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Es werden Posts vom Juni, 2014 angezeigt.

Das Jobcenter

Und die verschwundenen Schriftstücke

20. Juni 2014. 2011 verkaufen wir das Haus meiner Mutter. Ich erbe 3 000 Euro, habe mich schon vor dem Verkauf mit dem Jobcenter Wilhelmshaven darüber unterhalten und melde auch die Erbschaft. Irgendwann ist meine Nachricht verschwunden, das Jobcenter behauptet, ich hätte die 3 000 Euro nie angegeben. Gelernt habe ich: Das Jobcenter hat immer Recht!

Ende Januar 2014 stelle ich einen Hartz-IV-Antrag und weise in dem Antrag darauf hin, dass ich ab 1. Juni 2014 Rentner sei. Das Jobcenter Wilhelmshaven schickt mir mit Datum vom 18. Februar 2014 eine Bescheinigung der örtlichen Rentenversicherung vom 12. März 2012. Demnach bin ich ab 1. Mai 2014 Rentner. Außerdem teilt mir das Jobcenter mit, dass man für mich einen Rentenantrag stellen werde. Bis Ende April 2014 - also für zwei Monate - wird mir Hartz IV bewilligt.

Da meine Rente im Mai 2014 auf sich warten lässt, schicke ich am 21. Mai 2014 ein Fax an die örtliche Rentenversicherung. Die reagiert sofor…

Der Super-Fick (II)

Jeder achte deutsche Klick führt zu einem Porno

Da die Engländer auch bei dieser WM bewiesen haben, dass sie nicht Fußball spielen können oder nicht Fußball spielen wollen, weil am Ende sowieso immer die Deutschen gewinnen (Gary Lineker), beschäftigen sie sich jetzt mit der Frage: "Was für Pornos sehen die Deutschen am liebsten?" Darüber haben sie eine Internet-Studie gemacht, die man hier studieren kann.Ob die Engländer etwas daraus lernen, ist fraglich. Außerdem wollen sie demnächst sowieso die Erotik-Union (EU) verlassen.

Wenn die Deutschen klicken, klicken sie sich angeblich bei jedem achten Klick zu einem Porno. Nur in Bayern dürfte das anders sein. Dieser Freistaat passt besser zur Schweiz als zu Deutschland, hat jetzt die OECD herausgefunden - und in der Schweiz schaut niemand Pornos, weil die Berge schon erhebend genug sind. Enterotisierend kommt hinzu, dass sich die Eidgenossen stets auf den nächsten Krieg vorbereiten, weshalb die Männer jeden Abend ihr Gewehr putze…

Frau S. und der Klaus

Ist auch nur so eine Art Klaus Wowereit

Norbert Blüm ist neuerdings dafür, dass sich jeder selbst aussuchen darf, wann er in Rente geht. Da kann ich nur feststellen: Jesuiten-Nobby kennt Frau S. und ihre Kollegin von der Rentenversicherung Bund in Berlin nicht. Solche Mitarbeiterinnen kann man sich nämlich nicht aussuchen, wenn man denen Unterlagen für die Rente schickt. Erst öffnen sie den Umschlag nicht. Dann haben sie Urlaub. Haben sie keinen Urlaub, gehen sie auch ans Telefon. Wer keine Umschläge öffnen kann, muss bei der Rentenversicherung Bund wenigstens telefonieren können. Allerdings darf jedes Gespräch neue Versprechen und Ankündigungen enthalten, so lange sich Frau S. und ihre Kollegin nicht darum kümmern müssen, dass sie auch umgesetzt werden.

Gut, könnte Jesuiten-Nobby sagen, die arbeiten in Berlin. Da dauert alles länger - und Klaus Wowereit bleibt immer länger im Amt als alle erwarten, die nicht in Berlin wohnen. Verzögerungs-Klaus hat sich jetzt um die Olympischen Spiel…

Das Paulchen

Baut auf Sand

Über diesen Mann müsste man einen Film drehen - über diese Stadt auch. In jungen Jahren erbt er eine Firma und setzt sie in den Sand. Dann arbeitet er als freier Mitarbeiter für die Lokalzeitung "Burgdorfer Kreisblatt". Die setzt der Verleger in den Sand. Zwischendurch liegt er bei einer Frau vor der Wohnungstür. Die reibt sich morgens den Sand aus den Augen. Sogleich gründet er eine Wochenzeitung und setzt seine Ehe in den Sand. Darauf antwortet er mit einem Monatsmagazin und bekommt von seiner Ex-Frau viel Sand. Den meisten Sand muss er beim Finanzamt abgeben. Dem schuldet er nämlich viel Sand. Und immer wieder hat er sich selbst gesandt - als Vereinsgründer und eine Zeitlang sogar als Saubermann, der wilde Plakate von den Wänden kratzt.

Er ist einer von 30 000 Einwohnern der Kleinstadt Burgdorf an der Aue und in der CDU. Von der bekommt er eines Tages Sand. Die CDU plant für Paul von der Aue eine Wanderdüne. Er aber wandert zurück. Die CDU setzt das Ausschl…

Zwei Schweinchen

Bild

Der Superfick

Frauen wollen Pornos mit Handlung

Mit großem Vergnügen habe ich mir gestern Abend die Verfilmung des Romans "Das Superweib" angeschaut. Die Geschichte, die Hera Lind erzählt, ist wirklich amüsant. Besonders hellhörig bin ich geworden, als die Bestsellerautorin gefragt wurde, wie sie es denn geschafft habe, dass ein Lektor nicht nur ihr Manuskript las, sondern auch noch druckte. Ihre Antwort: "Ich habe mit ihm geschlafen." Das entsprach der Wahrheit - und wurde ihr deshalb nicht geglaubt.

Viele glauben, dass es eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller gut habe. Dabei würden die meisten verhungern, wenn sie sich nur von den Buchhonoraren ernähren wollten. Noch mehr Autorinnen und Autoren schaffen den Sprung auf den Buchmarkt gar nicht. Verlage drucken lieber, was in den USA oder anderswo bereits ein Erfolg ist, als sich auf das Wagnis einzulassen, einer Unbekannten oder einem Unbekannten aus Deutschland eine Chance zu geben.

Marktlücken gibt es aber weiterhin.…