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Es werden Posts vom Januar, 2014 angezeigt.

Romance Scam

Gauner kopieren Betrugsmasche Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, die von Politikerinnen und Politikern schon lange angewendet wird: "Romance Scam". Gaunerinnen und Gauner bauen im Internet eine Beziehung zu einem Mann oder zu einer Frau auf, sie fälschen ihre Lebensläufe und gaukeln die große Liebe vor. Dann passiert ihnen ein Unglück - sie brauchen dringend Geld, das sie auch noch bekommen. Zu einer persönlichen Begegnung kommt es nicht. Die Opfer schöpfen keinen Verdacht, bis sie übers finanzielle Ohr gehauen worden sind.  Diese Methode kennen wir aus jedem Wahlkampf. Plötzlich ist jede Kandidatin und jeder Kandidat bei Facebook, in Datingportalen der Parteien werden Besuche angekündigt, in Lebensläufen tauchen Doktortitel auf, die kaum jemand hat, alle können angeblich mit Geld umgehen und wollen nur das Beste  - und dann geschieht das erste Unglück. Einige dieser Kandidatinnen und Kandidaten werden gewählt.  Schon dauert es nicht mehr lange bis zum zweiten Unglüc…

Sprachlos

Bei der Staatsanwaltschaft von Oldenburg

"Es ist durchaus als ein erheblicher Angriff auf die Ehre eines Kommunalpolitikers anzusehen, wenn diesem unterstellt wird, er habe über die Verhöhnung eines Vorstandsmitglieds ("Vergasen") nur gelächelt und sei diesem gegenüber gewalttätig geworden." Die Behauptung, ein Ratsherr aus Wilhelmshaven habe einen Parteifreund verprügelt, soll ich in einem Artikel über eine turbulente Mitgliederversammlung veröffentlicht haben, warf mir der Oldenburger Staatsanwalt Eiser am 27. November 2013 in einem Schriftsatz an das Oldenburger Landgericht vor. Da diese falsche Anschuldigung dazu führen könnte, dass ein Verfahren auf unzulässige Weise verlängert wird - was laut Strafgesetzbuch verboten ist - zeigte ich Eiser bei der Staatsanwaltschaft von Oldenburg an. Die hat nicht einmal ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das teilte mir jetzt Staatsanwalt Kunze mit. Gegen diese Entscheidung könne ich innerhalb von 14 Tagen Beschwerde bei d…

Wohnungssuche

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Von einem Hetzer aus der Region Hannover vertrieben - Rückkehr geplant

Im November 2003 hat der Burgdorfer CDU-Ratsherr Paul Rohde als Herausgeber eines Monatsmagazins Verleumder-Morgenluft geschnuppert. Ein bis heute unbekannter Denunziant verriet ihm, dass die Kripo von Garbsen meine Wohnung durchsucht und meine Computer beschlagnahmt hatte, die Staatsanwaltschaft von Hannover verschleppte das Verfahren bis ins Jahr 2006, schon Weihnachten 2003 war ich nach Wilhelmshaven zurückgekehrt und wohnte ein paar Wochen bei meinen Eltern, bis ich eine Wohnung fand. Rohde hatte sich in der Kleinstadt mit ein paar Verbündeten zusammengerottet, ein Optiker aus Burgdorf behauptete, ich hätte eine Rechnung nicht beglichen, mein Vermieter hatte mir ins Gesicht gesagt "Ich werde dich los. Darauf kannst du dich verlassen" und erfand bei dieser Gelegenheit "wilde Partys", die ich in seiner Wohnung gefeiert hätte. Da war mir nur noch die Rückkehr nach Wilhelmshaven geblieben.

Wir g…

Sexuelle Vielfalt

Gibt es seit wann in den "großen Kirchen"?

"Zuvor hatten sich die großen Kirchen gegen eine Aufwertung des Themas Homosexualität im Schulunterricht Baden-Württembergs gewandt. Sie forderten die grün-rote Landesregierung auf, sich an die in der Landesverfassung ausführlich festgeschriebenen christlichen Wertegrundlagen zu halten. „Wir lehnen eine Überbewertung des Themas sexuelle Vielfalt in den Bildungsplänen ab“, sagte der Bildungsreferent der württembergischen Landeskirche, Werner Baur, gegenüber FAZ.NET."

Diese Meldung klingt wie ein schlechter Witz. Denn eigentlich geht es um Toleranz. Die sollte aber immer Thema sein. Auch in Schulen. Dafür muss doch hoffentlich nirgendwo der Lehrplan geändert werden. Außerdem sollten sich die Grünen zum Thema Sexualität erst wieder äußern, wenn sie geklärt haben, wie Kinderschänder in ihre Reihen gelangt sind. Die Grünen müssen also auch erst einmal ihr damaliges Verhältnis zur Toleranz klären. Warum sich auch die "großen …

Respekt!

Schreit mir heute die "Bild"-Zeitung entgegen

Zeitungen gibt es im Supermarkt kurz vor der Kasse, vor der laut Werbung nie mehr als fünf Kundinnen und Kunden stehen, weil sonst eine zweite Kasse geöffnet wird. Ist aber eben nur Werbung. Mein Blick fällt auf die "Bild-Zeitung". Die schreit mir in Rot das Wort "Respekt" entgegen. Ein Fußballer habe sich geoutet. Er liebe Männer.

Respekt! Die Kassiererin hat die Schlange weggescannt. Zuhause lese ich die neuesten Meldungen bei Facebook. "Solch ein Schritt ist nicht selbstverständlich - leider", schreibt Cem Özdemir von den Grünen über den homosexuellen Fußballer. Er hoffe, dass dieses Bekenntnis dazu führe, dass im Männerfußball Normalität einkehre.

Respekt! Dieser Cem Özdemir hat sich vor Monaten bei Facebook darüber aufgeregt, dass auch CDU-Politiker gern Rockmusik hören. Das sollten sie gefälligst bleiben lassen. Diese Musik passe nicht zu Konservativen. Also eigentlich nur zu den Grünen.

Respek…

Wieder Plagiate?

Schwere Vorwürfe gegen Ex-Verteidigungsminister

Wieder werden gegen den ehemaligen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg Plagiats-Vorwürfe erhoben - dieses Mal nach einer Klage vor dem Hamburger Landgericht gegen den Lit-Verlag aus Münster. Der Ex-Minister verlangt von dem Wissenschaftsverlag eine Zahlung von 633,32 Euro. Außerdem soll das Satire-Bändchen "Von der hohen Kunst ein Plagiat zu fertigen" nicht mehr erscheinen. Karl-Theodor zu Guttenberg nimmt Anstoß an dem Vorwort, das ein fiktiver Guttenberg am 1. April 2011 geschrieben haben soll. Das Hamburger Landgericht hat für den 11. April 2014 einen Gütetermin anberaumt, da am 1. April 2014 kein Richter Zeit hatte.

Das Verfahren könnte sich jedoch für den ehemaligen Verteidigungsminister als juristischer Rohrkrepierer erweisen. Aus unerfindlichen Gründen ist die Klage im Internet veröffentlicht worden. Diese Veröffentlichung führte zu Recherchen von Plagiats-Jägern. Die wollen inzwischen festgestellt haben…

Hoeneß als Rumäne

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Müsste Bayern verlassen

Die Moral von Horst Seehofer ist auch doppelt. Diese Erkenntnis des Karikaturisten ist nicht neu. Neu ist dagegen eine Umfrage der "Bild am Sonntag" (BamS), die in der heutigen Ausgabe veröffentlicht worden ist. Überschrift: "Sozialleistungen für Zuwanderer frühestens nach einem halben Jahr". Das fordern laut BamS-Umfrage 71 Prozent der Befragten. Weiter schreibt BamS-Redakteur Olaf Wilke: "Laut Umfrage ist jeder zweite Deutsche besorgt über Zuwanderer aus Osteuropa." Dieses Ergebnis kommentiert Wilke so: "Durch die Umfrageergebnisse kann sich die CSU bestätigt fühlen, die mit ihrer Warnung vor Armutszuwanderern die SPD verärgert und einen Krach in der Großen Koalition provoziert hatte."

Bewiesen wird wieder einmal: Medien vermischen regelmäßig Bericht und Kommentar. Diese Mischung dient der Manipulation. Wenn dann auch noch Tatsachen weggelassen werden, ist die Volksverdummung perfekt. Die geradezu systematisch betrieben…