Posts

Es werden Posts vom Oktober, 2014 angezeigt.

In Dortmunds Westen etwas Neues

Bild
Ampelfrauen leuchten breiter

Im Westen von Dortmunds Innenstadt etwas Neues: Das Ampelmännchen ist immer ein dürrer Hering gewesen. Deshalb fordern SPD und Grüne mehr Fläche. Mehr Fläche ist nach Auffassung der Mehrheitsfraktionen in der Bezirksvertretung weiblich. Darum wollen sie 50 Prozent Ampelfrauen. Das sei in Zeiten weiblicher Übergewichtigkeit nur folgerichtig, heißt es in einem Antrag von SPD und Grünen. Eine Ampelfrau vergrößere die Leuchtfläche. Je dicker sie sei, desto gewichtiger das Argument für die Ampel-Umrüstung.
Auf Widerstand stößt der Vorschlag bei der Alternative für Dortmund (AfD). Die Hälfte der Ampeln stehe in der westlichen Innenstadt von Dortmund auf der linken Seite, heißt es in einer Pressemitteilung. Deshalb fordere die AfD: "Erst einmal alle Ampeln nach rechts." Anschließend könne man sich durchaus für weibliche Rechte einsetzen.
Damit verlassen SPD und Grüne den Boden der aktuellen Herbst- und Wintermode, kritisieren die Bekleidungshäuser aus d…

Nuhr-Muslime

Sind keine Nuhr-Christen

20 von 1,6 Milliarden Muslimen haben in Osnabrück gegen einen Auftritt des Kabarettisten Dieter Nuhr protestiert. Kinder, Jugendliche und Erwachsene warfen ihm "Lügen über den Islam" vor. Dieter Nuhr sei ein "Hassprediger". Das "Hamburger Abendblatt" titelte "Muslime beleidigen Dieter Nuhr als Hassprediger". Doch der knicke "vor den Demonstranten" nicht ein. Was eine andere Zeitung "tapfer" fand. Dieter Nuhr wähnte sich derweil bei Facebook schon im Gefängnis.

Jahrelang haben Zeugen Jehovas Frauen vor Kliniken aufgelauert, um gegen Abtreibungen zu protestieren. Das waren jedes Mal auch so um die 20. Allerdings haben es die Zeugen Jehovas bisher noch nicht auf 1,6 Milliarden Anhängerinnen und Anhänger gebracht, sondern auf 8 Millionen. Dewegen verzichtete das "Hamburger Abendblatt" auch stets auf Schlagzeilen wie "Christen beleidigen Frauen als Mörderinnen".

Wer nun einwenden würde,…

Das Gebüsch-Gerücht (XVIII)

Chefdramaturg aus Wilhelmshaven hat meine Broschüre gelesen?

15. Oktober 2014. "Schade um das Geld." Lautet das bisher einzige Urteil über meine Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" bei Amazon. Begründet wird es mit "schlecht geschrieben" und mit "mehr Selbstbeleuchtung des Autors als Betrachtung des Gegenstands". Das habe ich gestern erst einmal zur Kenntnis genommen, bis mich jemand darauf hinwies, dass der Kommentator nicht - wie vermutet - aus den hinlänglich bekannten Wilhelmshavener Verleumderkreisen stamme. Also schaute ich noch einmal nach. Der Kommentator hieß Peter Fliegel. Bei einem Klick auf seinen Namen erfuhr ich, dass er in Wilhelmshaven wohnt. Keine seiner Rezensionen war bis dahin von Amazon-Nutzerinnen und -Nutzern als "nützlich" eingestuft worden.

Die Recherche begann, denn der Chefdramaturg der Landesbühne Nord heißt Peter Fliegel. Google lieferte mir die Information, dass es unter "Peter Fliegel" bei …

Der Super-Fick (III)

Bild
Kann die Schweiz denn Sünde sein?

Fußball spielen können sie inzwischen in der Schweiz. Auch Fouls sind keine Sünde mehr. Statt dessen sollen die heute von der Boulevard-Zeitung "Blick" veröffentlichten Kostüme sündig sein. Also: zur Sünde verleiten, was immer auch das sein mag, wenn sie diese niedlichen Teilchen abgestreift hat. Die Mütze darf sie wahrscheinlich aufbehalten. Sonst könnte es noch erotisch werden, während er im passiven Abseits steht. Damit er dort nicht den Kopf verliert, hat er eine Mütze auf. Die 38 steht für sein Alter, 6273 bedeutet: So weit kann er zählen.

Zwischendurch hat der "Blick" auch schon einmal verraten, dass jeder dritte Schweizer von einem flotten Dreier träumt. Soll heißen: Wenn er auch nur einmal drei Minuten durchhalten würde, würde sie die niedlichen Teilchen verbrennen und vor Lust vergehen - und sich nicht schon wieder fragen, warum sie in den 60 Sekunden nicht die niedlichen Teilchen nackt gebügelt hat. Was laut "Blick&q…

Ein Klick

Und die Nachricht ist weg

Zeitungen schaffen sich im Internet selbst ab, wie die Druckerzeugnisse vor dem Aus gerettet werden sollen, weiß offenbar kein Verleger mehr. Wer ratlos ist, kann aber wenigstens noch nerven. Nicht am Kiosk. Dort heißt es für die meisten Blätter: Ihr könnt auch heute liegen bleiben.

Also muss man Leserinnen und Leser im Internet nerven. Ein Klick und schon schießt, schiebt sich, drängt sich Werbung auf die Seite. Früher ist die mit einem Klick auf ein Kreuz wieder weg gewesen. Ist heute kaum noch möglich. Die kommerziellen Störenfriede huschen hin und her, lassen sich so schwer einfangen wie ein Hase, der Haken schlägt.

Fünf Minuten später wird man auch noch um Geduld gebeten. Die aufgebracht werden soll für die Beantwortung von einigen wenigen Fragen. Dauert auch nur zwei Minuten. Also macht man seine Kreuze in der Hoffnung, dass danach die Nachrichten sichtbar werden. Aber wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur nicht daran, dass auf die Umfrage ein…

Das Gebüsch-Gerücht (0)

Bild
Jetzt auch bei Amazon

7. September 2014. Die Geschichte vom "Gebüsch-Gerücht" gibt es nun auch bei Amazon. Diese Broschüre hat nicht nur einen unerwarteten und bisher nicht bekannten Schluss, sondern auch einen geradezu sensationellen.

Hier klicken

Das Gebüsch-Gerücht (XVIII): Der Chefdramaturg der Landesbühne Nord hat meine Broschüre gelesen?

Hinterfotzig

Der Saumagen des Altkanzlers Kohl

Das Kölner Landgericht findet Helmut Kohl nun wohl auch hinterfotzig. Deswegen hat er ganz vorderfotzig die Entscheidung des Gerichtes akzeptiert, dass er gegen sein Vermächtnis gerichtlich nicht ankommt. Hier klicken Was er in einem Keller gesagt hat, dürfen nun alle lesen. Wenn sie Saumagen vertragen.

Zu meiner Studienzeit in Mainz haben wir seine Doktorarbeit mit großem Vergnügen gelesen.  Mit dieser Arbeit hätten wir nicht einmal einen Proseminar-Schein bekommen. 1983 wäre diese Doktorarbeit beinahe weggekommen, weil sich das Studentenmagazin "Rote Blätter" einen Scherz erlaubt hatte, Humor war, wenn man immer Untertan ist. Hier klicken

Die Arbeit kam nicht weg, Kohl galt trotzdem weiter als großer Historiker. Diesen Ruf ist er jetzt doch noch los geworden. Was der Alt-Kanzler über die Wende sagt, ist so peinlich wie seine Doktorarbeit. Noch peinlicher sind aber seine verbalen Ausrutscher, wenn es um Parteikolleginnen und Parteikollegen …

Das Gebüsch-Gerücht (XVII)

Frankieboy mag langsam sein - aber...

In Wilhelmshaven gibt es viele Fehl-Investitionen: die bekannteste ist der JadeWeserPort. Weniger bekannt ist der Computer von Frankieboy aus Heppens. Den bekam er zu Weihnachten. Ostern hatte er begriffen, wie man das Teil einschaltet. Pfingsten konnte er den Strom nicht mehr bezahlen, weil das Teil Tag und Nacht lief. Im Juli hatte er wieder Strom. Das Teil blieb dunkel. Wie man das ändert, hatte Frankieboy inzwischen wieder vergessen. Stundenlang hämmerte er auf die Tastatur, rüttelte am Monitor, bis es wieder Licht war. Das kannte Frankieboy bis dahin nur aus dem Religionsunterricht.

Vor vielen Jahren, wenn Frankieboy im Ferienlager war und Post von seiner Mutter bekommen hatte, begann jeder Brief mit "Lieber Frankieboy, ich schreibe dir ganz langsam, weil du nicht schnell lesen kannst." Doch so schnell gab Frankieboy nicht auf. Als er die erste Klasse zum achten Mal besuchte, gelang ihm das erste Diktat. Die Mädchen bewunderten ihn…

Das Gebüsch-Gerücht (XVI)

Zum Abschluss eine Rechnung an Tom Nietiedt

"Aus dem Impressum Ihrer Internetseite ergibt sich, dass Sie für die Veröffentlichungen verantwortlich sind. Diese negativen Gerüchte sind nachweislich falsch und erfüllen juristisch den Tatbestand der üblen Nachrede (§ 186 StGB). Damit haben Sie durch Ihre Veröffentlichung der oben genannten Passagen auf Ihrer Seite Teestunde nachweislich falsche Tatsachenbehauptungen und ehrenrührige und rufschädigende Äußerungen über unsere Mandantschaft in Umlauf gebracht."

Steht in dem Schreiben Ihres Anwaltes vom 21. August 2014. Die von Ihrem Anwalt genannten Passagen habe ich in meinem blog blau markiert. Dafür verwendete ich eine Farbe, die auch in vielen, vielen Jahren noch nicht verblasst ist und sogar noch im Jahre 2500 nichts von Ihrer Frische verloren hat. Ich hätte mich auch für ein sehr helles Gelb entscheiden können. Dann hätte niemand diese Passagen entbuchstaben können.

"Mit den o. g. Tatsachenbehauptungen und Äußerungen hab…

Bei Amazon

Bild
Meine Bücher

Schon als 14-Jähriger habe ich in einem Gespräch mit der Lokalzeitung gesagt: "Ich will Redakteur und Schriftsteller werden."

"Da hast du dir aber viel vorgenommen", sagte die Redakteurin.

Das stimmte.

Seit einiger Zeit gibt es meine Veröffentlichungen auch bei Amazon. Meine persönliche Bestsellerliste vom 3. Oktober 2014:

1. "Tödliche Wolke", eine ironische Erzählung, die auf einem Traumschiff spielt

2. "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" über ein Gerücht, das der Oberbürgermeister und ein Unternehmer wieder aus der Welt haben wollen

3. "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger", die Geschichte eines Medien- und Justizskandals

4. "Ein Mann namens Paul Rohde" über einen Verleumder, der seine üblen Geschichten nicht nur in seinem Wohnort verbreitet

5. "Zerstreutes Wohnen - Ratgeber für alle ab 70" über die Suche nach den Schönheiten des Alters, ein Buch auch für Jüngere, die sich ebenfalls amüsieren wollen

6. "N…