Sonntag, 28. Dezember 2014

SPD liebt Wahlwochen














Ergebnis darf bei Edeka umgetauscht werden

Stell dir vor, es sind Wahlwochen - und alle gehen hin. Weil niemand mehr an der Wahl vorbeikommt. Wahlhelferinnen und Wahlhelfer lauern überall - in Schulen, Altenheimen, Rathäusern, in Lokalen und Theatern, in Sporthallen, in Kirchen, in Wald und auf dem Flur, besonders aber bei Edeka, wo die Verkäuferinnen und Verkäufer nicht mehr Lebensmittel lieben, sondern die SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi.

Gewählt werden darf nicht mehr ab 18, sondern ab jedem ersten Montag im Monat. Damit die Wahlbeteiligung in der zweiten Jahreshälfte weiter steigt, werden englische Wochen eingeführt. Heißt: Samstags die Erst- und mittwochs die Zweitstimme abgeben.

Die Wahlplakate werden den Jahreszeiten angepasst: "Auch bei Schnee wähl ich EsPeDe", "Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Sozi-Schar", "Sommer, Sonne, SPD",  "Bunt sind schon die Wälder, nur Merkel wählt die CDU noch selber", "Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, die CDU gewinnt die Wahl wohl kaum".

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit strahlt die ARD einen Wahl-Marathon aus. Damen an Telefonen in Glaskabinen nehmen Stimmen an, bis die Ergebnisse mit den Umfragen übereinstimmen. Das Sendemotto lautet "Ich glaube fest an Infratest". Ulrich Deppendorf erläutert die Wählerwanderungen: "Ein Wähler ist während der Stimmabgabe bei Edeka von der Wurst- zur Käsetheke gewandert, deswegen wählte er die FDP." "Die SPD hat 150 000 Stimmen von Kundinnen und Kunden verloren, die ihren Einkauf mit Karte bezahlen." "Die SPD hat dafür aber 300 000 Stimmen von Ladendieben gewonnen. Hartz IV wirkt sich also positiv auf das Abschneiden der Sozialdemokraten aus."

Heiligabend verkündet der Weihnachtsmann das Wahlergebnis. Dieses Ergebnis darf bis Silvester bei Edeka umgetauscht werden. SPD-Stimmen sind vom Umtausch ausgeschlossen.

Dreimal krähen

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Broschüre über Peter Hahne überspringt 1,7 Millionen Verkaufsränge

"Den kennen wir: Kommt in den Biergarten, labert einem schräg am Bierglas vorbei eine Zigarette aus der Packung, lehnt sich paffend zurück und hofft, dass er in einer Viertelstunde noch eine schnorren kann. Kann er, denn bis die Kippe im Aschenbecher liegt, redet er weniger. Peter Hahne ist so einer. Der erscheint allerdings nicht in einem Biergarten, dessen Kolumne erscheint jeden Sonntag in einer Zeitung. Seine „Gedanken am Sonntag" gehören in vielen Haushalten zur Frühstückslektüre." Steht auf der Rückseite meiner Broschüre "Sticheleien am Sonntag - Ehe Peter Hahne dreimal kräht", die bei Amazon von gestern auf heute immer häufiger gekauft wird. Sie hat über Weihnachten 1,7 Millionen Verkaufsränge übersprungen.

Vor einiger Zeit ist jemand auf die Idee gekommen, sein Exemplar bei Amazon zum Verkauf anzubieten. Dort lagerte es vor sich hin. Niemand zeigte Interesse. Bis zum 25. Dezember 2014. Peter Hahne fand einen Käufer - die Broschüre bekam den Verkaufrang 1 735 442. Weitere Exemplare hatte Amazon nicht auf Lager. Dennoch gab der Käufer einen Bestell-Impuls - am zweiten Weihnachtsfeiertag sprang "Sticheleien am Sonntag - Ehe Peter Hahne zweimal kräht" auf Verkaufsrang 30 221.

Erschienen ist diese Broschüre vor fünf Jahren bei www.lulu.com. Dort gab ich am 27. Dezember 2014 meine Lästereien über eine Laber-Backe für den Vertrieb auf mehreren Kanälen frei und aktualisierte den Umschlag.

Das Netz birgt viele Geheimnisse. Die meisten kann man nie lüften. Manchmal vergeht viel Zeit, bis ein Beitrag von mir die Neugier vieler weckt, die sich mit bestimmten Themen beschäftigen. Meine Erkenntnisse fließen in Zeitungsartikel ein, werden in Diplom-Arbeiten und in Sachbüchern zitiert. Auch bei Wikipedia taucht mein Name immer häufiger in Literaturverzeichnissen auf. Wie bei Peter Hahne. Hier klicken

Über 6 Millionen Bücher hat Peter Hahne bisher verkauft. Er sieht sich als Verteidiger des Christentums. Das halte ich für ein Gerücht - jedenfalls bei seinen Kolumnen für die "Bild am Sonntag".  

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XIX)

Der Wilhelmshavener Unternehmer Tom Nietiedt klagt

1. November 2014. In 14 Tagen muss mein Anwalt dem Oldenburger Landgericht angezeigt haben, dass ich mich verteidigen werde, anschließend haben wir drei Wochen Zeit für die Entgegnung: Der Wilhelmshavener Unternehmer Tom Nietiedt und seine Ehefrau Karin klagen auf Unterlassung.

Unterlassen soll ich die folgenden Behauptungen: "a)...die Klägerin habe mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Ehebruch begangen, b) der Kläger habe wegen des Ehebruchs der Klägerin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven diesen krankenhausreif geschlagen". Für jeden Fall der Zuwiderhandlung soll ich ein Ordnungsgeld bis zu 250 000 Euro zahlen. Sollte ich das Geld nicht aufbringen können, will mich das Ehepaar Nietiedt ins Gefängnis werfen lassen. Die Höchststrafe soll sechs Monate betragen. Die Klageschrift stammt vom 6. Oktober 2014.

Beantragt hat der Anwalt von Karin und Tom Nietiedt einen "frühen Termin". Das klappte schon einmal nicht. Das Landgericht von Oldenburg ordnete ein schriftliches Vorverfahren an. Ich werde für einige Überraschungen sorgen...

Die ganze Geschichte in meiner Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" - Bitte bei Amazon bestellen, so lange ich noch ein freier Mann bin :-) Hier klicken

Eine Stadt wie eine Registrierkasse

10. November 2014. Wilhelmshaven gleicht einer Registrierkasse. Schlechte Erfahrungen werden in der Schublade verstaut. Zu ist sie wieder. Irgendwann kommen die nächsten schlechten Erfahrungen dazu. Berichten soll man darüber nicht. Macht man es doch, werden Anwälte aktiv. Jetzt also der Anwalt des Unternehmers Tom Nietiedt, der mich verklagt hat, damit ich Behauptungen nicht mehr aufstelle, die ich gar nicht aufgestellt habe. Ich habe nie behauptet, dass die Ehefrau von Tom Nietiedt mit dem Oberbürgermeister „Ehebruch“ begangen hat, ich behauptete auch nicht, dass Nietiedt deshalb den Oberbürgermeister krankenhausreif schlug. Das taten andere. Ich beschrieb lediglich, wie ein Gerücht immer wieder abgewandelt wurde, bis eigentlich niemand mehr wusste, was die eigentliche Geschichte sein sollte. Was die Urheber anrichten wollten, haben sie angerichtet. Wer aber waren die Urheber? Was wollten sie?

Schon vor gut drei Jahren sind über Andreas Wagner Gerüchte verbreitet worden. Eines Tages erzählte mir einer der neun Oberbürgermeister-Kandidaten, dass an seinem Stand ein Mann aufgetaucht sei, der sich als CDU-Mitglied ausgebe und behaupte, dass Wagner mit 100 000 Euro von der „Wilhelmshavener Zeitung“ unterstützt werde. Die Lokalzeitung wolle Wagner zum Oberbürgermeister machen. Ich solle doch einmal recherchieren.

Das tat ich. Ich fragte den Verleger der „Wilhelmshavener Zeitung“ nach diesem Gerücht. Der schaltete sofort seinen Anwalt ein und ließ mir drohen. Ich sollte meinen Informanten verraten. Ich schrieb einen Bericht über diese Drohung. Meinen Informanten verriet ich nicht. Danach geschah nichts mehr. So kannte ich das von diesem Verleger. Er hatte mir schon häufiger drohen lassen, wenn ihm Berichte von mir nicht gefielen.

Aus der zweiten Auflage meiner Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven", am 10. November 2014 bei Facebook als Print und als e-book erschienen. Hier klicken 

Auch Oberbürgermeister klagt

15. November 2014. Nun klagt auch Oberbürgermeister Andreas Wagner, und zwar wegen dieser Glosse. Hier klicken Vertreten wird Wagner von einem Anwalt, der auch die "Wilhelmshavener Zeitung" vertritt. Diesen Anwalt habe ich in meiner Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" erwähnt, weil er mich 2005 auf einem Wilhelmshavener Gerichtsflur verleumdet hat. Dagegen klagte dieser Jurist bis heute nicht - auch zu "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" schwieg er. In dieser Broschüre habe ich mich mit einem Verleumder-Netzwerk beschäftigt. Bestellungen auf www.lulu.com oder www.amazon.de Ins Suchfeld "Heinz-Peter Tjaden" eintragen.

Zurück zur beklagten Glosse: Würde Wagner dem roten Faden der fadenscheinigen Geschichte folgen, müsste der Oberbürgermeister den Lokalchef der "Wilhelmshavener Zeitung" verklagen, denn der hat für das "Gebüsch-Gerücht" ganz neue Leserkreise erschlossen, die sonst nie von diesem Thema erfahren hätten...Warum machen Wagner und Nietiedt das nicht? Weil der Lokalchef auf Geheiß von Oberbürgermeister und Unternehmer kommentar-aktiv geworden ist?

Wagners Anwalt fordert Informanten-Verrat  Hier klicken

 Neugier geweckt

Googelt man "Andreas Wagner", schlägt google sofort die Namenskombination "Andreas Wagner/Tom Nietiedt" für die weitere Suche vor. Ganz oben steht hier klicken Die Einträge beweisen: Einige sind erst wegen der Veröffentlichungen in der "Wilhelmshavener Zeitung" neugierig geworden.

Erster Beschluss

17. Dezember 2014. In Sachen Nietiedt gegen Tjaden hat uns das Oldenburger Landgericht einen ersten Beschluss geschickt. Weitere Infos, hier klicken 






Dienstag, 16. Dezember 2014

Polizei und Gewalt

Alexander Bosch von Amnesty International hat leider Recht: Es kann jeden treffen

"Ausgegraben haben die Filmemacher, wie selten die Staatsanwaltschaft tatsächlich Anklage erhebt. In der Statistik aus dem Jahr 2013 zeigt sich: Wenn die mutmaßlichen Täter Polizisten sind, wird nur in 2,4 Prozent der Fälle angeklagt. Wenn sie keine Polizisten sind, ist der Wert sechs Mal so hoch: In 15,4 Prozent der Fälle kommt es zur Anklage. „Es kann jeden treffen“, sagt Alexander Bosch von Amnesty International. „Übergriffe können jeden treffen?“ fragt die Voiceover-Stimme ungläubig."

Berichtet die "taz" über eine Dokumentation, die am 15. Dezember 2014 von der ARD ausgestrahlt worden ist. Nicht zur besten Sendezeit, sondern zu später Stunde. Hier klicken 

Alexander Bosch scheint zu übertreiben, wenn er sagt, dass jede und jeder das Opfer von Polizeigewalt werden kann. Er hat leider Recht. Weiß ich aus eigener Erfahrung. Zwei Polizeibeamte dringen am 17. Juni 2013 gegen 21.40 Uhr mit Gewalt in meine damalige Wohnung in Wilhelmshaven ein, weil das Jugendamt behauptet: "Tjaden versteckt sein Patenkind." Sie weisen sich nicht aus, den erfundenen Grund für die Wohnungsdurchsuchung erfahre ich erst in meiner Stube, die Polizeibeamten nennen sich Wiegand und Schweiger, die Namen sind falsch. Da anschließend niemand bereit ist, mir reinen Wein einzuschenken, stelle ich Strafantrag gegen die beiden Polizeibeamten. Die Oldenburger Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren im Dezember 2013 ein. 

Damit endet die Geschichte nicht, die Polizeibeamten wollen mich als Verleumder abstempeln, der im Netz und in einer Broschüre mit dem Titel "Lügen haben Jugendamts-Beine" Hier klicken falsche Behauptungen über die Wohnungsdurchsuchung aufgestellt hat. Die Oldenburger Staatsanwaltschaft erlässt gegen mich einen Strafbefehl, einer der beiden Polizeibeamten strengt einen Zivilprozess gegen mich an. In beiden Verfahren haben die Polizeibeamten inzwischen das Wilhelmshavener Amtsgericht belogen. Sie hätten sich keine falschen Namen gegeben, haben sie behauptet. Dass sie sich nicht ausgewiesen haben, bestritten sie im Strafprozess, gaben das aber im Zivilprozess zu. Noch gibt es keine rechtskräftigen Urteile. 

Zur Aufklärung hätte die Jugendamts-Mitarbeiterin beitragen können, die am 17. Juni 2013 die Durchsuchung meiner Wohnung veranlasste und schweigend vor meiner Tür stand, während sie die Polizisten machen ließ. Sie bekam im Namen des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters nicht nur ein Aussageverbot, in der vor Gericht verlesenen schriftlichen Begründung wurde sogar behauptet, ich sei ein Stalker, der die Arbeit des Wilhelmshavener Jugendamtes lahm gelegt habe. Diese schriftliche Begründung haben mein Anwalt und ich bis heute nicht bekommen.

Polizei und Politik blocken ab, wenn es um Polizeigewalt geht, heißt es in dem ARD-Beitrag. Auch das stimmt. Leider. 

ARD-Dokumentation
Polizei: Gewalt und Videos
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Neue Statistik
Gewalt gegen Polizei nimmt zu
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Montag, 8. Dezember 2014

Es ist ein Mädchen!

Der liebe Gott bekommt eine Tochter

Der Papst hat heute Morgen seinen Rücktritt angekündigt, die katholische Kirche will eine Päpstin wählen. Da es bislang keine Frauen in Führungspositionen gibt, wird das Wahlrecht in nomini domini geändert. Angeknüpft werden soll an jene Zeiten, in denen nicht nur Kardinäle in Konklave geschickt worden sind. Gewählt werden soll auch nicht in der Sixtinischen Kapelle, da Frauen nur selten etwas für sich behalten können. BibelTV hat die Senderechte bekommen und berichtet exklusiv über die Wahl der Päpstin, die am 24. Dezember 2014 in allen katholischen Kirchen stattfinden soll.

Die Nachricht, dass Gott dieses Jahr eine Tochter bekommt, hat sich im Internet wie ein religiöses Lauffeuer verbreitet. Sie wurde vom Vatikan in einer ersten Stellungnahme als gotteslästerlich eingestuft. Papst Franziskus erklärte auf dem Petersplatz vor 100 000 Gläubigen: "Die Kirche soll arm sein, aber nicht weiblich." Kaum hatte er diesen Satz gesagt, gebot ihm eine Donnerstimme: "Schweig!" Die Gläubigen fielen zu Boden und standen erst wieder auf, als die Donnerstimme sagte: "Steht auf und wählt eine Päpstin. Denn euch wird eine Erlöserin geboren, die Josephine heißt."

BibelTV entdeckte inzwischen im Heiligen Land ein Ehepaar an einer Tankstelle bei Bethlehem. Die junge Frau war hochschwanger, der wesentlich ältere Mann hatte es eilig: "Wir sind die Hauptpersonen in der Weihnachtsgeschichte." Dass seine Frau bisher zu Weihnachten immer einen Sohn bekommen habe, sei ihm nicht bekannt: "Dann hätten wir schon über 2000 Söhne. Wer glaubt denn so was?" Seine Frau fügte hinzu: "Wenn Sie mir erzählen, dass es eine Organisation gibt, die mir jedes Jahr einen Sohn andichten will, dann sollten Sie sich mit dieser Organisation näher beschäftigen. Ich halte sie für dubios."

Die Bundesregierung reagierte zurückhaltend auf die Nachricht, dass Gott eine Tochter bekommt. Angela Merkel ließ über ihren Regierungssprecher mitteilen, dass die Kanzlerin auch 2014 das Weihnachtsfest aussitzen werde. Sei das Christkind wirklich ein Mädchen, werde sie den Eltern selbstverständlich genauso herzlich gratulieren wie jedes Jahr.

Claudia Roth mahnte im Namen der Grünen bessere Bedingungen für die Geburt an: "Dieses Mädchen darf keinesfalls in einem Stall zur Welt kommen." Gregor Gysi sah Parallelen zu den aktuellen Diskussionen in Thüringen: "Wenn sich dort der Ministerpräsident von der DDR als Unrechtsstaat distanzieren soll, dann muss sich nun Gott von der katholischen Kirche distanzieren." In seiner bekannt ironischen Art sagte er noch: "Falls Gott die katholische Kirche überhaupt kennt."

 

Sonntag, 7. Dezember 2014

Die Esoterik-Glocke

Der Evangelischen Hochschule für soziale Arbeit Dresden

»Gefährlich ist´s, den Leu zu wecken,/Verderblich ist des Tigers Zahn,/Jedoch der schrecklichste der Schrecken,/Das ist der Mensch in seinem Wahn.« Aus Schillers “Glocke”

Bert Hellinger gilt als Psycho-Guru, seine Methoden sind umstritten, seine Seminar-Ankündigungen seltsam. Auf seinen Internet-Seiten behauptet er, man müsse sich nur auf sein Gefühl verlassen, wenn man sich für eine Teilnahme entscheide oder dagegen. Studiert man an der Evangelischen Hochschule für soziale Arbeit Dresden (EHS) Sozialpädagogik, dann darf man Hellingers Methoden durchaus für geeignet halten. Dafür gibt es eine 2. Was Esoterik an einer evangelischen Hochschule zu suchen hat, bleibt unerfindlich.

Hier weiterlesen 

Dienstag, 2. Dezember 2014

Von der Un-Fähigkeit

Wo der Jauch drinsteht, kommt kein Quell der
Weisheit heraus.













In der Bundesrepublik Täuschland

Wenn es in Deutschland "Hamburger Abendblatt" wird, soll man das Frühstück nicht vor dem Artikel loben. Will man anschließend den Redakteur tadeln, sollte man das Frühstücksei sorgfältig gepellt haben. Denn auf Kritik pellt sich diese Zeitung einen. Was das Abendblättchen nicht gelernt hat, lernt das Abendblatt nimmermehr. Irgendwann ruft immer jemand in die Redaktionsstube "Was heißt eigentlich rescherschieren?" Wenn zum Beispiel einem Scharlatan die Zerstörung von Familien vorgeworfen wird, sollte man auch nicht in den "Spiegel" schauen. Denn dort steht auf dem Spiegelbild des Scharlatans sogar "Wissenschaftler".

Erste Erkenntnis in der Bundesrepublik Täuschland: Trau keinem Medium bis zum nächsten Zeitungsstand.

Wenn es in Deutschland tolerant wird, soll man das Abendbrot nicht vor den Ausländergesetzen loben. Die werden immer menschlicher, versichert uns so mancher Politiker. Auf Kritik pellt er sich einen. Was das Politikerchen nicht gelernt hat, lernt der Politiker nimmermehr. Irgendwann ruft immer jemand in den Plenarsaal: "Was bringen uns die Ausländer eigentlich ein?" Außer Ebola, wachsende Terrorgefahr und brennende Asylbewerberheime natürlich.

Zweite Erkenntnis in der Bundesrepublik Täuschland: Trau keinem Politiker, bis er nicht selbst abgeschoben wird.

Wenn bei Günther Jauch darüber diskutiert wird, ob der Solidaritätszuschlag (Soli) auch nach 2019 noch einen Sinn macht, dann kann man auf eine Antwort bis 2024 warten. Kraft ihres Amtes ignoriert die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen alle fünf Minuten den Hinweis, dass schon heute 50 Prozent der Soli-Einnahmen gar nicht mehr in den Osten fließen, sondern im Bundeshaushalt versanden. Was Hannolorchen nicht gelernt hat, lernt Hannelore nimmermehr.

Dritte Erkenntnis in der Bundesrepublik Täuschland: In Nordrhein-Westfalen sind manche Regionen schwach, im Berliner Gasometer Jauch auch.

Wenn man in der katholischen Kirche Homosexualität für heilbar hält, soll man nicht fragen, mit wem der Papst eigentlich verheiratet ist. Trotz vieler Irrtümer hat kein katholischer Würdenträger eine Schwiegermutter. Was das Vatikanchen nicht gelernt hat, lernt der Vatikan nimmermehr. Darauf kann man sich sogar dann noch verlassen, wenn der nächste Priester heimlich Vater geworden ist. Kinderreichtum ist für die katholische Kirche genauso heilbar wie Homosexualität.

Vierte Erkenntnis in der Bundesrepublik Täuschland: Wenn du nicht willst, dass man dir tu, dann mach die Augen zu.  

 


Freitag, 28. November 2014

Die Schwarze Null steht

Kein Okkultismus - sondern Diebstahl

Die Frau von CDU-Fraktionschef Volker Kauder hat soeben die Autobahn verlassen, sie will so schnell wie möglich nach Hause, denn ihr Mann hat ihr per SMS mitgeteilt: "Die Schwarze Null steht." SMS stand bei ihm viel zu oft für Sex mit Schlappschwanz. Doch heute will Volker Kauder nicht weinerlich sein. Migräne wird erst nächste Woche wieder vorgetäuscht. Das Geld für die Tabletten nimmt er stets aus der Sozialkasse, sonst wäre Finanzminister Wolfgang Schäuble nicht so gut bei Kasse wie er vortäuscht.

Die Schwarze Null hat Sahra Wagenknecht als Finanzexpertin der Linken mit Okkultismus verglichen. Sie machte sich über die Anbetung lustig. Sie ist von Union und SPD jedoch ernst gemeint. Falls man die Große Koalition überhaupt noch ernst nehmen kann. Eine andere Große Koalition hat einen anderen Begriff angebetet. "Konzertierte Aktion" hieß der. War ebenfalls Diebstahl und kein Okkultismus. Man nahm den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern per Lohnverzicht weg, was man den Großunternehmen in den Rachen warf.

Die Worte werden oft gewechselt. Der Sinn bleibt. Er heißt Täuschung. Sobald daraus Enttäuschung wird, ist des Wortes genug gewechselt. Es wird ein neues erfunden. Wichtig ist immer nur, was sich dahinter verbirgt. Das will die Frau von Volker Kauder so schnell wie möglich herausfinden.

Was der einen Großen Koalition die Lohntüten sind der anderen Großen Koalition die Sozialkassen...

Montag, 24. November 2014

Demo für alle

Aber nur, wenn auch alle kommen

Zwanzig Organisationen haben an diesem Wochenende in Hannover eine "Demonstration für alle" veranstaltet, zu der nach Medienangaben 50, 200, 1000, 1200 oder 1500 Leute gekommen sind, die Plakate in die Luft reckten, auf die Vati, Mutti, Schwesterlein und Brüderlein gezeichnet worden waren. Das Motto an der Leine lautete "Ehe und Familie vor".

Vor der Demo bekamen die weiblichen Wesen einen roten, die männlichen Wesen einen blauen Luftballon. Sonst hätten sie vielleicht nicht gewusst, wofür sie als Mitglieder der AfD, der Freien Wähler und der Partei Bibeltreuer Christen vor dem Rednerpult stehen.

In den Medien stehen am Montag falsche Teilnehmerzahlen, ahnten die Organisatoren bereits am Samstag und stellten deswegen - eigenen Angaben zufolge - Zähltore auf. Das ist bei Organisationen, die sich sonst nicht über den Weg trauen, vielleicht nichts Ungewöhnliches, aber sonst schon. Die Zähltore passierten 1500 Männer, Frauen, Knaben und Mägdelein, erfuhr man auf den Facebook-Seiten von "Demo für alle". Ein Lästermaul stellte deshalb die Frage "Wurden auch die Schädel vermessen?"

Nicht vermessen, sondern verlesen hatte sich wohl ein Facebook-Kommentator, der in der Bibel einen Hinweis auf die schändliche Herkunft von Homosexuellen gefunden haben wollte, aber nicht erwähnte, dass man dann auch darauf hinweisen sollte, dass laut Bibel der Fortbestand der bis dahin bekannten Menschheit zwei Frauen zu verdanken ist, die ihren Vater betrunken machten, um ihn zu verführen.

Wenn sich mehrere ansonsten nicht wohlgesonnene Organisationen auf einen Nenner einigen, ist der niedrigste der bevorzugte. Der niedrige Demo-Mathematiker begnügt sich mit einfachen Aufgaben. Frau und Mann ist gut, alles andere höhere Mathematik. Höhere Mathematik ist anstrengend und sollte deshalb gemieden werden. Was zählt, ist das Tor. Kein Tor stellt Fragen. Er/sie lässt nach der Demo blaue und rote Luftballons in den Himmel steigen. Genau 1500 am Samstag. Den Hinweis, dass auch im Sternenzelt Zähltore gestanden haben, fand ich bisher auf den Facebook-Seiten von "Demo für alle" nicht.

Schlussfolgerung: Kommt wohl noch.

  


Mittwoch, 19. November 2014

Der Vatikan liest

Meine Seiten über Kinderheime

Wenn es der Wahrheitsfindung dient...Nun liest auch der Vatikan meine blogs über Kinderheime, in denen Entsetzliches geschehen ist. Hier klicken Der Charakter eines Menschen oder einer Organisation zeigt sich erst in schwierigen Situationen. Hätte die katholische Kirche den Charakter ihres angeblichen Stifters, wäre vieles nie geschehen. Da vieles geschehen ist, hätte die katholische Kirche sich irgendwann auf ihren angeblichen Stifter besinnen müssen. Hätte sie das getan, hätte sie alle ihre Reichtümer verkauft und an die Opfer verteilt, wäre sie zu ihrem angeblichen Ursprung zurückgekehrt. Doch irgendwie kommt immer die Macht des Faktischen dazwischen.

Leben in die muffige Bude kommt nur, wenn man an seinen Worten gemessen werden kann. Scheitert dieser Versuch, bricht die Bude in sich zusammen. Alles rennet, rettet, flüchtet...Der Papst wird nur noch in der Zeitung abgelichtet. Der angebliche Stifter allerdings kennt ihn nicht mehr.





 

Mittwoch, 12. November 2014

Knutschen

Mit Linda Hesse aus Halberstadt

Wenn es doch immer so fröhlich wäre: Sie sieht ihn wieder, sie gehen zu ihm. "Knutschen. Ich kann nichts dafür". Hier klicken Dieses Lied habe ich am Montag zum ersten Mal im Mitteldeutschen Rundfunk gehört. Der Tag war gelaufen - er lief sozusagen wie von selbst. Angeschubst von der Leichtigkeit der Liebe in einem frechen Lied.

Ernster kommt Wikipedia daher. Obwohl diese Sängerin aus Halberstadt erst 27 Jahre alt ist, hat sie dort schon Eintragungen in der Rubrik "Leben und Karriere". Aber bei Wikipedia Eingetragene singen wahrscheinlich länger. Nicht nur "Ich bin ja kein Mann" - ein ebenfalls augenzwinkerndes Lied.

"...die Gefühlsexplosion der Musikerin Linda Hesse beweist eindrucksvoll: Schlager kann auch Poesie", heißt es auf ihren offiziellen Internet-Seiten. Möglich. Ich bin ja kein Werbetexter. Wenn mir früher Deutschlehrer den Spaß an Literatur verdorben haben, dürfen Werbetexter wahrscheinlich auch den Spaß an der Freude verderben (wollen).

Doch wo ein Wollen ist, ist noch lange kein Weg. Linda Hesse singt sich einfach die Bahn frei. Sie will Geschichten erzählen, sagt sie. Wenn sich sogar Mann in ihren Geschichten wiedererkennt, ist das doch gut für das Publikum. Nur Frauen bei ihren Konzerten wäre doch irgendwie langweilig.






Dienstag, 11. November 2014

Sichere Dritt-Redaktionen

Für alle "Bild"-Chefredakteure, die nicht so verrückt sind wie Kai Diekmann

Eine Frau startet eine Petition gegen das "Bild-Girl", das aus dieser Boulevard-Zeitung verschwinden müsse - und bekommt von "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann ein Foto von einer nackten Frau mit dem Hinweis, er brauche Bewerbungen von weiteren Nackedeis.

Wenn das stimmt, was ich soeben auf change.org gelesen habe, dann klappt es für Diekmann sicherlich auch mit der Klapsmühle. Sollte er sich dort darüber beschweren, dass alle anderen nicht so verrückt sind wie er, bekommt er von den Psychiatern den Hinweis, dass "Bild"-Chefredakteure eigentlich als unheilbar gelten und deshalb nicht ein-, sondern an sichere Dritt-Redaktionen ausgeliefert werden.




Donnerstag, 6. November 2014

Arschloch-Faktor

Ein Radio-Pastor entschuldigt sich

Der Radio-Pastor entschuldigt sich für das Wort, das gleich über seine Lippen kommen wird, aber der Buchtitel laute eben so. "Arschloch-Faktor". Geschrieben von einem bekannten Professor, der Robert L. Sutton heißt. Der Pastor wünscht sich eine Welt ohne A..., sagt er im Mitteldeutschen Rundfunk am 6. November 2014.

Arschlöcher richten Schaden an. Nicht nur wirtschaftlichen. Sondern auch psychischen. Sie machen Menschen hilflos, weil sie nicht wissen, wie sie sich wehren sollen. Oder sich nicht wehren können. Denn Arschlöcher werden auch Chefs. Aber Arschlöcher, die keine Chefs werden, sind auch nicht erfreulicher.

Wir finden sie überall. Wir müssen nur hinhören. Wenn zum Beispiel eine Frau erzählt, dass sie jeden Abend von ihrem Mann niedergemacht wird, wenn sie über ihre beruflichen Erfolge berichtet. Dann wissen wir: Die ist mit einem Arschloch verheiratet. Wer fragt sich da nicht gleich: Warum eigentlich?

Arschlöcher sitzen in Behörden. Beispielsweise in Jugendämtern. Weiß ich aus Erfahrung, weil ich Eltern, Mütter und Väter berate, die Stress mit diesen Behörden haben. Wir müssen nur hinhören. Bei Jugendämtern, wenn sie schweigen. Das machen viele derzeit geradezu betreten. Während sich der Richterbund fragt, warum Richter auf falsche Familiengutachten hereingefallen sind, fragen sich Jugendämter - nichts? Von denen kein Wort zu einer wissenschaftlichen Studie mit vernichtenden Ergebnissen? Da wissen wir: Wer jetzt noch schweigt, ist ein Arschloch. Soll ich deshalb beruhigt sein, wenn mir eine Mutter berichtet, dass es in dem für sie zuständigen Jugendamt keine Mitarbeiterinnen und keine Mitarbeiter gibt, die Kinder haben?  Eigentlich müssten Eltern, Väter und Mütter, denen die Kinder weggenommen worden sind, jetzt einen Brief bekommen, in dem steht: "Wir überprüfen derzeit alle Gutachten."

Auch die Medien sind nicht arschlochfrei. Wenn sich dann auch noch so ein Arschloch hinsetzt und darüber berichtet, dass es ein anderes Arschloch enttarnt hat, dann ist das schon erweiteter Rufmord. Arschlöcher enttarnen Arschlöcher nur, wenn sie das größere sind. Denn es gibt auch noch einen Arschloch-Wettbewerb. An dem sich Arschlöcher ergötzen und Mitgefühl mit dem kleineren Arschloch heucheln. "Der Arme", sagen sie dann, "warum macht man das mit dem?" Man denke nur an den "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann und an Christian Wulff.

Das Buch von Robert L. Sutton ist der Verlagswerbung zufolge rotzfrech. Dieser Professor hat darauf bestanden, dass er das Arschloch beim Namen nennen darf. Dafür muss sich niemand schämen - nicht einmal ein Radio-Pastor...

Arschlöcher finden wir überall. Wir müssen nur hinhören. Danach sollten wir ihnen zeigen, wo der Ausgang ist. Das reinigt die Luft...

Luft gemacht habe ich mir beispielsweise in den Broschüren "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" und in "Lügen haben Jugendamts-Beine", beide erschienen bei www.lulu.com und auch erhältlich bei Amazon.








Donnerstag, 30. Oktober 2014

In Dortmunds Westen etwas Neues

Ampelfrauen leuchten breiter

Im Westen von Dortmunds Innenstadt etwas Neues: Das Ampelmännchen ist immer ein dürrer Hering gewesen. Deshalb fordern SPD und Grüne mehr Fläche. Mehr Fläche ist nach Auffassung der Mehrheitsfraktionen in der Bezirksvertretung weiblich. Darum wollen sie 50 Prozent Ampelfrauen. Das sei in Zeiten weiblicher Übergewichtigkeit nur folgerichtig, heißt es in einem Antrag von SPD und Grünen. Eine Ampelfrau vergrößere die Leuchtfläche. Je dicker sie sei, desto gewichtiger das Argument für die Ampel-Umrüstung.

Auf Widerstand stößt der Vorschlag bei der Alternative für Dortmund (AfD). Die Hälfte der Ampeln stehe in der westlichen Innenstadt von Dortmund auf der linken Seite, heißt es in einer Pressemitteilung. Deshalb fordere die AfD: "Erst einmal alle Ampeln nach rechts." Anschließend könne man sich durchaus für weibliche Rechte einsetzen.

Damit verlassen SPD und Grüne den Boden der aktuellen Herbst- und Wintermode, kritisieren die Bekleidungshäuser aus der westlichen Innenstadt den Vorschlag. Eine Ampelfrau, die Fußgängerinnen und Fußgänger anhalte, trage weder 2014 noch 2015 einen roten Rock, sondern (siehe Fotos).














Montag, 27. Oktober 2014

Nuhr-Muslime

Sind keine Nuhr-Christen

20 von 1,6 Milliarden Muslimen haben in Osnabrück gegen einen Auftritt des Kabarettisten Dieter Nuhr protestiert. Kinder, Jugendliche und Erwachsene warfen ihm "Lügen über den Islam" vor. Dieter Nuhr sei ein "Hassprediger". Das "Hamburger Abendblatt" titelte "Muslime beleidigen Dieter Nuhr als Hassprediger". Doch der knicke "vor den Demonstranten" nicht ein. Was eine andere Zeitung "tapfer" fand. Dieter Nuhr wähnte sich derweil bei Facebook schon im Gefängnis.

Jahrelang haben Zeugen Jehovas Frauen vor Kliniken aufgelauert, um gegen Abtreibungen zu protestieren. Das waren jedes Mal auch so um die 20. Allerdings haben es die Zeugen Jehovas bisher noch nicht auf 1,6 Milliarden Anhängerinnen und Anhänger gebracht, sondern auf 8 Millionen. Dewegen verzichtete das "Hamburger Abendblatt" auch stets auf Schlagzeilen wie "Christen beleidigen Frauen als Mörderinnen".

Wer nun einwenden würde, dass 20 von 8 Millionen relativ mehr sind als 20 von 1,6 Milliarden, hätte nicht Nuhr Recht, er hätte auch Recht, wenn er die direkte Belästigung von Frauen schlimmer fände als 20 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die vor einem Veranstaltungsort Plakate in die Höhe recken, während ein Künstler auf der Bühne sein Programm ungestört abspulen darf. Und wieder Witze über den Islam erzählt.

Halten wir also fest: 1,6 Milliarden Muslime minus 20 haben in Osnabrück nicht demonstriert. Die meisten werden Dieter Nuhr nicht einmal kennen. Wer Nuhr findet das schade? Dieter Nuhr will inzwischen festgestellt haben, dass Muslime seine Witze (noch) nicht verstehen. So betrachtet, bin ich ein Islamist...






















Das Gebüsch-Gerücht (XVIII)

Chefdramaturg aus Wilhelmshaven hat meine Broschüre gelesen?

15. Oktober 2014. "Schade um das Geld." Lautet das bisher einzige Urteil über meine Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" bei Amazon. Begründet wird es mit "schlecht geschrieben" und mit "mehr Selbstbeleuchtung des Autors als Betrachtung des Gegenstands". Das habe ich gestern erst einmal zur Kenntnis genommen, bis mich jemand darauf hinwies, dass der Kommentator nicht - wie vermutet - aus den hinlänglich bekannten Wilhelmshavener Verleumderkreisen stamme. Also schaute ich noch einmal nach. Der Kommentator hieß Peter Fliegel. Bei einem Klick auf seinen Namen erfuhr ich, dass er in Wilhelmshaven wohnt. Keine seiner Rezensionen war bis dahin von Amazon-Nutzerinnen und -Nutzern als "nützlich" eingestuft worden.

Die Recherche begann, denn der Chefdramaturg der Landesbühne Nord heißt Peter Fliegel. Google lieferte mir die Information, dass es unter "Peter Fliegel" bei Facebook zwei Seiten gibt. Vermerkt wurde auch "Fake". Die erste Seite sah offiziell aus Hier klicken, die zweite Seite stammte von einem Facebook-User, der angeblich in Neumünster wohnt. Der machte auf seinen Seiten Werbung für Vorstellungen im Wilhelmshavener Stadttheater und vertickte ganz nebenbei ein i-phone. Sein Foto führte mich zu einer dritten Seite. Hier klicken

Ich entschied mich für die offiziell aussehende Seite und schickte Peter Fliegel eine persönliche Nachricht. In der bedankte ich mich für seinen Amazon-Kommentar. Dabei war ich mir ziemlich sicher, dass sich der Chefdramaturg der Landesbühne Nord gar nicht zu Wort gemeldet hatte, sondern ein Troll. Daraus wurde Gewissheit, als ich wenig später las, was mir Peter Fliegel bei Amazon geantwortet hatte: "Danke für die Komplimente zu meiner Arbeit. Ein Gespräch über Ihr Buch würde ich höchstens persönlich führen, bestimmt nicht öffentlich. Denn mein Kommentar war rein privater Natur, nicht in meiner Funktion als Chefdramaturg der Landesbühne.
Mit freundlichen Grüßen, Peter Fliegel." Hier klicken

Inzwischen habe ich auch die Landesbühne informiert. Versuche aus Wilhelmshaven, mir zu schaden, hat es in der Vergangenheit in Hülle und Fülle gegeben. 2005 behauptete ein Anwalt, der auch die "Wilhelmshavener Zeitung" vertritt", sogar, ich sei vorbestraft. Dieser Jurist gehörte zu einem Netzwerk, das ich in meiner Broschüre "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" beschrieben habe. Auch diese Broschüre gibt es bei Amazon.

Erdbeben werden auf der Richter-Skala gemessen. Verleumdungen messe ich seit einiger Zeit auf der W & W-Skala. Die 6 ist die Höchstnote. Ich vergebe erst einmal eine 4.

Troll erreicht Ziel nicht

27. Oktober 2014. Der Troll, der sich den Namen des Chefdramaturgen der Landesbühne Hannover gegeben hat, hat mit seiner Schlechstnote bei Amazon sein Ziel verfehlt. Den Verkauf meiner Broschüre konnte er nicht stoppen. Für den Troll gibt es in Wilhelmshaven viele Verdächtige. Da ich glücklicherweise umgezogen bin, ziehe ich deswegen meine Stirn nicht mehr in Falten. Die Landesbühne hätte zwar durchaus Stellung nehmen können - aber klare Kante ist in Wilhelmshaven nur selten üblich. Also, beim Bestellen meiner Broschüre munter bleiben :-) Das Cover habe ich heute aktualisiert. 

Gebüsch-Gerücht (XIX): Der Unternehmer Nietiedt klagt 

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Der Super-Fick (III)

Kann die Schweiz denn Sünde sein?

Fußball spielen können sie inzwischen in der Schweiz. Auch Fouls sind keine Sünde mehr. Statt dessen sollen die heute von der Boulevard-Zeitung "Blick" veröffentlichten Kostüme sündig sein. Also: zur Sünde verleiten, was immer auch das sein mag, wenn sie diese niedlichen Teilchen abgestreift hat. Die Mütze darf sie wahrscheinlich aufbehalten. Sonst könnte es noch erotisch werden, während er im passiven Abseits steht. Damit er dort nicht den Kopf verliert, hat er eine Mütze auf. Die 38 steht für sein Alter, 6273 bedeutet: So weit kann er zählen.

Zwischendurch hat der "Blick" auch schon einmal verraten, dass jeder dritte Schweizer von einem flotten Dreier träumt. Soll heißen: Wenn er auch nur einmal drei Minuten durchhalten würde, würde sie die niedlichen Teilchen verbrennen und vor Lust vergehen - und sich nicht schon wieder fragen, warum sie in den 60 Sekunden nicht die niedlichen Teilchen nackt gebügelt hat. Was laut "Blick" sicherlich noch heißer wäre als Halloween in der Schweiz.

Dann doch lieber Sex mit einer Sexualtherapeutin. Die analysiert ihren Liebhaber so lange, bis er jedes Mal einen Orgasmus vortäuscht. Dann muss sie das nicht mehr. Einen Orgasmus kann man neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge sowieso nur schwer bekommen. Wer bis dahin gedacht hat, dass Spaß haben ganz leicht sei, hat Sex bisher nicht ernst genug genommen.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Ein Klick

Und die Nachricht ist weg

Zeitungen schaffen sich im Internet selbst ab, wie die Druckerzeugnisse vor dem Aus gerettet werden sollen, weiß offenbar kein Verleger mehr. Wer ratlos ist, kann aber wenigstens noch nerven. Nicht am Kiosk. Dort heißt es für die meisten Blätter: Ihr könnt auch heute liegen bleiben.

Also muss man Leserinnen und Leser im Internet nerven. Ein Klick und schon schießt, schiebt sich, drängt sich Werbung auf die Seite. Früher ist die mit einem Klick auf ein Kreuz wieder weg gewesen. Ist heute kaum noch möglich. Die kommerziellen Störenfriede huschen hin und her, lassen sich so schwer einfangen wie ein Hase, der Haken schlägt.

Fünf Minuten später wird man auch noch um Geduld gebeten. Die aufgebracht werden soll für die Beantwortung von einigen wenigen Fragen. Dauert auch nur zwei Minuten. Also macht man seine Kreuze in der Hoffnung, dass danach die Nachrichten sichtbar werden. Aber wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur nicht daran, dass auf die Umfrage eine Weiterleitung zu einer weiteren Werbeseite folgt. Wenn das keine Umfrage ist, hast du Glück gehabt...

Montag, 13. Oktober 2014

Das Gebüsch-Gerücht (0)

Eine gar wundersame Geschichte.
Jetzt auch bei Amazon

7. September 2014. Die Geschichte vom "Gebüsch-Gerücht" gibt es nun auch bei Amazon. Diese Broschüre hat nicht nur einen unerwarteten und bisher nicht bekannten Schluss, sondern auch einen geradezu sensationellen.

Hier klicken

Das Gebüsch-Gerücht (XVIII): Der Chefdramaturg der Landesbühne Nord hat meine Broschüre gelesen?

Hier lesen

Samstag, 11. Oktober 2014

Hinterfotzig

Der Saumagen des Altkanzlers Kohl

Das Kölner Landgericht findet Helmut Kohl nun wohl auch hinterfotzig. Deswegen hat er ganz vorderfotzig die Entscheidung des Gerichtes akzeptiert, dass er gegen sein Vermächtnis gerichtlich nicht ankommt. Hier klicken Was er in einem Keller gesagt hat, dürfen nun alle lesen. Wenn sie Saumagen vertragen.

Zu meiner Studienzeit in Mainz haben wir seine Doktorarbeit mit großem Vergnügen gelesen.  Mit dieser Arbeit hätten wir nicht einmal einen Proseminar-Schein bekommen. 1983 wäre diese Doktorarbeit beinahe weggekommen, weil sich das Studentenmagazin "Rote Blätter" einen Scherz erlaubt hatte, Humor war, wenn man immer Untertan ist. Hier klicken

Die Arbeit kam nicht weg, Kohl galt trotzdem weiter als großer Historiker. Diesen Ruf ist er jetzt doch noch los geworden. Was der Alt-Kanzler über die Wende sagt, ist so peinlich wie seine Doktorarbeit. Noch peinlicher sind aber seine verbalen Ausrutscher, wenn es um Parteikolleginnen und Parteikollegen geht. Jeder Lehrer würde einschreiten, sobald ein Schüler derart über Mitschüler urteilen würde. Aber Kohl war Kanzler - der darf das?

Schon immer hat es überflüssige Bücher gegeben. Über Kohl ist wahrscheinlich das überflüssigste geschrieben worden. Vielleicht schreibe ich demnächst eins mit dem Titel "Schlägt Saumagen aufs Gehirn?" Darin beweisen werde ich: Merkel kann sehr wohl mit Messer und Gabel essen. Man muss es ihr nur erklären...Wie, verrate ich hier nicht.

Dafür gebe ich Ihnen einen Lesetipp. Thema: ein Medien- und Justizskandal Hier klicken Bevor Sie Geld für das Vermächtnis ausgeben...

Freitag, 10. Oktober 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XVII)

Frankieboy mag langsam sein - aber...

In Wilhelmshaven gibt es viele Fehl-Investitionen: die bekannteste ist der JadeWeserPort. Weniger bekannt ist der Computer von Frankieboy aus Heppens. Den bekam er zu Weihnachten. Ostern hatte er begriffen, wie man das Teil einschaltet. Pfingsten konnte er den Strom nicht mehr bezahlen, weil das Teil Tag und Nacht lief. Im Juli hatte er wieder Strom. Das Teil blieb dunkel. Wie man das ändert, hatte Frankieboy inzwischen wieder vergessen. Stundenlang hämmerte er auf die Tastatur, rüttelte am Monitor, bis es wieder Licht war. Das kannte Frankieboy bis dahin nur aus dem Religionsunterricht.

Vor vielen Jahren, wenn Frankieboy im Ferienlager war und Post von seiner Mutter bekommen hatte, begann jeder Brief mit "Lieber Frankieboy, ich schreibe dir ganz langsam, weil du nicht schnell lesen kannst." Doch so schnell gab Frankieboy nicht auf. Als er die erste Klasse zum achten Mal besuchte, gelang ihm das erste Diktat. Die Mädchen bewunderten ihn dafür. Die Hübscheste schlug ihm einen Instant Messenger vor. Doch diese Teesorte fand er in keinem Supermarkt. Also entschied er sich für die Zweithübscheste, die ihm zu Weihnachten einen Computer schenkte, damit er abgelenkt war und nicht mehr den Weihnachtsbaum ansteckte, was der Feuerwehr nach dem zwölften Einsatz doch ein wenig missfiel. Die hatte schon fast kein Wasser mehr.

Was Frankieboy auch anstellte, bis Oktober wurde der Computer nur licht, mehr nicht. Dann hatte Frankieboy seinen zweiten lichten Moment. Er drückte auf eine Taste, auf dem Bildschirm erschien ein Buchstabe. Frankieboy drückte auf die zweite Taste. Der Buchstabe war wieder weg. Doch so schnell gab Frankieboy nicht auf. Als er den ersten Buchstaben zum achten Mal hatte verschwinden lassen, gelang ihm der erste Kommentar. Das zweithübscheste Mädchen bewunderte ihn dafür. Sie schlug ihm einen Instant Messenger vor. Doch diese Teesorte fand er in keinem Supermarkt. Also entschied er sich für die Dritthübscheste, die ihm zu Weihnachten einen neuen Computer schenkte, weil er den alten angesteckt hatte, was der Feuerwehr missfiel, denn die ist auf das Löschen von Weihnachtsbäumen spezialisiert - jedenfalls bei Frankieboy.

Wieder verging fast ein Jahr. Dann gelang Frankieboy der zweite Kommentar. Hier ist er.

Das Gebüsch-Gerücht (XVIII): Der Chefdramaturg der Landesbühne Nord hat meine Broschüre gelesen?

 

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XVI)

Zum Abschluss eine Rechnung an Tom Nietiedt

"Aus dem Impressum Ihrer Internetseite ergibt sich, dass Sie für die Veröffentlichungen verantwortlich sind. Diese negativen Gerüchte sind nachweislich falsch und erfüllen juristisch den Tatbestand der üblen Nachrede (§ 186 StGB). Damit haben Sie durch Ihre Veröffentlichung der oben genannten Passagen auf Ihrer Seite Teestunde nachweislich falsche Tatsachenbehauptungen und ehrenrührige und rufschädigende Äußerungen über unsere Mandantschaft in Umlauf gebracht."

Steht in dem Schreiben Ihres Anwaltes vom 21. August 2014. Die von Ihrem Anwalt genannten Passagen habe ich in meinem blog blau markiert. Dafür verwendete ich eine Farbe, die auch in vielen, vielen Jahren noch nicht verblasst ist und sogar noch im Jahre 2500 nichts von Ihrer Frische verloren hat. Ich hätte mich auch für ein sehr helles Gelb entscheiden können. Dann hätte niemand diese Passagen entbuchstaben können.

"Mit den o. g. Tatsachenbehauptungen und Äußerungen haben Sie sich gem. §§ 823, 1004 BGB analog dahingehend schadenersatzpflichtig gemacht, dass Sie es ab sofort zu unterlassen haben, die o. g. nachweislich falschen Tatsachenbehauptungen bzw. ehrenrührigen und rufschädigenden Äußerungen über unsere Mandantschaft zu verbreiten. Denn auch bereits im Verbreiten dessen, was ein Dritter geäußert hat, ist eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts des Betroffenen zu sehen, wenn es an einer eigenen und ernsthaften Distanzierung desjenigen, der die Äußerung wiedergibt - wie im vorliegenden Fall - fehlt."

Steht ebenfalls in dem Brief Ihres Anwaltes. Dabei übersieht Ihr Anwalt, dass ich Ihren Namen bis dahin gar nicht veröffentlicht habe. Nur die Verbreiter der Gerüchte hätten also wissen können, dass Sie gemeint waren. Ich verriet den Gerüchteverbreitern also nichts Neues. Dass über Sie ein Gerücht verbreitet wurde, erfuhr die Öffentlichkeit erst zwei Tage später - von Ihnen! Aus der Lokalzeitung, als Sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Andreas Wagner eine Erklärung abgaben und allen Gerüchteverbreitern juristische Schritte androhten. Aus dieser Ankündigung ist nach meinem Kenntnisstand nichts geworden, weil der Nachweis, dass jemand ein Gerücht verbreitet, nur mit eher unappetitlichen Methoden zu erbringen ist. Wer solche Methoden anwenden würde, würde sich mit den Gerüchteverbreitern gleich machen. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass der Oberbürgermeister bei mir nicht in ähnlicher Weise vorstellig geworden ist, obwohl er laut Lokalzeitung mit Ihnen an einem Strang ziehen wollte.

"Die Geltendmachung von strafrechtlichen Schritten behält sich unsere Mandantschaft ausdrücklich vor. Sollte die von Ihnen unterzeichnete Unterlassungserklärung nicht fristgerecht eingehen und die entsprechenden falschen Tatsachenbehauptungen nicht entsprechend auf Ihrer Internetseite entfernt werden, werden wir unserer Mandantschaft raten, eine gerichtliche Klärung herbeizuführen."

Endet der Brief Ihres Anwaltes, für den ich ihn mit 892,02 Euro entlohnen sollte. Was ich nicht getan habe. Für dieses Geld hätten Sie über 100 Exemplare meiner Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" bei Amazon kaufen können. Hier klicken Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten sich über diese Lektüre sicherlich sehr gefreut. Das wäre ein souveräner Umgang mit dem Gerücht gewesen. Gelernt haben sollten Sie ganz nebenbei, dass Sie mit dem Oberbürgermeister von Wilhelmshaven nie wieder eine gemeinsame öffentliche Erklärung abgeben sollten. Wagner würde Sie wieder allein im juristischen Regen stehen lassen.

Für die von mir in meinem blog verwendete blaue Farbe können Sie mir eine Spende zukommen lassen. Dafür müssen Sie nur das Impressum von www.altkreiskurier.com aufrufen - dort auf den Spenden-Button klicken. Danke! Viele Grüße an Ihren Anwalt und vielen Dank, dass er meine Broschüre gekauft hat.

Das Gebüsch-Gerücht (XVII): Frankieboy

Zum Beginn der Serie




Freitag, 3. Oktober 2014

Bei Amazon















Meine Bücher

Schon als 14-Jähriger habe ich in einem Gespräch mit der Lokalzeitung gesagt: "Ich will Redakteur und Schriftsteller werden."

"Da hast du dir aber viel vorgenommen", sagte die Redakteurin.

Das stimmte.

Seit einiger Zeit gibt es meine Veröffentlichungen auch bei Amazon. Meine persönliche Bestsellerliste vom 3. Oktober 2014:

1. "Tödliche Wolke", eine ironische Erzählung, die auf einem Traumschiff spielt

2. "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" über ein Gerücht, das der Oberbürgermeister und ein Unternehmer wieder aus der Welt haben wollen

3. "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger", die Geschichte eines Medien- und Justizskandals

4. "Ein Mann namens Paul Rohde" über einen Verleumder, der seine üblen Geschichten nicht nur in seinem Wohnort verbreitet

5. "Zerstreutes Wohnen - Ratgeber für alle ab 70" über die Suche nach den Schönheiten des Alters, ein Buch auch für Jüngere, die sich ebenfalls amüsieren wollen

6. "Nach mir kommt keiner mehr" über einen 80-Jährigen, der angeblich nicht stirbt

Meine Bücher bei Amazon Hier klicken

Veröffentlicht habe ich diese Bücher bei www.lulu.com Dort können sie ebenfalls bestellt werden.


Montag, 29. September 2014

Wie der Schwachsinn

Beim Glotzen entsteht

"Der nächste Montagabend wird schrill! Wenn «Die Geissens» zur besten Sendezeit (20.15 Uhr, RTL2) auf ihrer Luxusyacht in ihre neuen Folgen schippern, flimmert erstmals ihr Schweizer Pendant «Die Bellers» (20.15 Uhr, 3+) über den TV-Bildschirm. Das Zürcher Jet Set-Paar Walter (65) und Irina Beller (42) sagt «Rooobärt» (50) und Carmen Geiss (49) den TV-Kampf an!"

Eröffnet die Schweizer Kopie der "Bild"-Zeitung, die "Blick" heißt, die Yacht der Reichen und Verblödeten. Aber gut blasen kann sie. Behauptet Irina Beller jedenfalls. Das sei wichtig, fügt sie hinzu. Pornofilme gucken auch - und nackte Haut unter dem Pelzmantel. Der Nerz ist ja schon länger tot. Hat also so beyachtet irgendwie Glück gehabt. Gekämpft wird um zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die "Glotze" wörtlich nehmen, wahrscheinlich aber nicht fehlerfrei schreiben können. Irina und Walter vögeln fünfmal in der Woche, verrät Irina - und warum nicht am Montagabend? Dann würden die Blöden aber blöd aus dem Pelzmantel schauen...Den sie gar nicht haben. Macht aber nichts, sagt Irina, eine Kopie tut es auch. Ausziehen kann man schließlich alles. Ein Feudel würde es auch tun.

Feudel blöder TV-Unken hat gestern Abend auch schon bei Günther Jauch gegolten. Da hat ein Imam Jagd gemacht auf alle anderen Talkshow-Gäste. Friedlich sei er und fromm, gut zu Frauen und zu der Jugend. Das gelte auch für seinen Gott. Und wenn in Neukölln ein Hassprediger in der Moschee auftrete, sei er immer gerade woanders.

Dieser Imam redete so unablässig, dass Günther Jauch völlig vergaß, worüber eigentlich diskutiert werden sollte: "Gewalt im Namen Allahs - wie denken unsere Muslime?" Nach der Sendung könnte man glauben: "Unsere Muslime" denken nicht, die quasseln drauflos. Und was machte der CDU-Mann Bosbach? Der versuchte zwischendurch, den Unterschied zwischen Pass und Personalausweis zu erklären. Da hörte sogar der Imam mal zu. Zwei junge Christen und zwei junge Muslime wären sicherlich die bessere Wahl gewesen.

Die Aufklärung ist an diesem Imam vorbeigangen - das gilt inzwischen auch für die meisten TV-Shows...







Dienstag, 23. September 2014

Ziviler Ungehorsam

Ist den Mächtigen ein Dorn im linken Auge

Menschen, die zivilen Ungehorsam geleistet haben, sind zu Legenden geworden. Denn zivil Ungehorsame mögen die Mächtigen ganz und gar nicht. Wenn man dabei auch noch friedlich bleibt, werden die Mächtigen richtig fünsch. Herkömmliche Medien haben die strikte Anweisung, über solche Aktionen nicht zu berichten. Die Angst vor Nachahmern ist groß. Auch unter Verlegern, die zu den Mächtigen gehören (wollen). Friedlich und auch noch ideenreich ist ihnen so sehr ein Dorn im linken Auge, dass einige von ihnen sogar die AfD unterstützen.

2009 hat eine Kunstprofessorin aus Leipzig Cent-Aktionen erfunden. Da einige Redakteure aus den neuen Bundesländern noch nicht auf das getrimmt sind, was die Mainzer Professorin Elisabeth Noelle-Neumann als CDU-Vorzeigefrau vor 40 Jahren "Schweigespirale" genannt hat, wurde in Sachsen darüber sogar berichtet. Diese Professorin überwies täglich einen Cent an das Bundesfinanzministerium. Das Steuersystem blieb zwar irre, aber...

Diese sächsische Idee habe ich auf http://centaktion.blogspot.com übernommen. Wir überwiesen kleine Beträge für einen Jungen, der wieder nach Hause will, für eine Straßensanierung, für die Wahlversprechen der SPD, für ein städtisches Software-Programm, für das Bayerische Rote Kreuz in Erding und jetzt für das Amtsgericht in Wilhelmshaven, das wohl dringend eine weitere Mitarbeiterin oder einen weiteren Mitarbeiter benötigt.

Für solche Ideen bekommt man zumindest einen Platz auf den "Schwarzen Listen" der Mächtigen, die es offiziell natürlich gar nicht gibt. Das sind schließlich ausnahmslos "lupenreine Demokraten", die alles mögen nur ein Volk mit eigenen Ideen nicht.

Genauso wenig mögen die Mächtigen das Internet, denn das können sie nicht steuern. Interessant sind für sie auch dort nur die Quellen, aus denen man Geld abzapfen kann. Mit einem Cent würden die sich nie begnügen...Die Cent-Aktion kann also nur eine gute Idee sein!

Das Gebüsch-Gerücht (XV)

Wilhelmshavener
Zeitung, 23. 8. 14
Nur ein Schuss in den Ofen?

Bei dem Unternehmer Tom Nietiedt aus Wilhelmshaven bleibt es wohl bei einem juristischen Schuss in den Ofen, Oberbürgermeister Andreas Wagner hat seine Rechts-Kanone gegen mich gar nicht erst in Stellung gebracht. Die Behauptung, ich hätte etwas Ehrverletzendes veröffentlicht, bricht also in sich zusammen wie in Wilhelmshaven sonst nur die politischen Tagträume von Wagner.

Die Frist für den Erlass einer Einstweiligen Verfügung jedenfalls ist verstrichen. Damit hat man vor Gericht nur Erfolg, wenn man sich beeilt. Sind vier Wochen verstrichen, glaubt kein Richter mehr an Eilbedürftigkeit. Nietiedt müsste also gegen mich klagen. Was vor Gericht einen eher schlechten Eindruck machen würde, denn Wagner fällt als juristischer Wegbegleiter aus. Wie sollte Nietiedt erklären, dass ich seine Ehre verletzt habe, die des Oberbürgermeisters aber nicht? Außerdem ist das mit der Ehre so eine Sache. Aufgeklärte Menschen benutzen den Begriff nicht. Da liegt nicht nur Staub drauf, das Wort ist auch belastet.

Ein Meister der Einstweiligen Verfügungen wohnt in Reppenstedt bei Lüneburg, der Mann ist Sozialpädagoge und auch noch Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule zu Dresden. Der ist 2011 zum Landgericht in Hamburg marschiert, weil ich einen Gerichtsbeschluss in anderer Sache mit einem kritischen Kommentar versehen hatte. So was wollte dieser Mann nicht lesen. Das Gericht verbot mir die Veröffentlichung per Einstweiliger Verfügung. Also nahm ich meinen Bericht erst einmal aus dem Netz.

Dennoch behaupteten sein Anwalt aus Uelzen und er, ich hätte die Veröffentlichung nicht gelöscht. Sie beantragten ein Ordnungsmittel gegen mich. Als Zeugin für ihre Lüge riefen sie eine Mitarbeiterin der Anwaltskanzlei auf. Irgendwann wurde der Antrag wieder zurückgenommen, weil dieser Sozialpädagoge inzwischen eine neue Chefin hatte, die ihn sogleich als Leiter einer Einrichtung in Lüneburg entließ. Eineinhalb Jahre nach Amtsantritt schmiss diese Chefin ihre Klamotten wieder hin. Sie berichtete über Psychoterror dieses Sozialpädagogen. Die Einrichtung wurde von der Step gGmbH Hannover übernommen, der neue Geschäftsführer Serdar Saris, ehemals Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover, gab diesem Sozialpädagogen einen neuen Job. Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule zu Dresden blieb er.

Das blieb auch so, als mich dieser Sozialpädagoge als "pädophil" verleumdete. Hier klicken Das blieb auch so, als dieser Sozialpädagoge noch dreistere Lügen über mich im Netz verbreitete. Manchmal haben Lügen eben sehr lange Beine...

Mehr über diesen Sozialpädagogen und andere in "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger"
Das Gebüsch-Gerücht mit überraschendem Schluss in "Jagdszenen aus Wilhelmshaven"
Beide Broschüren sind erschienen bei www.lulu.com und auch bei Amazon erhältlich.

Das Gebüsch-Gerücht (XVI): Eine Rechnung für Tom Nietiedt


Sonntag, 21. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XIV)

Wie Hundescheiße an den Schuhen

20. September 2014. Ist das nun Nervenkrieg nach Wilhelmshavener Art? Seit ich über das "Gebüsch-Gerücht" berichtet habe, klebt mir diese Stadt an den Fersen wie Hundescheiße an den Schuhen. Erst werde ich am 2. September 2014 im Gerichtssaal im Namen des Oberbürgermeisters als Stalker einer Jugendamtsmitarbeiterin verleumdet, nun wird das Jobcenter immer unverschämter.

Die Tatsachen: Der Leiter des Wilhelmshavener Jugendamtes hat mich in persönlichen Facebook-Mitteilungen belogen, als er mir versicherte, dass er einer Mutter aus Münster helfen würde, wenn diese Mutter erst in Wilhelmshaven wohne. Das hatte mir 2011 in einem Telefonat auch schon sein Stellvertreter versprochen. Darüber habe ich berichtet. Nach dem Umzug der Mutter führten wir zwei Gespräche mit dem Jugendamt, das sich die Akten aus Münster besorgen wollte. Was nicht geschehen ist. Dass sich zwei Kinder nicht sehen dürfen, interessiert offenbar niemanden. Lieber verleumdet man mich - und der Oberbürgermeister reagiert überhaupt nicht auf meine Bitte, mir das Schreiben, in dem ich verleumdet werde, zukommen zu lassen. Ich habe inzwischen gegen ihn Strafantrag wegen Verleumdung gestellt.

Gleichzeitig rückt mir das Jobcenter von Wilhelmshaven immer mehr auf die Pelle. Das will die Staatsanwaltschaft Oldenburg einschalten, wenn ich das Unmögliche nicht doch noch schaffe. Wird mir heute schriftlich mitgeteilt. Dabei geht es um meinen Umzug von Wilhelmshaven nach Burgwedel, der am 2. September 2014 mit der Übergabe meiner Schlüssel für die Wohnung in der Krummen Straße 1 abgeschlossen worden ist.

Ich habe im März und April 2014 vom Jobcenter in Wilhelmshaven Hartz IV bekommen. Dieses Geld fordert das Jobcenter nun zurück, außerdem ist mir ein Bußgeld aufgebrummt worden, weil ich meinen Umzug angeblich nicht gemeldet habe. Angemeldet habe ich mich bei der Stadt Burgwedel am 12. März 2014, weil ich den Wohnort Wilhelmshaven nicht mehr in meinen Papieren haben wollte. Einen Tag später meldete ich mein Auto an. Meine Wohnung in Wilhelmshaven hatte ich aber noch, weil der Eigentümer des Hauses nicht zu ermitteln war. Ich habe inzwischen einen Anwalt eingeschaltet.

Beim Jobcenter von Wilhelmshaven war ich am 6. März 2014, weil ich eine Anfrage bekommen hatte. Die Behörde kündigte an, dass sie für mich einen Rentenantrag stellen werde, wenn ich das nicht selbst tue. Ich stimmte zu. Dieser Antrag wurde aber vom Jobcenter gar nicht gestellt, erfuhr ich im Mai 2014 von der Rentenversicherung in Berlin. Also wählte ich die Telefonnummer, die auf der Ankündigung des Jobcenters stand. Unter dieser Nummer erreichte ich aber nicht die zuständige Mitarbeiterin des Jobcenters von Wilhelmshaven, sondern das Service-Center aller niedersächsischen Jobcenter.

Erst einmal fragte mich diese Mitarbeiterin nach Geburtsdatum und Adresse. Ich nannte meine Burgwedeler Anschrift. Die war schon im Computer. Dann teilte mir diese Mitarbeiterin mit, dass sie keine weiteren Daten über mich habe. Der Rentenantrag war vom Jobcenter in Wilhelmshaven also gar nicht gemeldet worden.

Heute teilt mir das Jobcenter von Wilhelmshaven auch noch mit: "Ein Telefonat im Mai oder auch vorher mit dem Servicecenter ist nicht verzeichnet." Deshalb soll ich nun Beweise für Anrufe beim Servicecenter vorlegen. Dann wird darüber entschieden, ob sich das Amtsgericht von Wilhelmshaven mit der Sache beschäftigt.

Beim Servicecenter jedenfalls ist kein einziger Anruf von mir verzeichnet. Wenn es schon nicht klappt, mich als Stalker einer Jugendamtsmitarbeiterin zu kriminalisieren, dann als Hartz-IV-Betrüger? Was kommt da noch? Kann nicht endlich einmal jemand zur Kenntnis nehmen, dass ich diese Hundescheiße - die Wilhelmshaven heißt - von meinen Schuhen abstreifen will? Ich will die Region Hannover und die Menschen hier ungestört genießen!

Wilhelmshaven kann seinen lügenden Jugendamtsleiter, Polizisten, die sich bei Wohnungsdurchsuchungen falsche Namen geben, und seinen Oberbürgermeister, der sein Kreuz wohl nicht mehr gerade machen kann, gern behalten. Wie lange dieses System noch besteht, weiß ich nicht. Für Wilhelmshaven kann man nur hoffen: nicht mehr lange...

2004 bin ich in diese Stadt zurückgekehrt. Ich bin von Anfang an von allen möglichen Seiten verleumdet worden. Einiges davon steht in meiner Broschüre "Jagdszenen aus Wilhelmshaven". Hier klicken Außerdem: "Lügen haben Jugendamts-Beine" Hier klicken

21. September 2014: Möglich ist auch dies. Hier klicken

Gebüsch-Gerücht (XV): Nur ein Schuss in den Ofen

Zum Beginn der Serie


Mittwoch, 17. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XIII)

Dann trifft er den Kakao

Seine ausgestreckten Beine berühren den Stuhl auf der anderen Seite des runden Tisches. Sein Gesicht ist hinter einer Broschüre verschwunden. Vor ihm steht eine Tasse mit Kakao, daneben ein Teller mit Nusstorte von einem Bäckermeister aus Celle. Neben der Broschüre erscheint seine linke Hand mit einer Gabel, die er nach unten dirigiert, bis sie auf Widerstand trifft. Die Gabel bohrt sich in ein Stück Nusskuchen, die Gabel mit Nusskuchen-Stück verschwindet hinter der Broschüre. Das klappt ein Mal, das klappt zwei Mal, das klappt sogar dreimal. Beim vierten Mal trifft er den Kakao. Die Tasse kippelt. Er lässt die Broschüre sinken. Hält die Tasse fest. Er schaut mich an.

"Du hier?", fragt er. Jeder von uns stellt täglich viele dumme Fragen. Deshalb frage ich: "Du liest meine Broschüre über den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven?" "Ich amüsiere mich köstlich", sagt er. "Was ist das denn für eine Geschichte?" "Eine über Jagdszenen aus Wilhelmshaven." "Ich lese die Geschichte erst einmal zu Ende", sagt er. "Bin gespannt auf den Schluss."

Ich blättere in der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (HAZ), während mir die Besitzerin des Burgdorfer Cafés einen Kaffee und eine Marzipantorte eines Bäckermeisters aus Celle bringt. Sie hat von mir zwei andere Broschüren bekommen. Eine spielt ebenfalls in Wilhelmshaven - aber nur teilweise. Sie heißt nicht "Jagdszenen aus Wilhelmshaven", sondern "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger". Der "Anzeiger" ist eine HAZ-Beilage, die in Burgdorf  erscheint. Die vor neun Jahren auch ein Anwalt aus Wilhelmshaven gelesen haben muss, bevor er mich verleumdete.

Wenn das so weiter geht, denke ich, dann gibt es demnächst ein Asyl-Angebot für alle Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener, die sich auch räumlich von Verleumdungen und kuriosen Geschichten distanzieren wollen.

Meine Broschüre kaufen sie dann in der Buchhandlung, die von einer tollen Frau geleitet wird. In Wilhelmshaven ist die noch nie gewesen. Wie toll das ist, weiß sie wahrscheinlich gar nicht...

Der Link zu "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" Hier klicken Bei Amazon gibt es auch "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger"...

Das Gebüsch-Gerücht (XIV): Wie Scheiße an den Schuhen Hier klicken

Freitag, 12. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XII)


Andreas Wagner.
Tom Nietiedt.
Und jetzt mittellos?

Nun erinnern wir uns alle gemeinsam erst einmal an das, was der Wilhelmshavener Oberbürgermeister Andreas Wagner und der Unternehmer Tom Nietiedt am 23. August 2014 im "Neuen Wilhelmshaven" (NW, ehemals "Wilhelmshavener Zeitung", WZ) haben verlautbaren lassen:

Mit allen ihnen zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln setzen sich Oberbürgermeister Andreas Wagner und Tom Nietiedt, Firmenchef und Vizepräsident des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven-Friesland, gegen Verunglimpfungen im privaten Bereich zur Wehr.
Bislang unbekannte Personen hätten – wohl zuerst im Internet – gezielt Gerüchte über Wagner und Nietiedt gestreut. „Alle Vorwürfe sind erstunken und erlogen“, sagte Wagner am Freitag der WZ. „Die Verunglimpfungen unserer Familien sind ehrverletzend“, fügte Nietiedt hinzu. „An allen Vorwürfen ist nichts dran.“
Wagner und Nietiedt haben Anwälte beauftragt, diejenigen, die die Gerüchte verbreiten, ausfindig machen zu lassen und von ihnen eine Unterlassungserklärung zu fordern. „Wir lassen uns das nicht gefallen“, sagten beide und wollen auch strafrechtlich aktiv werden. Zitat Ende
Noch am gleichen Tag habe ich eine strafbewehrte Unterlassungserklärung aus dem Briefkasten gefischt, die von Nietiedts Anwalt stammte und die ich ignorierte. Von Wagners Anwalt kam bis heute nichts. Alle "zur Verfügung stehenden justistischen Mittel" galten offenbar nur mir - und dann auch noch nur von einer Seite. 
In den meisten Fällen dienen Abmahnungen lediglich der Einschüchterung, Anwälte verdienen daran. Viele haben Angst, wenn sie Post von einem Anwalt bekommen. Ich dagegen habe mich 2010 und 2011 an derartige Schriftstücke gewöhnt, als ein Sozialpädagoge und Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule zu Dresden immer wieder zu seinem Anwalt rannte, um mir vom Hamburger Landgericht den Mund verbieten zu lassen. 
Manchmal hatte er es sogar so eilig, dass er juristische Schritte gegen Veröffentlichungen einleitete, die es von mir noch gar nicht oder überhaupt nicht gab. Nach einer Niederlagenserie, die ihresgleichen sucht, schäumte dieser Sozialpädagoge dermaßen, dass er mich im Netz wüst beschimpfte. Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule zu Dresden blieb er trotzdem. Hier klicken Seinen Job als Leiter einer Einrichtung in Lüneburg verlor er dagegen. Der Geschäftsführer war schon vorher entlassen worden. Und wo fand der einen neuen Job? In Wilhelmshaven! Aber nur vorübergehend. Er musste seinen Stuhl wieder räumen. Sogar die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer schwieg dazu, obwohl sie von mir über die Hintergründe informiert worden war. 
Hervorragend vertreten wurde ich 2010 und 2011 von dem Anwalt Markus Kompa Hier klicken aus Münster, den ich in Hamburg bei der Geburtstagsfeier eines 70-jährigen Abmahnungs-Rebellen kennengelernt hatte, der im Laufe der Zeit aus den meisten vorübergehenden Niederlagen endgültige Erfolge machte. Einmal war der für seine Meinung sogar ins Gefängnis gegangen...
Auch ich habe mir noch nie gern drohen lassen. Deswegen hat Tom Nietiedt von mir diese Mail bekommen:   
Sehr geehrter Herr Nietiedt,

was planen Sie eigentlich nach der strafbewehrten Unterlassungserklärung als nächsten Schritt gegen mich? Einstweilige Verfügung? Klage? Oder lesen Sie vorher meine Broschüre “Jagdszenen aus Wilhelmshaven”, erhältlich bei Amazon und dort immer häufiger bestellt? Vielleicht entschuldigen Sie sich ja nach dem Lesen bei mir. Herr Wagner lässt übrigens in dieser Sache gar nichts von sich hören.

Schönes Wochenende
Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6

30938 Burgwedel

Siehe auch "Gebüsch-Gerücht Nullkommanix" Hier klicken

In einer anderen Angelegenheit habe ich Strafantrag gegen Wagner gestellt Hier klicken

Das Gebüsch-Gerücht (XIII): Dann trifft er den Kakao Hier klicken

Donnerstag, 11. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht Nullkommanix

Jeder 10. deutsche Anwalt hat schon eines meiner Bücher gelesen

Es war einmal ein amerikanischer Sciene-fiction-Autor, der 1950 mit "Dianetik" einen Bestseller veröffentlichte, den er wahrscheinlich selbst nie gelesen hat. Der Erfolg kam mit einer Vorankündigung in einer Science-fiction-Zeitschrift. Dort gehörte der Aufsatz auch hin. Da aber L. Ron Hubbard - so hieß dieser Autor, der nach Angaben seiner Anhängerinnen und Anhänger 1984 nicht gestorben ist, sondern seine Daseinsform änderte - von Zukunftsgeschichten-Fans gründlich missverstanden wurde, machten sie aus "Dianetik" nicht nur einen Bestseller, sie gründeten mit diesem Buch unter dem Arm auch eine Psycho-Sekte, die fortan den Verstand auf Trab brachte, bis der Letzte um den Verstand gebracht worden war. Weitere völlig uninteressante Einzelheiten habe ich in einer Broschüre mit dem Titel "Meine Freunde, die Scientologen" veröffentlicht, die bei www.lulu.com erschienen ist und auch bei der Pressesprecherin der Scientology-Church auf völliges Desinteresse stieß, wie sie mir in einem längeren Kommentar versicherte.

Wegen dieser Broschüre haben mich die Scientologen nicht verklagt, was mich überraschte, denn eigentlich müsste jede meiner Veröffentlichungen in der "Neuen Juristischen Wochenschrift" (NJW) vorangekündigt werden. Dort gehörten die Vorberichte hin, die von keinem einzigen Anwalt missverstanden werden könnten, denn irgendeiner bekäme bestimmt das Mandat für Abmahnungen, Einstweilige Verfügungen und Klagen. Deswegen hat inzwischen jeder 10. deutsche Anwalt eines meiner Bücher gelesen. Jüngst waren das "Jagdszenen aus Wilhelmshaven", die bei Amazon gerade aus dem Verkaufs-Kraut schießen, und "Ein Mann namens Paul Rohde", der als CDU-Ratsherr nie weiter gekommen ist als bis zur nächsten Kloake.

Nach fast jeder Broschüre wechsele ich wie 1984 L. Ron Hubbard meine Daseinsform. Kaum bin ich Autor, schon bin ich Angeklagter. Ein bisschen Science fiction ist gelegentlich auch im Spiel gewesen. So wollte mich einmal ein Medium verklagen, weil ich Zweifel an ihrem Verstand angemeldet hatte, als sie aus dem Jenseits erfahren haben wollte, dass ich einer von drei Dutzend Auserwählten bin, die diese Welt retten sollen - und das als wiedergeborener Bruder von Jesus. Ihr Pech: Ich kannte meine Geschwister.

Ich kenne zwar nicht alle Anwälte, die meine Bücher gelesen haben, persönlich, aber ich grüße sie alle ganz herzlich. Demnächst hoffentlich von Platz 1 der Bestsellerliste in der "Neuen Juristischen Wochenschrift".

Siehe auch "Gebüsch-Gerücht" (0): Hier klicken

Das Gebüsch-Gerücht (XVIII): Der Chefdramaturg der Landesbühne Nord hat meine Broschüre gelesen?    

Dienstag, 9. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (XI)

Jetzt mit Häubchen

Jetzt hat das Gebüsch-Gerücht ein Häubchen. Darunter lässt sich so manches verstecken. Viele Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener erinnern sich sicherlich noch an die Geschichte, die ich am 11. Juni 2013 erzählt habe. Hier klicken Vor dem Bericht war Recherche. Doch das Vorstandsmitglied der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft reagierte gar nicht. Er setzte einen Wilhelmshavener unter Druck, den er als Urheber vermutete. Dabei erwischte er den Falschen.

Jetzt hat der Unternehmer Tom Nietiedt mit mir den Falschen erwischt, als er mir am 23. August 2014 eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zukommen ließ, die ich bis zum 25. August 2014 unterschreiben sollte. Eine Wilhelmshavenerin gab mir gestern den Rat: "Rufen Sie doch mal den Nietiedt an. Vielleicht ist das alles nur ein Scherz. Vielleicht hat der gar keinen Anwalt eingeschaltet." Denn: Ein Nachbar von ihr behaupte, dass ihm dieser Unternehmer die Geschichte vom Seitensprung seiner Frau selbst erzählt habe. Er habe den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven und seine Frau in seiner Wohnung erwischt.

Diese Variante des Gerüchts schwirrt schon länger durch einen Wilhelmshavener Stadtteil. Hat mir eine andere Wilhelmshavenerin vor einigen Tagen erzählt. Verbreitet werde sie von einem Pensionär mit großem Hund, der in seinem Leben vieles gemacht habe. Der kenne in Wilhelmshaven jeden. Wie dieser Pensionär heiße, wisse sie nicht. Dieser Pensionär ist ganz offensichtlich der Nachbar aus Absatz zwei.

Dass solche Gerüchte und Zusammenhänge dem Oberbürgermeister und Nietiedt nicht zu Ohren kommen, halte ich für unwahrscheinlich. Dass sie nicht herausfinden können, was ich weiß, wäre schon sehr seltsam, schließlich haben sie in der Lokalzeitung eine intensive Suche angekündigt, die von Anwälten übernommen werde. Oder haben Andreas Wagner und Nietiedt inzwischen eingesehen, dass sie dieses Gerücht auch mit Anwälten nicht stoppen können? Bislang habe ich nur eine vertrauenswürdige Quelle und die ist mit mir der Meinung: "An dem Gerücht ist nichts dran."

Zu denken gibt mir, dass ich seit Beginn der Serie folgendes erlebe: Der Oberbürgermeister lässt mich vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven als Stalker einer Jugendamtsmitarbeiterin verleumden und hält mich hin, seit ich gegen diese Verleumdung protestiert habe (inzwischen habe ich Strafantrag gegen Wagner gestellt) Hier klicken, das Jobcenter von Wilhelmshaven hat mir heute einen Bußgeldbescheid geschickt, weil ich angeblich seit dem 6. März 2014 in Burgwedel wohne und das ebenso angeblich dem Jobcenter nicht gemeldet habe. Dabei bezieht sich das Jobcenter auf eine Auskunft des Burgwedeler Einwohnermeldeamtes, die es gar nicht geben kann. Denn ich habe mich nicht am 6. März 2014 in Burgwedel angemeldet. Ich habe meinen Umzug auch nicht verschwiegen. Den Schlüssel meiner Wohnung in Wilhelmshaven habe ich am 2. September 2014 einer vertrauenswürdigen Person überreicht, weil mir niemand sagen konnte, wem das Haus inzwischen gehört. Wie schnell das Jobcenter derzeit arbeitet, wenn es darum geht, mich zu nerven, ist schon erstaunlich. Diese Nerverei wird noch lange dauern, denn nun muss ich Einspruch einlegen. Danach kommt es wahrscheinlich zu einer Gerichtsverhandlung.

Ganz langsam arbeitet dagegen das Amtsgericht von Wilhelmshaven. Vom Oldenburger Landgericht bin ich am 3. Juni 2014 von dem Vorwurf frei gesprochen worden, ich hätte die Wilhelmshavener UWG-Ratsherren Walpurgis und Walzner beleidigt. Hier klicken Seitdem warte ich auf die Erstattung meiner Auslagen. Anrufe und Faxe ändern nichts am Schneckentempo. Dass ich das Geld dringend brauche, interessiert nur den Richter, der mich frei gesprochen hat. Er wollte mir helfen, bekam aber auch kein Tempo in die Geschichte.

Vor zehn Jahren haben schon einmal ein ehemaliger CDU-Ratsherr, ein Anwalt aus Wilhelmshaven, der die Lokalzeitung juristisch berät, und ein Sozialpädagoge aus Lüneburg, der laut einer eidesstattlichen Versicherung gegenüber seiner Geschäftsführerin behauptet hat, ich sei pädophil, versucht, mich zu vernichten. Hier klicken Dieser Sozialpädagoge verbreitete auf seinen Internet-Seiten sogar die Behauptung, ich hätte etwas mit der Kinderporno-Industrie zu tun. Deswegen schaltete ich die Staatsanwaltschaft ein und klagte vor dem Landgericht in Lüneburg. Angeklagt wurde dieser Sozialpädagoge nicht...

Als Lektüre empfehle ich
"Lügen haben Jugendamts-Beine"
"Zwei Schweinchen und ein Anzeiger"
"Jagdszenen aus Wilhelmshaven"
Erschienen bei www.lulu.com
Erhältlich bei Amazon

Zum Beginn der Serie

Das Gebüsch-Gerücht XII: Und jetzt mittellos? Hier klicken





Freitag, 5. September 2014

Das Gebüsch-Gerücht (X)

Gilt in Wilhelmshaven nicht









Die Nürnberger sind auf den Trichter gekommen: In einer Stadt, in der nicht gevögelt wird, droht auch sonst Langeweile. Ob in Nürnberg bisher nicht genug gevögelt worden ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Wenn ich in dieser Stadt war, war ich immer nur auf der Durchreise nach München. Dort haben wir dann dafür gesorgt, dass an der Isar genug gevögelt wird. Die Orte an diesem Fluss, die dazu einladen, werden allerdings immer seltener - und wenn man beim Vögeln erwischt wird, ist das Erregung öffentlichen Ärgernisses, weil es immer ein paar andere gibt, die sich darüber ärgern, dass sie keinen zum Vögeln haben.

Bei Kriegswaffen ist das anders. Obwohl sich fast alle darüber ärgern, dass wir jetzt auch Waffen in Kriegsgebiete liefern, darf sich Ursula von der Leyen immer noch öffentlich zeigen, ohne als öffentliches Ärgernis zu gelten. Aber das ist Demokratie. Was die Mehrheit will, ist nur dann für die Regierung wichtig, wenn die Regierung gleicher Meinung ist.

Ist inzwischen auch bei der Justiz so. Da wird ein Asylbewerber festgebunden, soll aber trotzdem seine Zelle angesteckt haben und ein Polizeibeamter wird nur zu einer Geldstrafe verurteilt, die er nicht einmal akzeptiert. Darüber ärgern sich viele. Interessiert uns nicht, sagt dazu der Bundesgerichtshof, der Ärger der Leute kann nicht Maßstab für Gerichtsurteile sein. Nun wird es so lange wie bei dem Studenten Benno Ohnesorg dauern, bis irgendeine Zeitung meldet: Das ist damals ganz anders gewesen. Das Opfer ist schon lange tot, die Täter auch - Akte zu.

Vertuschter Mord in Berlin.










So ist das in einem Land, in dem sogar fürs Vögeln geworben werden muss. Die CDU jedoch wirbt für so was nicht. Ist für die igittigitt. Und zwar so sehr, dass sie versucht hat, dem Oberbürgermeister von Wilhelmshaven mit einem Gebüsch-Gerücht zu schaden? Aber alles geschickt Lancieren und in die richtigen Tuschel-Kanäle leiten, hat nichts gebracht. Das soll aber keiner erfahren. Deshalb wird nun von den Übeltätern in den eigenen Reihen abgelenkt. Ich habe eine Schein-Abmahnung bekommen. Das war es.

Diese CDU wird auch mit Vögeln nicht mehr lebendig. Wahrscheinlich kann sie das auch gar nicht. Und draußen schon gar nicht. Sonst wären das ja plötzlich freie Demokraten - und die werden derzeit überall abgewählt. Was allerdings auch bei der CDU nicht schlecht wäre.

Und nun 1, 2, 3 - bringen wir der Wilhelmshavener CDU ein Ständchen Hier klicken

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