen

Samstag, 11. Oktober 2014

Hinterfotzig

Der Saumagen des Altkanzlers Kohl

Das Kölner Landgericht findet Helmut Kohl nun wohl auch hinterfotzig. Deswegen hat er ganz vorderfotzig die Entscheidung des Gerichtes akzeptiert, dass er gegen sein Vermächtnis gerichtlich nicht ankommt. Hier klicken Was er in einem Keller gesagt hat, dürfen nun alle lesen. Wenn sie Saumagen vertragen.

Zu meiner Studienzeit in Mainz haben wir seine Doktorarbeit mit großem Vergnügen gelesen.  Mit dieser Arbeit hätten wir nicht einmal einen Proseminar-Schein bekommen. 1983 wäre diese Doktorarbeit beinahe weggekommen, weil sich das Studentenmagazin "Rote Blätter" einen Scherz erlaubt hatte, Humor war, wenn man immer Untertan ist. Hier klicken

Die Arbeit kam nicht weg, Kohl galt trotzdem weiter als großer Historiker. Diesen Ruf ist er jetzt doch noch los geworden. Was der Alt-Kanzler über die Wende sagt, ist so peinlich wie seine Doktorarbeit. Noch peinlicher sind aber seine verbalen Ausrutscher, wenn es um Parteikolleginnen und Parteikollegen geht. Jeder Lehrer würde einschreiten, sobald ein Schüler derart über Mitschüler urteilen würde. Aber Kohl war Kanzler - der darf das?

Schon immer hat es überflüssige Bücher gegeben. Über Kohl ist wahrscheinlich das überflüssigste geschrieben worden. Vielleicht schreibe ich demnächst eins mit dem Titel "Schlägt Saumagen aufs Gehirn?" Darin beweisen werde ich: Merkel kann sehr wohl mit Messer und Gabel essen. Man muss es ihr nur erklären...Wie, verrate ich hier nicht.

Dafür gebe ich Ihnen einen Lesetipp. Thema: ein Medien- und Justizskandal Hier klicken Bevor Sie Geld für das Vermächtnis ausgeben...

Freitag, 10. Oktober 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XVII)

Frankieboy mag langsam sein - aber...

In Wilhelmshaven gibt es viele Fehl-Investitionen: die bekannteste ist der JadeWeserPort. Weniger bekannt ist der Computer von Frankieboy aus Heppens. Den bekam er zu Weihnachten. Ostern hatte er begriffen, wie man das Teil einschaltet. Pfingsten konnte er den Strom nicht mehr bezahlen, weil das Teil Tag und Nacht lief. Im Juli hatte er wieder Strom. Das Teil blieb dunkel. Wie man das ändert, hatte Frankieboy inzwischen wieder vergessen. Stundenlang hämmerte er auf die Tastatur, rüttelte am Monitor, bis es wieder Licht war. Das kannte Frankieboy bis dahin nur aus dem Religionsunterricht.

Vor vielen Jahren, wenn Frankieboy im Ferienlager war und Post von seiner Mutter bekommen hatte, begann jeder Brief mit "Lieber Frankieboy, ich schreibe dir ganz langsam, weil du nicht schnell lesen kannst." Doch so schnell gab Frankieboy nicht auf. Als er die erste Klasse zum achten Mal besuchte, gelang ihm das erste Diktat. Die Mädchen bewunderten ihn dafür. Die Hübscheste schlug ihm einen Instant Messenger vor. Doch diese Teesorte fand er in keinem Supermarkt. Also entschied er sich für die Zweithübscheste, die ihm zu Weihnachten einen Computer schenkte, damit er abgelenkt war und nicht mehr den Weihnachtsbaum ansteckte, was der Feuerwehr nach dem zwölften Einsatz doch ein wenig missfiel. Die hatte schon fast kein Wasser mehr.

Was Frankieboy auch anstellte, bis Oktober wurde der Computer nur licht, mehr nicht. Dann hatte Frankieboy seinen zweiten lichten Moment. Er drückte auf eine Taste, auf dem Bildschirm erschien ein Buchstabe. Frankieboy drückte auf die zweite Taste. Der Buchstabe war wieder weg. Doch so schnell gab Frankieboy nicht auf. Als er den ersten Buchstaben zum achten Mal hatte verschwinden lassen, gelang ihm der erste Kommentar. Das zweithübscheste Mädchen bewunderte ihn dafür. Sie schlug ihm einen Instant Messenger vor. Doch diese Teesorte fand er in keinem Supermarkt. Also entschied er sich für die Dritthübscheste, die ihm zu Weihnachten einen neuen Computer schenkte, weil er den alten angesteckt hatte, was der Feuerwehr missfiel, denn die ist auf das Löschen von Weihnachtsbäumen spezialisiert - jedenfalls bei Frankieboy.

Wieder verging fast ein Jahr. Dann gelang Frankieboy der zweite Kommentar. Hier ist er.

Das Gebüsch-Gerücht (XVIII): Der Chefdramaturg der Landesbühne Nord hat meine Broschüre gelesen?

 

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XVI)

Zum Abschluss eine Rechnung an Tom Nietiedt

"Aus dem Impressum Ihrer Internetseite ergibt sich, dass Sie für die Veröffentlichungen verantwortlich sind. Diese negativen Gerüchte sind nachweislich falsch und erfüllen juristisch den Tatbestand der üblen Nachrede (§ 186 StGB). Damit haben Sie durch Ihre Veröffentlichung der oben genannten Passagen auf Ihrer Seite Teestunde nachweislich falsche Tatsachenbehauptungen und ehrenrührige und rufschädigende Äußerungen über unsere Mandantschaft in Umlauf gebracht."

Steht in dem Schreiben Ihres Anwaltes vom 21. August 2014. Die von Ihrem Anwalt genannten Passagen habe ich in meinem blog blau markiert. Dafür verwendete ich eine Farbe, die auch in vielen, vielen Jahren noch nicht verblasst ist und sogar noch im Jahre 2500 nichts von Ihrer Frische verloren hat. Ich hätte mich auch für ein sehr helles Gelb entscheiden können. Dann hätte niemand diese Passagen entbuchstaben können.

"Mit den o. g. Tatsachenbehauptungen und Äußerungen haben Sie sich gem. §§ 823, 1004 BGB analog dahingehend schadenersatzpflichtig gemacht, dass Sie es ab sofort zu unterlassen haben, die o. g. nachweislich falschen Tatsachenbehauptungen bzw. ehrenrührigen und rufschädigenden Äußerungen über unsere Mandantschaft zu verbreiten. Denn auch bereits im Verbreiten dessen, was ein Dritter geäußert hat, ist eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts des Betroffenen zu sehen, wenn es an einer eigenen und ernsthaften Distanzierung desjenigen, der die Äußerung wiedergibt - wie im vorliegenden Fall - fehlt."

Steht ebenfalls in dem Brief Ihres Anwaltes. Dabei übersieht Ihr Anwalt, dass ich Ihren Namen bis dahin gar nicht veröffentlicht habe. Nur die Verbreiter der Gerüchte hätten also wissen können, dass Sie gemeint waren. Ich verriet den Gerüchteverbreitern also nichts Neues. Dass über Sie ein Gerücht verbreitet wurde, erfuhr die Öffentlichkeit erst zwei Tage später - von Ihnen! Aus der Lokalzeitung, als Sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Andreas Wagner eine Erklärung abgaben und allen Gerüchteverbreitern juristische Schritte androhten. Aus dieser Ankündigung ist nach meinem Kenntnisstand nichts geworden, weil der Nachweis, dass jemand ein Gerücht verbreitet, nur mit eher unappetitlichen Methoden zu erbringen ist. Wer solche Methoden anwenden würde, würde sich mit den Gerüchteverbreitern gleich machen. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass der Oberbürgermeister bei mir nicht in ähnlicher Weise vorstellig geworden ist, obwohl er laut Lokalzeitung mit Ihnen an einem Strang ziehen wollte.

"Die Geltendmachung von strafrechtlichen Schritten behält sich unsere Mandantschaft ausdrücklich vor. Sollte die von Ihnen unterzeichnete Unterlassungserklärung nicht fristgerecht eingehen und die entsprechenden falschen Tatsachenbehauptungen nicht entsprechend auf Ihrer Internetseite entfernt werden, werden wir unserer Mandantschaft raten, eine gerichtliche Klärung herbeizuführen."

Endet der Brief Ihres Anwaltes, für den ich ihn mit 892,02 Euro entlohnen sollte. Was ich nicht getan habe. Für dieses Geld hätten Sie über 100 Exemplare meiner Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" bei Amazon kaufen können. Hier klicken Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten sich über diese Lektüre sicherlich sehr gefreut. Das wäre ein souveräner Umgang mit dem Gerücht gewesen. Gelernt haben sollten Sie ganz nebenbei, dass Sie mit dem Oberbürgermeister von Wilhelmshaven nie wieder eine gemeinsame öffentliche Erklärung abgeben sollten. Wagner würde Sie wieder allein im juristischen Regen stehen lassen.

Für die von mir in meinem blog verwendete blaue Farbe können Sie mir eine Spende zukommen lassen. Dafür müssen Sie nur das Impressum von www.altkreiskurier.com aufrufen - dort auf den Spenden-Button klicken. Danke! Viele Grüße an Ihren Anwalt und vielen Dank, dass er meine Broschüre gekauft hat.

Das Gebüsch-Gerücht (XVII): Frankieboy

Zum Beginn der Serie




Freitag, 3. Oktober 2014

Bei Amazon















Meine Bücher

Schon als 14-Jähriger habe ich in einem Gespräch mit der Lokalzeitung gesagt: "Ich will Redakteur und Schriftsteller werden."

"Da hast du dir aber viel vorgenommen", sagte die Redakteurin.

Das stimmte.

Seit einiger Zeit gibt es meine Veröffentlichungen auch bei Amazon. Meine persönliche Bestsellerliste vom 3. Oktober 2014:

1. "Tödliche Wolke", eine ironische Erzählung, die auf einem Traumschiff spielt

2. "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" über ein Gerücht, das der Oberbürgermeister und ein Unternehmer wieder aus der Welt haben wollen

3. "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger", die Geschichte eines Medien- und Justizskandals

4. "Ein Mann namens Paul Rohde" über einen Verleumder, der seine üblen Geschichten nicht nur in seinem Wohnort verbreitet

5. "Zerstreutes Wohnen - Ratgeber für alle ab 70" über die Suche nach den Schönheiten des Alters, ein Buch auch für Jüngere, die sich ebenfalls amüsieren wollen

6. "Nach mir kommt keiner mehr" über einen 80-Jährigen, der angeblich nicht stirbt

Meine Bücher bei Amazon Hier klicken

Veröffentlicht habe ich diese Bücher bei www.lulu.com Dort können sie ebenfalls bestellt werden.