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Es werden Posts vom Dezember, 2013 angezeigt.

Verleumdungen

Wenn man in Wilhelmshaven eine Wochenzeitung gründet Über 150 000 Mal sind in diesem Jahr meine Internet-Seiten über Wilhelmshaven und Friesland aufgerufen worden, jede Woche verteile ich ein 2sechs3acht4-Flugblatt in der Stadt, das von vielen Leserinnen und Lesern bereits für Freunde und Bekannte kopiert wird, doch die Frage, ob ich einen zweiten Versuch starten wolle, in Wilhelmshaven eine Wochenzeitung herauszugeben, habe ich  jüngst verneint. Was ich beim ersten Versuch erlebt habe, reicht mir. Frühjahr 2004: Die Wochenzeitung 2sechs3acht4 befindet sich in der Gründungsphase. Aus dem Bundesgebiet bekommen wir Anrufe, berichtet wird uns, dass überall Erkundigungen über uns eingezogen werden. Die Konkurrenz sei wohl sehr neugierig. Eine Woche vor dem Erscheinen der ersten 2sechs3acht4-Ausgabe macht sich der Brune-Mettcker-Verlag auf die Suche nach einem Redakteur für eine neue Wochenzeitung, die “Szene Wilhelmshaven” heißen soll. Mit der wird später der Anzeigenmarkt abgegrast, Inse…

Die Bahn tötet

Das kann man nicht verhindern?

"Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte auf dem Gelände ein Jugendlicher beim Spielen auf den abgestellten Waggons einen Stromschlag erlitten, in diesem Fall war er tödlich."

Berichtet die "Berliner Morgenpost" über den Tod eines 15-Jährigen in einem Berliner Güterbahnhof. Verhindern könne man so etwas nicht, heißt es in dem Bericht. Das klingt wieder einmal nach einer Notlüge. 

Auf Readers Edition habe ich mich vor über fünf Jahren mit tödlichen Mutproben beschäftigt. Die Überschrift lautete "Die Bahn tötet". Daraus ein Auszug:

"Zwischen all diesen entsetzlichen Meldungen findet man aber auch die Nachricht, dass etwas zum Schutz waghalsiger Kinder und junger Leute getan wird? Hört sich fast so an: ´Aus diesem Grund verlangt das Gesetz die Schaffung von konstruktiven Vorkehrungen beim Bau neuer Anlagen.´"

Bei diesen "konstruktiven Vorkehrungen" ging es aber nicht um den Schutz von Kindern und Jugendlichen, sonde…

Flunkern die Frauen -

Oder übertreiben die Männer?

Wenn ein Fernsehsender meint, er müsse einen Spielfilm unterbrechen, damit mir drei Autofirmen erklären können, was für tolle Fahrzeuge sie herstellen, verlasse ich entweder die Wohnung und gehe noch einmal mit meinem Hund um die Häuser oder ich lese Videotexte. Spannend finde ich stets Umfrageergebnisse. Hätten die Zuschauerinnen und Zuschauer eines gewissen Privatsenders Recht behalten, dann wäre Gregor Gysi jetzt Bundeskanzler. Stets ist die Linke auf über 50 Prozent gekommen.

Gestern hat mich ein anderes Umfrageergebnis ins Grübeln gebracht. 42 Prozent der Männer und 39 Prozent der Frauen sagten, sie hätten mit einer oder einem "Ex" Sex gehabt. Da müssen entweder einige Männer übertrieben oder einige Frauen geflunkert haben. Denn wenn ich Paare fragen würde, ob sie sich schon einmal gemeinsam in einem Stadion ein Fußballspiel angesehen haben und es käme solch ein Ergebnis dabei heraus, wäre das auch verwunderlich.

Mir geht es hier um Mathemat…

Weihnachten

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Hätten deutsche Jugendämter verhindert?

Im Internet kursiert seit Jahren eine Weihnachtsgeschichte, die in der heutigen Zeit angesiedelt ist. Die Geburt von Jesus in einem Stall ruft die Behörden auf den Plan. Auch eine fiktive "Bild"-Schlagzeile wird im Netz verbreitet.

Die biblische Weihnachtsgeschichte beginnt in Nazaret, die schwangere Maria und Josef begeben sich nach Bethlehem. Zwischen diesen beiden Orten liegen über 100 Kilometer Luftlinie. Auf Deutschland übertragen würden sich die beiden also auf den Weg von Hannover nach Nordrhein-Westfalen machen.

Der Überlieferung nach ist Maria 14 Jahre alt gewesen. Sie würde also in Hannover das Gymnasium besuchen. Dass sie schwanger ist, könnte sie irgendwann nicht mehr verheimlichen. Würde sie nun den Lehrern erzählen, dass sie mit einem wesentlich älteren Mann zusammenlebt, der aber nicht der Vater des Kindes ist, würde die Schule das Jugendamt einschalten. Die Behörde würde Maria in einer Mutter-Kind-Einrichtung unterbring…

Das Röschen

Kann alles und noch viel mehr

Das gilt als größte GroKo-Überraschung: Ursula von der Leyen wird Bundesverteidigungsministerin. Sie gibt nun die Kommandos. Wie 1980 einem Lokalredakteur aus Burgdorf bei Hannover, der fast schon alle fünf Minuten telefonische Anweisungen von ihr bekommen hat, bis er im "Burgdorfer Kreisblatt" über eine angebliche Belästigung berichtete, die Polizei und Staatsanwaltschaft nicht an die große Glocke hängen wollten. Die Behörden wollten einen Jungen schützen, Ursula von der Leyen, die damals noch den Spitznamen "Röschen" hatte, dagegen nicht. Sie informierte seinerzeit die Presse früher als ihren Vater Ernst Albrecht, den damaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, dem man eine Autobahn, die so genannte "Moor-Autobahn", fast bis vor die Haustür in Burgdorf-Beinhorn gebaut hatte.

Dann verschwand sie für lange Zeit von der Burgdorfer Lokal-Fläche, bis sie im Rat einer Nachbargemeinde wieder auftauchte. Den Landtags-Wahlkreis…

Sagt doch endlich

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Die Wahrheit!

"Mein Willy" sülzt heute ein gewisser Helmut Böger in der "Bild am Sonntag" herum. Brandt sei ein "Jahrhundertmensch" gewesen. Das stimmt zwar, aber in der Springer-Presse möchte ich so was nicht lesen. Zum 100. Geburtstag sollten "Bild" und "Bild am Sonntag" sich endlich entschuldigen für die Schmutzkampagnen gegen diesen Politiker. Da ist doch von der Springer-Presse und von der CDU mit jedem Dreck geworfen worden, um diesen Sozialdemokraten zu beschmutzen. Sogar nach dem Kniefall vor dem jüdischen Ehrenmal in Warschau haben sie ihn so madig gemacht, dass Brandt wütend gefragt haben soll: "Woher wollen diese Schweine eigentlich wissen, was ich fühle?"

Alle wollen inzwischen in Ehrfucht erstarrt sein, wenn sie Brandt begegnet sind. Niemand will ihn mehr als "Vaterlandsverräter" und als uneheliches Kind verleumdet haben. Sogar als Vater soll er zumindest zeitweise ungeeignet gewesen sein. Oder hat auch …

Karl Dall (II)

Wer nimmt eine Stalkerin mit aufs Hotelzimmer?

Zu meiner Schweizer Zeit habe ich mir hin und wieder den "Blick" gekauft. Für mich war diese Zeitung stets eine harmlosere "Bild"-Zeitung, die bei der Sensationsmache lediglich übte. Doch inzwischen ist dieses Boulevardblatt zumindest für die Journalistin A. S. gefährlich geworden. Denn sie wird als "Karl Dalls Stalkerin" bezeichnet. Dieser Komiker aber hat diese Frau mit in sein Hotelzimmer genommen. Wer macht denn so was mit einer Stalkerin?

In der Schweiz meldet sich nun ein Mann nach dem anderen zu Wort, der von A. S. belästigt worden sein will. Selbst wenn all diese Geschichten stimmen sollten, bliebe doch der Vergewaltigungsvorwurf, mit dem sich die Ermittlungsbehörden beschäftigen. Der muss geklärt werden - und zwar offenbar sehr schnell. Sonst machen der "Blick" und andere Zeitungen so weiter.

Bei Vergewaltigung handelt es sich um ein Verbrechen. Soll diese Tatsache im Medienrummel untergehe…

Karl Dall

Hat einen Knall

"Falls diese Frau Herrn Dall tatsächlich nachgestellt hat, die beiden also wirklich Kontakt hatten, dann spricht das eigentlich eher für ihre Version der Geschichte", kommentiert heute Marion Horn, Chefredakteurin der "Bild am Sonntag", den Fall "Knall-Komiker". Der "Blick" reichert die Geschichte derweil mit weiteren Vermutungen an. Karl Dall soll sich schon vor der Talkshow "Aeschbacher" mit der freien Journalistin getroffen haben, die ihn nun der Vergewaltigung bezichtigt.

Marion Horn ist mit ihrer Schlussfolgerung zwar ein wenig voreilig, aber den Preis "Lust-Idiot des Jahres" hat sich der 72-Jährige verdient. Denn Karl Dall hat bereits zugegeben, dass er bei einem Interview per e-mail gegenüber dieser Journalistin auch "schlüpfrige Bemerkungen" gemacht hat. Als Karl Dall in Untersuchungshaft saß, hätte man seinen Geisteszustand untersuchen sollen, dann bräuchte er sich bei einem eventuellen Proz…