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Es werden Posts vom Oktober, 2013 angezeigt.

Weitere Idiotin

Aus der gemästeten Klasse

Die von mir gestern kritisierte gemästete Klasse treibt es nun auch in der "Bunten", was "Bild" sofort weiter tratscht. Angela Spelsberg ist Ärztin und hat 13 Jahre lang mit dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zusammengelebt. Ihrem Ex-Mann wünscht sich nun: "Hoffentlich wird er nicht Minister." Dafür zählt die 53-Jährige Gründe auf, die ich hier nicht wiederholen werde. Interessieren würde mich auch nur, warum sie mit diesem Mann die Klamotten zusammen geschmissen hat. Und zwar für 13 Jahre. Hat sie etwa so lange ausgeharrt, weil sie vorher noch nicht um ein Interview über ihr Privatleben gebeten worden ist?

Falls diese Ärztin einen neuen Partner hat, ist der hoffentlich schon mit unbekanntem Ziel auf der Autobahn. Mit solch einer Frau würde ich keine Sekunde mehr verbringen. Bei der weiß man doch nie, wann sie das nächste Mal am Medien-Rad dreht.

Angela Spelsberg leitet ein Tumorzentrum in Aachen. Dort sollte sie schnell…

Die Idioten

In den gemästeten Kreisen

Nun hält sie es also nicht mehr aus. Das kann sie ihrer Familie nicht mehr antun. Das geht so nicht. Aber einem Augenarzt eine Millionensumme schenken - das ist gegangen. Die Kieler Oberbürgermeisterin ist geradezu ein Musterbeispiel für die Verkommenheit der gemästeten Kreise. Werden sie nicht mehr gemästet, vergießen sie Krokodilstränen. Susanne Gaschke, halt die Gusche! Für solch eine Sozialdemokratin will man sich nicht einmal mehr fremdschämen.

Das ist doch alles nicht so schlimm gewesen. Das kann doch passieren. Man muss eben etwas vorsichtiger sein, wenn man mit dem Handy telefoniert oder mails verschickt. Nun habt euch doch nicht so. Die Amis, das sind doch eigentlich ganz nette Leute. Ein bisschen neugierig vielleicht. Aber das muss man seit dem 11. September doch verstehen. Das Thema ist für uns erledigt. Bis die Bundeskanzlerin abgehört wird. Werden auch die gemästeten Kreise belauscht, dann vergießen sie Krokodilstränen. Dann ist alles so unglaubl…

Wird schon geregelt

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Spaß mit Regeln
Der Weisheiten gibt es viele. Besonders im Netz. Diese habe ich heute gefunden und fand die erst einmal gut. Wenn nicht dieses blöde Textverständnis wäre. Und die Realität, die E. T. kennengelernt hat, als die Mutter nach Hause kommt und dem Alien die Kühlschranktür an den Kopf haut, weil Erwachsene das Unfassbare nur noch selten fassen können.
Wie diese Kühlschranktür wirkt die erste Regel. Hab Spaß. Da ist man doch gleich im Tiefkühlfach. Kaum hat der Spaß begonnen, werden die Füße kalt, weil Spaß eine Regel sein soll. Sobald man sich nicht mehr an die Regel hält, hört der Spaß auf? Der Spaß regelt sich dann von ganz allein und macht keinen Spaß mehr.
Gut, man kann dann immer noch sagen: "In der Regel macht mir das Spaß." Anschließend wartet man darauf , dass die Regel stimmt. Der Spaß hat sich inzwischen kaputt gelacht. 



Sommer-Gastspiel

Wenn es noch einmal mild wird

Immer wieder schaut der Sommer noch einmal kurz vorbei. Bei diesen sommerlichen Gastspielen kommen mir immer verrückte Ideen.

Die Erste: Brust-Hüpfen

Bei einem Waldspaziergang mit der Freundin langsam die obersten Knöpfe ihrer Bluse öffnen. Ihren BH stehlen und dann die Hand auf die linke oder rechte Brust legen. Wie lange der Spaziergang dann noch dauert, kommt auf die Wiesen an.

Die Zweite: Taschentuch-Suche

Bei einem Waldspaziergang die Freundin um Hilfe bei der Suche nach einem Taschentuch in der Hosentasche bitten. Wie lange der Spaziergang dann noch dauert, hängt nicht nur vom Brust-Hüpfen und von den Wiesen ab.

Die Dritte: Protestieren

Wenn Leute vorbeikommen, die strafende Blicke senden, laut sagen: "Hör auf damit, du weißt genau, dass ich das unanständig finde." Wichtig ist dabei, dass die anderen nicht wirklich etwas sehen, sondern nur etwas ahnen...Erstaunlich ist dann immer wieder, wie schnell solche Leute so tun, als hätten sie überhau…

Sauhaufen

Polizei ohne Arsch in der Hose

Ihr müsst Eier haben. Hat Oliver Kahn mal gesagt. Die weitere Verbreitung von Weicheiern hat er damit nicht verhindert. Wenn die irgendwo aufschlagen, kann man sie nur noch in die Pfanne hauen. Eigentlich. Statt dessen hauen diese Weicheier andere in die Pfanne. Alles Angstbeißer, die laut kläffen, wenn die Dogge nicht mehr da ist.

Gefällt mir etwas nicht, dann sage ich es. Dann verstecke ich mich nicht hinter irgend jemanden oder hinter irgend etwas. Wie jetzt ein paar Polizeibeamte aus Oldenburg, die ihren Vize-Chef Dieter Buskohl anonym angezeigt haben. Vorgeworfen wird ihm Machtmissbrauch, Korruption und Mobbing. Polizeipräsident Johann Kühme hat deswegen bereits ein Disziplinarverfahren gegen seinen Stellvertreter eingeleitet. Das sei so üblich, sagt er. Dieter Buskohl meldet sich derweil aus dem Urlaub und behauptet, dass alle Vorwürfe "erstunken und erlogen" seien: "Ich werde mir auch rechtliche Schritte vorbehalten. Ich habe da ein…

Kesse SMS

Missverständnisse am Handy

Klug ist sie. Aber dass sie sich für so viele Dinge interessiert, war mir unbekannt. Zuerst simst sie WWF? Ich antworte nach einer kurzen Phase des Nachdenkens: World Wide Fund Nature. Damit habe ich ihr hoffentlich geholfen. Mein Handy bleibt jedoch nicht lange stumm. Das mein ich nicht. IWF, simst sie. Was für ein Sprung. Vom Natur- und Tierschutz zur Geldpolitik. Internationaler Währungsfond, tippe ich zurück. 

Meine erste SMS ist nicht angekommen, denke ich, als sie zum zweiten Mal fragt: WWF? Also simse ich: Ist eine weltweite Tier- und Naturschutzorganisation. Damit ist sie nicht zufrieden: Ich frage mal deinen Freund Kai. Dass Kai mehr weiß als ich, ist mir zwar neu, aber soll sie es doch versuchen.

Dann bleibt mein Handy stumm. Bis heute Morgen. Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und lese: KWT! Die Abkürzung kenne ich nicht. Ich google sie. Eine Antwortmöglichkeit lautet: Dachorganisation für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsexperten…

Wilder Sex

Ist auch nicht die "Welt"

Frauen haben Sex mit dem eigenen Mann und darum selten.
Frauen haben Sex mit dem eigenen Mann aus Höflichkeit.
Frauen haben Sex mit einem fremden Mann und darum wilden.
Frauen haben Sex mit einem geträumten Mann. Fantastischen.

Das musste endlich einmal geschrieben werden. Die "Welt"-Redakteurin Kathrin Spoerr hat es getan - in ihrem Buch "Das Leben mit mir ist die Hölle für mich". Und ich bin wohl wieder im falschen Artikel. Diese Autorin malt sich nicht nur aus, wie eine Bekannte und ein Bekannter übereinander "herfallen" (ihre Wortwahl), sie erlebt auch noch eine Enttäuschung. Denn im Bett (bevorzugter Ort von Kathrin Spoerr für Sex) der beiden ist so viel los wie in der Wüste Gobi. Ihre Freundin hat alles mögliche, wenn sie an ihren Mann denkt, aber keine erotischen Fantasien. Im Zweifelsfalle ist sie lediglich höflich und liegt unten, während er sich oben an die Arbeit macht.

Es könnte aber auch alles ganz anders s…

Schwere Kette

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Über ehemalige Piraten schreibt man nicht

Die niedersächsische Landeshauptstadt gilt als graue Maus unter den Landeshauptstädten. Dieses Vorurteil pflegen viele Kabarettisten. Mehr als die Bahnhofsgegend und den Veranstaltungsort haben die wohl nie gesehen.

Wie in fast allen Städten hat auch in Hannover ein Verlag das Meinungsmonopol. Im Madsack-Verlag erscheinen die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und die "Neue Presse". Die Ideen kleinerer Verlage hat sich der Medienriese einverleibt, und zwar so: Erst mit Klagen drohen, dann das Scheckbuch zücken.

Dennoch behauptet sogar der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, in Deutschland existiere ein Qualitätsjournalismus. Der Mann heißt Michael Konken und hat als Pressesprecher der Stadt Wilhelmshaven gelernt, dass Flunkern zum Handwerk gehört. Das verrät er in seinen Vorträgen über die Zukunft des Journalismus aber nicht.

Als Hannoveraner habe ich mit den beiden Zeitungen aus dem Madsack-Konzern einiges erl…

Sex in der Schweiz

Wird endlich Schulpflicht

Die Schweizer Boulevard-Zeitung "Blick" hat 30 Koffer in Basel entdeckt. Die werden in diesen Tagen an Kindergärten und Schulen verschickt. In diesen Koffern geht es laut "Blick" um "ein heikles Thema: Sex". Warum Sex ein heikles Thema ist, verrät die Boulevardzeitung nicht. Worum geht es also?

Sexualkunde soll in Kindergärten und Schulen Pflicht werden. Für Kindergartenkinder gibt es einen Koffer mit Bildern von Geschlechtsorganen und Puppen, die Puppenkinder zeugen. Wie man das macht, sollen die Kleinen mit diesen Puppen üben. In den Koffern für Schulkinder befinden sich Filme, Holzpenisse aller Art und eine künstliche Vagina.

Fehlen eigentlich nur noch Hausaufgaben für alle ab 14. Dann könnten 14-Jährige mit pädagogischer Begleitung Streicheln üben, 16-Jährige Zungenküsse und alles, was man sonst noch mit Mund und Zunge machen kann, 18-Jährige dürften sich in mehreren Modellversuchen davon überzeugen, dass man jeden Schwanz in…

Sexueller Missbrauch

Und kein Mittel gegen diese Seuche?

Ein Büroleiter eines grünen Bundestagsabgeordneten soll Kinder sexuell missbraucht haben. Berichten heute die Medien. Die Reaktionen sind immer die gleichen: Die einen sind schockiert, die anderen sprachlos - und es scheint kein Mittel gegen diese Seuche zu geben. Die Täter sind krank, die Opfer werden es - für ein Leben lang. Die Kinderschänder könnte man für immer wegsperren, nichts würde diese Verbrechen auslöschen. Die Unbefangenheit ist weg. Und keiner will etwas gemerkt haben?

Das kann ich einfach nicht glauben. Verhaftet worden ist dieser Büroleiter nach einem anonymen Hinweis. Der Hinweisgeber will also nicht erkannt werden. Warum? Wer solche Verbrechen aufdeckt, muss sich doch nicht verstecken. Das gilt aber nur, wenn er sofort reagiert hätte. Hätte er eine Zeitlang geschwiegen, wäre er auch nicht viel besser als dieser Büroleiter. Dann hätte er als Mitwisser weitere Verbrechen riskiert.

Wie jahrzehntelang die Kirchen. Jetzt ist wieder ein …

Hier kommt Alex

Und das Blut spritzt

Auf Radio 21 haben sie gerade das Lied über Alex gespielt. Die Moderatorin findet den Song der "Ärzte" gut. Ich allerdings bekomme jedes Mal einen Schrecken. Solche Lieder mag ich nicht. Ich sehe sofort schreckliche Bilder vor mir - und an Ausweglosigkeit glaube ich nicht. Man muss den Weg allerdings suchen oder einen Weg gezeigt bekommen. Daran fehlt es gelegentlich.

Dabei darf man nicht auf die Mächtigen setzen. Die muss man wuschig machen. Wie schnell die Angst bekommen, beweisen sie immer wieder. Da werden Journalisten überwacht, die Linke wird beobachtet - und irgendwo sitzt ein Verfassungsschützer vor Gericht, der allen Ernstes behauptet, er habe nicht mitbekommen, dass in dem Lokal, in dem er gewesen ist, jemand ermordet wurde. Für dumm verkaufen kann man sich allein...

Die Mächtigen haben schon immer Angst um ihre Macht gehabt. Das Neue, das Unerwartete, das Spontane und das Einfallsreiche sind ihre Feinde. Dann labern sie von Werten, die in Gef…

Union kriecht

Der SPD immer weiter entgegen

Öffentlich ist es schon sehr beträchtlich: ARD und ZDF zerren alle paar Tage Politiker der SPD und der CSU vor die Kamera und setzen einen Journalisten dazu - und irgendwo verschränkt Bundesumweltminister Peter Altmaier die Arme vor seinem Bauch und bekommt beim Liebeswerben um die SPD ganz glasige Augen.

Das Spiel beginnt: Peter Altmaier weist darauf hin, dass Deutschland als stärkste wirtschaftliche Kraft in Europa eine stabile Regierung braucht, die Sozialdemokratin oder der Sozialdemokrat erinnert sich mit Grausen an die erste Große Koalition mit Merkel, was Altmaier nicht verstehen kann, weil es auch schon eine Große Koalition gegeben hat, aus der Willy Brandt als Bundeskanzler hervorgegangen ist.

Noch weiter der SPD entgegen kriecht die CSU - gestern bei Günther Jauch der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel, der aus dem Schwärmen über die großartigen Leistungen der SPD in ihrer 150-jährigen Geschichte gar nicht mehr herausgekommen ist. Leider…

Ein Fußball-Krimi

Die Nummer 7 hat ein Messer im Rücken

Sonst wäre dieses Spiel schnell wieder in Vergessenheit geraten. Wenn die 70. Minute nicht gewesen wäre. Der Ball saust durch den Strafraum, vorbei an Freund und Feind, trifft den Fuß eines Spielers mit der Nummer 7 und zischt zurück in den Strafraum, wo Freund und Feind nicht mehr auf das Geschoss achten, denn der Spieler mit der Nummer 7 ist umgefallen und liegt auf dem Rasen. Später wird man sich darüber streiten, ob er tot im passiven Abseits gelegen oder für Sekunden noch lebend im aktiven Abseits gestanden hat. Lebte er noch, als sein Fuß den Ball traf, wird der Schiedsrichter sagen, dann war die Nummer 7 im aktiven Abseits, war er schon tot, dann steht darüber nichts in den Regeln. Doch erst einmal wird das Spiel fortgesetzt, denn am grünen Tisch will keine der beiden Mannschaften die Punkte verlieren. Die Nummer 7 wird derweil von zwei Sanitätern am Spielfeldrand abgelegt. Bis zum Abpfiff lassen sie den Toten nicht aus den Augen. In seinem …