Montag, 29. September 2014

Wie der Schwachsinn

Beim Glotzen entsteht

"Der nächste Montagabend wird schrill! Wenn «Die Geissens» zur besten Sendezeit (20.15 Uhr, RTL2) auf ihrer Luxusyacht in ihre neuen Folgen schippern, flimmert erstmals ihr Schweizer Pendant «Die Bellers» (20.15 Uhr, 3+) über den TV-Bildschirm. Das Zürcher Jet Set-Paar Walter (65) und Irina Beller (42) sagt «Rooobärt» (50) und Carmen Geiss (49) den TV-Kampf an!"

Eröffnet die Schweizer Kopie der "Bild"-Zeitung, die "Blick" heißt, die Yacht der Reichen und Verblödeten. Aber gut blasen kann sie. Behauptet Irina Beller jedenfalls. Das sei wichtig, fügt sie hinzu. Pornofilme gucken auch - und nackte Haut unter dem Pelzmantel. Der Nerz ist ja schon länger tot. Hat also so beyachtet irgendwie Glück gehabt. Gekämpft wird um zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die "Glotze" wörtlich nehmen, wahrscheinlich aber nicht fehlerfrei schreiben können. Irina und Walter vögeln fünfmal in der Woche, verrät Irina - und warum nicht am Montagabend? Dann würden die Blöden aber blöd aus dem Pelzmantel schauen...Den sie gar nicht haben. Macht aber nichts, sagt Irina, eine Kopie tut es auch. Ausziehen kann man schließlich alles. Ein Feudel würde es auch tun.

Feudel blöder TV-Unken hat gestern Abend auch schon bei Günther Jauch gegolten. Da hat ein Imam Jagd gemacht auf alle anderen Talkshow-Gäste. Friedlich sei er und fromm, gut zu Frauen und zu der Jugend. Das gelte auch für seinen Gott. Und wenn in Neukölln ein Hassprediger in der Moschee auftrete, sei er immer gerade woanders.

Dieser Imam redete so unablässig, dass Günther Jauch völlig vergaß, worüber eigentlich diskutiert werden sollte: "Gewalt im Namen Allahs - wie denken unsere Muslime?" Nach der Sendung könnte man glauben: "Unsere Muslime" denken nicht, die quasseln drauflos. Und was machte der CDU-Mann Bosbach? Der versuchte zwischendurch, den Unterschied zwischen Pass und Personalausweis zu erklären. Da hörte sogar der Imam mal zu. Zwei junge Christen und zwei junge Muslime wären sicherlich die bessere Wahl gewesen.

Die Aufklärung ist an diesem Imam vorbeigangen - das gilt inzwischen auch für die meisten TV-Shows...







Dienstag, 23. September 2014

Ziviler Ungehorsam

Ist den Mächtigen ein Dorn im linken Auge

Menschen, die zivilen Ungehorsam geleistet haben, sind zu Legenden geworden. Denn zivil Ungehorsame mögen die Mächtigen ganz und gar nicht. Wenn man dabei auch noch friedlich bleibt, werden die Mächtigen richtig fünsch. Herkömmliche Medien haben die strikte Anweisung, über solche Aktionen nicht zu berichten. Die Angst vor Nachahmern ist groß. Auch unter Verlegern, die zu den Mächtigen gehören (wollen). Friedlich und auch noch ideenreich ist ihnen so sehr ein Dorn im linken Auge, dass einige von ihnen sogar die AfD unterstützen.

2009 hat eine Kunstprofessorin aus Leipzig Cent-Aktionen erfunden. Da einige Redakteure aus den neuen Bundesländern noch nicht auf das getrimmt sind, was die Mainzer Professorin Elisabeth Noelle-Neumann als CDU-Vorzeigefrau vor 40 Jahren "Schweigespirale" genannt hat, wurde in Sachsen darüber sogar berichtet. Diese Professorin überwies täglich einen Cent an das Bundesfinanzministerium. Das Steuersystem blieb zwar irre, aber...

Diese sächsische Idee habe ich auf http://centaktion.blogspot.com übernommen. Wir überwiesen kleine Beträge für einen Jungen, der wieder nach Hause will, für eine Straßensanierung, für die Wahlversprechen der SPD, für ein städtisches Software-Programm, für das Bayerische Rote Kreuz in Erding und jetzt für das Amtsgericht in Wilhelmshaven, das wohl dringend eine weitere Mitarbeiterin oder einen weiteren Mitarbeiter benötigt.

Für solche Ideen bekommt man zumindest einen Platz auf den "Schwarzen Listen" der Mächtigen, die es offiziell natürlich gar nicht gibt. Das sind schließlich ausnahmslos "lupenreine Demokraten", die alles mögen nur ein Volk mit eigenen Ideen nicht.

Genauso wenig mögen die Mächtigen das Internet, denn das können sie nicht steuern. Interessant sind für sie auch dort nur die Quellen, aus denen man Geld abzapfen kann. Mit einem Cent würden die sich nie begnügen...Die Cent-Aktion kann also nur eine gute Idee sein!

Das Gebüsch-Gerücht (XV)

Wilhelmshavener
Zeitung, 23. 8. 14
Nur ein Schuss in den Ofen?

Bei dem Unternehmer Tom Nietiedt aus Wilhelmshaven bleibt es wohl bei einem juristischen Schuss in den Ofen, Oberbürgermeister Andreas Wagner hat seine Rechts-Kanone gegen mich gar nicht erst in Stellung gebracht. Die Behauptung, ich hätte etwas Ehrverletzendes veröffentlicht, bricht also in sich zusammen wie in Wilhelmshaven sonst nur die politischen Tagträume von Wagner.

Die Frist für den Erlass einer Einstweiligen Verfügung jedenfalls ist verstrichen. Damit hat man vor Gericht nur Erfolg, wenn man sich beeilt. Sind vier Wochen verstrichen, glaubt kein Richter mehr an Eilbedürftigkeit. Nietiedt müsste also gegen mich klagen. Was vor Gericht einen eher schlechten Eindruck machen würde, denn Wagner fällt als juristischer Wegbegleiter aus. Wie sollte Nietiedt erklären, dass ich seine Ehre verletzt habe, die des Oberbürgermeisters aber nicht? Außerdem ist das mit der Ehre so eine Sache. Aufgeklärte Menschen benutzen den Begriff nicht. Da liegt nicht nur Staub drauf, das Wort ist auch belastet.

Ein Meister der Einstweiligen Verfügungen wohnt in Reppenstedt bei Lüneburg, der Mann ist Sozialpädagoge und auch noch Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule zu Dresden. Der ist 2011 zum Landgericht in Hamburg marschiert, weil ich einen Gerichtsbeschluss in anderer Sache mit einem kritischen Kommentar versehen hatte. So was wollte dieser Mann nicht lesen. Das Gericht verbot mir die Veröffentlichung per Einstweiliger Verfügung. Also nahm ich meinen Bericht erst einmal aus dem Netz.

Dennoch behaupteten sein Anwalt aus Uelzen und er, ich hätte die Veröffentlichung nicht gelöscht. Sie beantragten ein Ordnungsmittel gegen mich. Als Zeugin für ihre Lüge riefen sie eine Mitarbeiterin der Anwaltskanzlei auf. Irgendwann wurde der Antrag wieder zurückgenommen, weil dieser Sozialpädagoge inzwischen eine neue Chefin hatte, die ihn sogleich als Leiter einer Einrichtung in Lüneburg entließ. Eineinhalb Jahre nach Amtsantritt schmiss diese Chefin ihre Klamotten wieder hin. Sie berichtete über Psychoterror dieses Sozialpädagogen. Die Einrichtung wurde von der Step gGmbH Hannover übernommen, der neue Geschäftsführer Serdar Saris, ehemals Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover, gab diesem Sozialpädagogen einen neuen Job. Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule zu Dresden blieb er.

Das blieb auch so, als mich dieser Sozialpädagoge als "pädophil" verleumdete. Hier klicken Das blieb auch so, als dieser Sozialpädagoge noch dreistere Lügen über mich im Netz verbreitete. Manchmal haben Lügen eben sehr lange Beine...

Mehr über diesen Sozialpädagogen und andere in "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger"
Das Gebüsch-Gerücht mit überraschendem Schluss in "Jagdszenen aus Wilhelmshaven"
Beide Broschüren sind erschienen bei www.lulu.com und auch bei Amazon erhältlich.

Das Gebüsch-Gerücht (XVI): Eine Rechnung für Tom Nietiedt


Sonntag, 21. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XIV)

Wie Hundescheiße an den Schuhen

20. September 2014. Ist das nun Nervenkrieg nach Wilhelmshavener Art? Seit ich über das "Gebüsch-Gerücht" berichtet habe, klebt mir diese Stadt an den Fersen wie Hundescheiße an den Schuhen. Erst werde ich am 2. September 2014 im Gerichtssaal im Namen des Oberbürgermeisters als Stalker einer Jugendamtsmitarbeiterin verleumdet, nun wird das Jobcenter immer unverschämter.

Die Tatsachen: Der Leiter des Wilhelmshavener Jugendamtes hat mich in persönlichen Facebook-Mitteilungen belogen, als er mir versicherte, dass er einer Mutter aus Münster helfen würde, wenn diese Mutter erst in Wilhelmshaven wohne. Das hatte mir 2011 in einem Telefonat auch schon sein Stellvertreter versprochen. Darüber habe ich berichtet. Nach dem Umzug der Mutter führten wir zwei Gespräche mit dem Jugendamt, das sich die Akten aus Münster besorgen wollte. Was nicht geschehen ist. Dass sich zwei Kinder nicht sehen dürfen, interessiert offenbar niemanden. Lieber verleumdet man mich - und der Oberbürgermeister reagiert überhaupt nicht auf meine Bitte, mir das Schreiben, in dem ich verleumdet werde, zukommen zu lassen. Ich habe inzwischen gegen ihn Strafantrag wegen Verleumdung gestellt.

Gleichzeitig rückt mir das Jobcenter von Wilhelmshaven immer mehr auf die Pelle. Das will die Staatsanwaltschaft Oldenburg einschalten, wenn ich das Unmögliche nicht doch noch schaffe. Wird mir heute schriftlich mitgeteilt. Dabei geht es um meinen Umzug von Wilhelmshaven nach Burgwedel, der am 2. September 2014 mit der Übergabe meiner Schlüssel für die Wohnung in der Krummen Straße 1 abgeschlossen worden ist.

Ich habe im März und April 2014 vom Jobcenter in Wilhelmshaven Hartz IV bekommen. Dieses Geld fordert das Jobcenter nun zurück, außerdem ist mir ein Bußgeld aufgebrummt worden, weil ich meinen Umzug angeblich nicht gemeldet habe. Angemeldet habe ich mich bei der Stadt Burgwedel am 12. März 2014, weil ich den Wohnort Wilhelmshaven nicht mehr in meinen Papieren haben wollte. Einen Tag später meldete ich mein Auto an. Meine Wohnung in Wilhelmshaven hatte ich aber noch, weil der Eigentümer des Hauses nicht zu ermitteln war. Ich habe inzwischen einen Anwalt eingeschaltet.

Beim Jobcenter von Wilhelmshaven war ich am 6. März 2014, weil ich eine Anfrage bekommen hatte. Die Behörde kündigte an, dass sie für mich einen Rentenantrag stellen werde, wenn ich das nicht selbst tue. Ich stimmte zu. Dieser Antrag wurde aber vom Jobcenter gar nicht gestellt, erfuhr ich im Mai 2014 von der Rentenversicherung in Berlin. Also wählte ich die Telefonnummer, die auf der Ankündigung des Jobcenters stand. Unter dieser Nummer erreichte ich aber nicht die zuständige Mitarbeiterin des Jobcenters von Wilhelmshaven, sondern das Service-Center aller niedersächsischen Jobcenter.

Erst einmal fragte mich diese Mitarbeiterin nach Geburtsdatum und Adresse. Ich nannte meine Burgwedeler Anschrift. Die war schon im Computer. Dann teilte mir diese Mitarbeiterin mit, dass sie keine weiteren Daten über mich habe. Der Rentenantrag war vom Jobcenter in Wilhelmshaven also gar nicht gemeldet worden.

Heute teilt mir das Jobcenter von Wilhelmshaven auch noch mit: "Ein Telefonat im Mai oder auch vorher mit dem Servicecenter ist nicht verzeichnet." Deshalb soll ich nun Beweise für Anrufe beim Servicecenter vorlegen. Dann wird darüber entschieden, ob sich das Amtsgericht von Wilhelmshaven mit der Sache beschäftigt.

Beim Servicecenter jedenfalls ist kein einziger Anruf von mir verzeichnet. Wenn es schon nicht klappt, mich als Stalker einer Jugendamtsmitarbeiterin zu kriminalisieren, dann als Hartz-IV-Betrüger? Was kommt da noch? Kann nicht endlich einmal jemand zur Kenntnis nehmen, dass ich diese Hundescheiße - die Wilhelmshaven heißt - von meinen Schuhen abstreifen will? Ich will die Region Hannover und die Menschen hier ungestört genießen!

Wilhelmshaven kann seinen lügenden Jugendamtsleiter, Polizisten, die sich bei Wohnungsdurchsuchungen falsche Namen geben, und seinen Oberbürgermeister, der sein Kreuz wohl nicht mehr gerade machen kann, gern behalten. Wie lange dieses System noch besteht, weiß ich nicht. Für Wilhelmshaven kann man nur hoffen: nicht mehr lange...

2004 bin ich in diese Stadt zurückgekehrt. Ich bin von Anfang an von allen möglichen Seiten verleumdet worden. Einiges davon steht in meiner Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven". Hier klicken Außerdem: "Lügen haben Jugendamts-Beine" Hier klicken

21. September 2014: Möglich ist auch dies. Hier klicken

Gebüsch-Gerücht (XV): Nur ein Schuss in den Ofen

Zum Beginn der Serie


Mittwoch, 17. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XIII)

Dann trifft er den Kakao

Seine ausgestreckten Beine berühren den Stuhl auf der anderen Seite des runden Tisches. Sein Gesicht ist hinter einer Broschüre verschwunden. Vor ihm steht eine Tasse mit Kakao, daneben ein Teller mit Nusstorte von einem Bäckermeister aus Celle. Neben der Broschüre erscheint seine linke Hand mit einer Gabel, die er nach unten dirigiert, bis sie auf Widerstand trifft. Die Gabel bohrt sich in ein Stück Nusskuchen, die Gabel mit Nusskuchen-Stück verschwindet hinter der Broschüre. Das klappt ein Mal, das klappt zwei Mal, das klappt sogar dreimal. Beim vierten Mal trifft er den Kakao. Die Tasse kippelt. Er lässt die Broschüre sinken. Hält die Tasse fest. Er schaut mich an.

"Du hier?", fragt er. Jeder von uns stellt täglich viele dumme Fragen. Deshalb frage ich: "Du liest meine Broschüre über den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven?" "Ich amüsiere mich köstlich", sagt er. "Was ist das denn für eine Geschichte?" "Eine über Jagdszenen aus Wilhelmshaven." "Ich lese die Geschichte erst einmal zu Ende", sagt er. "Bin gespannt auf den Schluss."

Ich blättere in der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (HAZ), während mir die Besitzerin des Burgdorfer Cafés einen Kaffee und eine Marzipantorte eines Bäckermeisters aus Celle bringt. Sie hat von mir zwei andere Broschüren bekommen. Eine spielt ebenfalls in Wilhelmshaven - aber nur teilweise. Sie heißt nicht "Jagdszenen aus Wilhelmshaven", sondern "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger". Der "Anzeiger" ist eine HAZ-Beilage, die in Burgdorf  erscheint. Die vor neun Jahren auch ein Anwalt aus Wilhelmshaven gelesen haben muss, bevor er mich verleumdete.

Wenn das so weiter geht, denke ich, dann gibt es demnächst ein Asyl-Angebot für alle Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener, die sich auch räumlich von Verleumdungen und kuriosen Geschichten distanzieren wollen.

Meine Broschüre kaufen sie dann in der Buchhandlung, die von einer tollen Frau geleitet wird. In Wilhelmshaven ist die noch nie gewesen. Wie toll das ist, weiß sie wahrscheinlich gar nicht...

Der Link zu "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" Hier klicken Bei Amazon gibt es auch "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger"...

Das Gebüsch-Gerücht (XIV): Wie Scheiße an den Schuhen Hier klicken

Freitag, 12. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XII)


Andreas Wagner.
Tom Nietiedt.
Und jetzt mittellos?

Nun erinnern wir uns alle gemeinsam erst einmal an das, was der Wilhelmshavener Oberbürgermeister Andreas Wagner und der Unternehmer Tom Nietiedt am 23. August 2014 im "Neuen Wilhelmshaven" (NW, ehemals "Wilhelmshavener Zeitung", WZ) haben verlautbaren lassen:

Mit allen ihnen zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln setzen sich Oberbürgermeister Andreas Wagner und Tom Nietiedt, Firmenchef und Vizepräsident des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven-Friesland, gegen Verunglimpfungen im privaten Bereich zur Wehr.
Bislang unbekannte Personen hätten – wohl zuerst im Internet – gezielt Gerüchte über Wagner und Nietiedt gestreut. „Alle Vorwürfe sind erstunken und erlogen“, sagte Wagner am Freitag der WZ. „Die Verunglimpfungen unserer Familien sind ehrverletzend“, fügte Nietiedt hinzu. „An allen Vorwürfen ist nichts dran.“
Wagner und Nietiedt haben Anwälte beauftragt, diejenigen, die die Gerüchte verbreiten, ausfindig machen zu lassen und von ihnen eine Unterlassungserklärung zu fordern. „Wir lassen uns das nicht gefallen“, sagten beide und wollen auch strafrechtlich aktiv werden. Zitat Ende
Noch am gleichen Tag habe ich eine strafbewehrte Unterlassungserklärung aus dem Briefkasten gefischt, die von Nietiedts Anwalt stammte und die ich ignorierte. Von Wagners Anwalt kam bis heute nichts. Alle "zur Verfügung stehenden justistischen Mittel" galten offenbar nur mir - und dann auch noch nur von einer Seite. 
In den meisten Fällen dienen Abmahnungen lediglich der Einschüchterung, Anwälte verdienen daran. Viele haben Angst, wenn sie Post von einem Anwalt bekommen. Ich dagegen habe mich 2010 und 2011 an derartige Schriftstücke gewöhnt, als ein Sozialpädagoge und Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule zu Dresden immer wieder zu seinem Anwalt rannte, um mir vom Hamburger Landgericht den Mund verbieten zu lassen. 
Manchmal hatte er es sogar so eilig, dass er juristische Schritte gegen Veröffentlichungen einleitete, die es von mir noch gar nicht oder überhaupt nicht gab. Nach einer Niederlagenserie, die ihresgleichen sucht, schäumte dieser Sozialpädagoge dermaßen, dass er mich im Netz wüst beschimpfte. Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule zu Dresden blieb er trotzdem. Hier klicken Seinen Job als Leiter einer Einrichtung in Lüneburg verlor er dagegen. Der Geschäftsführer war schon vorher entlassen worden. Und wo fand der einen neuen Job? In Wilhelmshaven! Aber nur vorübergehend. Er musste seinen Stuhl wieder räumen. Sogar die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer schwieg dazu, obwohl sie von mir über die Hintergründe informiert worden war. 
Hervorragend vertreten wurde ich 2010 und 2011 von dem Anwalt Markus Kompa Hier klicken aus Münster, den ich in Hamburg bei der Geburtstagsfeier eines 70-jährigen Abmahnungs-Rebellen kennengelernt hatte, der im Laufe der Zeit aus den meisten vorübergehenden Niederlagen endgültige Erfolge machte. Einmal war der für seine Meinung sogar ins Gefängnis gegangen...
Auch ich habe mir noch nie gern drohen lassen. Deswegen hat Tom Nietiedt von mir diese Mail bekommen:   
Sehr geehrter Herr Nietiedt,

was planen Sie eigentlich nach der strafbewehrten Unterlassungserklärung als nächsten Schritt gegen mich? Einstweilige Verfügung? Klage? Oder lesen Sie vorher meine Broschüre “Jagdszenen aus Wilhelmshaven”, erhältlich bei Amazon und dort immer häufiger bestellt? Vielleicht entschuldigen Sie sich ja nach dem Lesen bei mir. Herr Wagner lässt übrigens in dieser Sache gar nichts von sich hören.

Schönes Wochenende
Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6

30938 Burgwedel

Siehe auch "Gebüsch-Gerücht Nullkommanix" Hier klicken

In einer anderen Angelegenheit habe ich Strafantrag gegen Wagner gestellt Hier klicken

Das Gebüsch-Gerücht (XIII): Dann trifft er den Kakao Hier klicken

Donnerstag, 11. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht Nullkommanix

Jeder 10. deutsche Anwalt hat schon eines meiner Bücher gelesen

Es war einmal ein amerikanischer Sciene-fiction-Autor, der 1950 mit "Dianetik" einen Bestseller veröffentlichte, den er wahrscheinlich selbst nie gelesen hat. Der Erfolg kam mit einer Vorankündigung in einer Science-fiction-Zeitschrift. Dort gehörte der Aufsatz auch hin. Da aber L. Ron Hubbard - so hieß dieser Autor, der nach Angaben seiner Anhängerinnen und Anhänger 1984 nicht gestorben ist, sondern seine Daseinsform änderte - von Zukunftsgeschichten-Fans gründlich missverstanden wurde, machten sie aus "Dianetik" nicht nur einen Bestseller, sie gründeten mit diesem Buch unter dem Arm auch eine Psycho-Sekte, die fortan den Verstand auf Trab brachte, bis der Letzte um den Verstand gebracht worden war. Weitere völlig uninteressante Einzelheiten habe ich in einer Broschüre mit dem Titel "Meine Freunde, die Scientologen" veröffentlicht, die bei www.lulu.com erschienen ist und auch bei der Pressesprecherin der Scientology-Church auf völliges Desinteresse stieß, wie sie mir in einem längeren Kommentar versicherte.

Wegen dieser Broschüre haben mich die Scientologen nicht verklagt, was mich überraschte, denn eigentlich müsste jede meiner Veröffentlichungen in der "Neuen Juristischen Wochenschrift" (NJW) vorangekündigt werden. Dort gehörten die Vorberichte hin, die von keinem einzigen Anwalt missverstanden werden könnten, denn irgendeiner bekäme bestimmt das Mandat für Abmahnungen, Einstweilige Verfügungen und Klagen. Deswegen hat inzwischen jeder 10. deutsche Anwalt eines meiner Bücher gelesen. Jüngst waren das "Jagdszenen aus Wilhelmshaven", die bei Amazon gerade aus dem Verkaufs-Kraut schießen, und "Ein Mann namens Paul Rohde", der als CDU-Ratsherr nie weiter gekommen ist als bis zur nächsten Kloake.

Nach fast jeder Broschüre wechsele ich wie 1984 L. Ron Hubbard meine Daseinsform. Kaum bin ich Autor, schon bin ich Angeklagter. Ein bisschen Science fiction ist gelegentlich auch im Spiel gewesen. So wollte mich einmal ein Medium verklagen, weil ich Zweifel an ihrem Verstand angemeldet hatte, als sie aus dem Jenseits erfahren haben wollte, dass ich einer von drei Dutzend Auserwählten bin, die diese Welt retten sollen - und das als wiedergeborener Bruder von Jesus. Ihr Pech: Ich kannte meine Geschwister.

Ich kenne zwar nicht alle Anwälte, die meine Bücher gelesen haben, persönlich, aber ich grüße sie alle ganz herzlich. Demnächst hoffentlich von Platz 1 der Bestsellerliste in der "Neuen Juristischen Wochenschrift".

Siehe auch "Gebüsch-Gerücht" (0): Hier klicken

Das Gebüsch-Gerücht (XVIII): Der Chefdramaturg der Landesbühne Nord hat meine Broschüre gelesen?    

Dienstag, 9. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XI)

Jetzt mit Häubchen

Jetzt hat das Gebüsch-Gerücht ein Häubchen. Darunter lässt sich so manches verstecken. Viele Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener erinnern sich sicherlich noch an die Geschichte, die ich am 11. Juni 2013 erzählt habe. Hier klicken Vor dem Bericht war Recherche. Doch das Vorstandsmitglied der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft reagierte gar nicht. Er setzte einen Wilhelmshavener unter Druck, den er als Urheber vermutete. Dabei erwischte er den Falschen.

Jetzt hat der Unternehmer Tom Nietiedt mit mir den Falschen erwischt, als er mir am 23. August 2014 eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zukommen ließ, die ich bis zum 25. August 2014 unterschreiben sollte. Eine Wilhelmshavenerin gab mir gestern den Rat: "Rufen Sie doch mal den Nietiedt an. Vielleicht ist das alles nur ein Scherz. Vielleicht hat der gar keinen Anwalt eingeschaltet." Denn: Ein Nachbar von ihr behaupte, dass ihm dieser Unternehmer die Geschichte vom Seitensprung seiner Frau selbst erzählt habe. Er habe den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven und seine Frau in seiner Wohnung erwischt.

Diese Variante des Gerüchts schwirrt schon länger durch einen Wilhelmshavener Stadtteil. Hat mir eine andere Wilhelmshavenerin vor einigen Tagen erzählt. Verbreitet werde sie von einem Pensionär mit großem Hund, der in seinem Leben vieles gemacht habe. Der kenne in Wilhelmshaven jeden. Wie dieser Pensionär heiße, wisse sie nicht. Dieser Pensionär ist ganz offensichtlich der Nachbar aus Absatz zwei.

Dass solche Gerüchte und Zusammenhänge dem Oberbürgermeister und Nietiedt nicht zu Ohren kommen, halte ich für unwahrscheinlich. Dass sie nicht herausfinden können, was ich weiß, wäre schon sehr seltsam, schließlich haben sie in der Lokalzeitung eine intensive Suche angekündigt, die von Anwälten übernommen werde. Oder haben Andreas Wagner und Nietiedt inzwischen eingesehen, dass sie dieses Gerücht auch mit Anwälten nicht stoppen können? Bislang habe ich nur eine vertrauenswürdige Quelle und die ist mit mir der Meinung: "An dem Gerücht ist nichts dran."

Zu denken gibt mir, dass ich seit Beginn der Serie folgendes erlebe: Der Oberbürgermeister lässt mich vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven als Stalker einer Jugendamtsmitarbeiterin verleumden und hält mich hin, seit ich gegen diese Verleumdung protestiert habe (inzwischen habe ich Strafantrag gegen Wagner gestellt) Hier klicken, das Jobcenter von Wilhelmshaven hat mir heute einen Bußgeldbescheid geschickt, weil ich angeblich seit dem 6. März 2014 in Burgwedel wohne und das ebenso angeblich dem Jobcenter nicht gemeldet habe. Dabei bezieht sich das Jobcenter auf eine Auskunft des Burgwedeler Einwohnermeldeamtes, die es gar nicht geben kann. Denn ich habe mich nicht am 6. März 2014 in Burgwedel angemeldet. Ich habe meinen Umzug auch nicht verschwiegen. Den Schlüssel meiner Wohnung in Wilhelmshaven habe ich am 2. September 2014 einer vertrauenswürdigen Person überreicht, weil mir niemand sagen konnte, wem das Haus inzwischen gehört. Wie schnell das Jobcenter derzeit arbeitet, wenn es darum geht, mich zu nerven, ist schon erstaunlich. Diese Nerverei wird noch lange dauern, denn nun muss ich Einspruch einlegen. Danach kommt es wahrscheinlich zu einer Gerichtsverhandlung.

Ganz langsam arbeitet dagegen das Amtsgericht von Wilhelmshaven. Vom Oldenburger Landgericht bin ich am 3. Juni 2014 von dem Vorwurf frei gesprochen worden, ich hätte die Wilhelmshavener UWG-Ratsherren Walpurgis und Walzner beleidigt. Hier klicken Seitdem warte ich auf die Erstattung meiner Auslagen. Anrufe und Faxe ändern nichts am Schneckentempo. Dass ich das Geld dringend brauche, interessiert nur den Richter, der mich frei gesprochen hat. Er wollte mir helfen, bekam aber auch kein Tempo in die Geschichte.

Vor zehn Jahren haben schon einmal ein ehemaliger CDU-Ratsherr, ein Anwalt aus Wilhelmshaven, der die Lokalzeitung juristisch berät, und ein Sozialpädagoge aus Lüneburg, der laut einer eidesstattlichen Versicherung gegenüber seiner Geschäftsführerin behauptet hat, ich sei pädophil, versucht, mich zu vernichten. Hier klicken Dieser Sozialpädagoge verbreitete auf seinen Internet-Seiten sogar die Behauptung, ich hätte etwas mit der Kinderporno-Industrie zu tun. Deswegen schaltete ich die Staatsanwaltschaft ein und klagte vor dem Landgericht in Lüneburg. Angeklagt wurde dieser Sozialpädagoge nicht...

Als Lektüre empfehle ich
"Lügen haben Jugendamts-Beine"
"Zwei Schweinchen und ein Anzeiger"
"Jagdszenen aus Wilhelmshaven"
Erschienen bei www.lulu.com
Erhältlich bei Amazon

Zum Beginn der Serie

Das Gebüsch-Gerücht XII: Und jetzt mittellos? Hier klicken





Freitag, 5. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (X)

Gilt in Wilhelmshaven nicht









Die Nürnberger sind auf den Trichter gekommen: In einer Stadt, in der nicht gevögelt wird, droht auch sonst Langeweile. Ob in Nürnberg bisher nicht genug gevögelt worden ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Wenn ich in dieser Stadt war, war ich immer nur auf der Durchreise nach München. Dort haben wir dann dafür gesorgt, dass an der Isar genug gevögelt wird. Die Orte an diesem Fluss, die dazu einladen, werden allerdings immer seltener - und wenn man beim Vögeln erwischt wird, ist das Erregung öffentlichen Ärgernisses, weil es immer ein paar andere gibt, die sich darüber ärgern, dass sie keinen zum Vögeln haben.

Bei Kriegswaffen ist das anders. Obwohl sich fast alle darüber ärgern, dass wir jetzt auch Waffen in Kriegsgebiete liefern, darf sich Ursula von der Leyen immer noch öffentlich zeigen, ohne als öffentliches Ärgernis zu gelten. Aber das ist Demokratie. Was die Mehrheit will, ist nur dann für die Regierung wichtig, wenn die Regierung gleicher Meinung ist.

Ist inzwischen auch bei der Justiz so. Da wird ein Asylbewerber festgebunden, soll aber trotzdem seine Zelle angesteckt haben und ein Polizeibeamter wird nur zu einer Geldstrafe verurteilt, die er nicht einmal akzeptiert. Darüber ärgern sich viele. Interessiert uns nicht, sagt dazu der Bundesgerichtshof, der Ärger der Leute kann nicht Maßstab für Gerichtsurteile sein. Nun wird es so lange wie bei dem Studenten Benno Ohnesorg dauern, bis irgendeine Zeitung meldet: Das ist damals ganz anders gewesen. Das Opfer ist schon lange tot, die Täter auch - Akte zu.

Vertuschter Mord in Berlin.










So ist das in einem Land, in dem sogar fürs Vögeln geworben werden muss. Die CDU jedoch wirbt für so was nicht. Ist für die igittigitt. Und zwar so sehr, dass sie versucht hat, dem Oberbürgermeister von Wilhelmshaven mit einem Gebüsch-Gerücht zu schaden? Aber alles geschickt Lancieren und in die richtigen Tuschel-Kanäle leiten, hat nichts gebracht. Das soll aber keiner erfahren. Deshalb wird nun von den Übeltätern in den eigenen Reihen abgelenkt. Ich habe eine Schein-Abmahnung bekommen. Das war es.

Diese CDU wird auch mit Vögeln nicht mehr lebendig. Wahrscheinlich kann sie das auch gar nicht. Und draußen schon gar nicht. Sonst wären das ja plötzlich freie Demokraten - und die werden derzeit überall abgewählt. Was allerdings auch bei der CDU nicht schlecht wäre.

Und nun 1, 2, 3 - bringen wir der Wilhelmshavener CDU ein Ständchen Hier klicken

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