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Es werden Posts vom November, 2012 angezeigt.

Hahnes Gottesstaat

Als Selbstmordattentäter auf Weihnachtsmarkt?

"Hier helfen keine Vorschriften, nur Vorbilder. Der frühere Brandenburger Ministerpräsident Manfred Stolpe hat recht, wenn er zum Boykott dieser Märkte aufruft. Und die Kirchen sollten sich fragen, wie es dazu kommen kann, dass man in Deutschland immer mehr den Respekt vor dem Glauben verliert; dass es den Menschen egal ist, ob Traditionen und Konventionen vor die Hunde gehen. Da kann man sich an denen ein Beispiel nehmen, die ihr Denken an den Suren des Koran ausrichten und so etwas mit ihren Riten und Regeln nie machen ließen."

Klettert Peter Hahne heute als Kolumnist der "Bild am Sonntag" den Weihnachtsmarkt-Veranstaltern, die den Totensonntag nicht abwarten können, auf den Tannenbaum. Ob er sich inzwischen als Selbstmord-Attentäter auf einem Weihnachtsmarkt in die Luft gesprengt hat, meldeten die Sender noch nicht. Vielleicht will er damit bis nach dem Totensonntag warten.

Mit "vor dem Glauben" meint …

Zeitungssterben

"Frankfurter Rundschau" das erste prominente Opfer?

"Die "FR" droht das erste prominente deutsche Opfer des Strukturwandels in der Medienbranche zu werden. Damit erreicht ein Phänomen die Bundesrepublik, das andere Länder seit Jahren kennen: das Zeitungssterben, drastischstes Symptom der Krise des herkömmlichen Verlagsgeschäfts. Und es ist ein makaberes Symbol, dass die meisten "FR"-Beschäftigten über SPIEGEL ONLINE - also ausgerechnet ein Internetmedium - erfahren mussten, dass ihre Zeitung einen Insolvenzantrag gestellt hat."

Das Blatt habe sich nun einmal gewendet, behauptet "Spiegel online" und schleudert Adjektive ins weltweite Netz: "drastisch", "makaber". Schlimm ist also nicht etwa, dass die meisten Beschäftigten der "Frankfurter Rundschau" (FR) nicht von ihren Arbeitgebern über den Insolvenzantrag informiert worden sind, schlimm ist, dass sie vom "Spiegel" informiert wurden - und dann auc…

Peeristian

Macht Peer Steinbrück jetzt den Christian Wulff?

Noch nie ist ein SPD-Kanzlerkandidat so transparent gewesen wie Peer Steinbrück. Erst hat er alle Honorare für alle Vorträge offen gelegt - hat aber leider ein paar vergessen, jetzt ist er dabei ertappt worden, dass er für seine Vortragsreisen die kostenlose Netzkarte der Deutschen Bundesbahn genutzt hat, weil er sonst nicht alle Vortragstermine geschafft hätte. Ein Schnorrer ist der Peer aber nicht. Der Steuerzahler leidet schließlich nicht darunter, wenn jemand als Schwarzfahrer unterwegs ist.

Eines sollte der SPD-Kanzlerkandidat aber keinesfalls tun: "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann den Anrufbeantworter vollquatschen. So was landet schnell bei der "Süddeutschen Zeitung" - und schon wäre der Peer ein Peeristian. Deswegen sollte der SPD-Kanzlerkandidat besser darauf hoffen, dass diese Boulevardzeitung, die offensichtlich Spaß daran bekommen hat, transparente Politiker auch noch zu enthüllen, irgendwann mit der Entt…

Geduldiges Internet

Der Vorhang zu - und alle Fragen offen

"Unsere Leistungen wollen wir ständig verbessern. Ihre Anregungen nehmen wir deshalb jederzeit gerne entgegen und werden sie - soweit es uns möglich ist - aufgreifen.

Ihr
Manfred Wendt"

"Die Therapiekette Niedersachen (TKN) ist eine Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer Drogenhilfeeinrichtungen (allesamt Mitglieder im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband). Ihr Ziel ist die Vermittlung und Behandlung von Drogenabhängigen in qualifizierten Hilfsangeboten durch eine Verbesserung der Zusammenarbeit und Koordination von ambulanten und stationären Einrichtungen. 1981 wurde das Konzept der Therapiekette von der niedersächsischen Landesregierung als bundesweit modellhaft anerkannt."

Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg

"Sucht ist ein Thema in unserer Gesellschaft.
Wir alle können vorbeugen, mehr wissen, beistehen oder betroffen sein.

Die STEP hilft, neue Wege zu gehen."

Step gGmbH Hannover

Das Netz ist geduldig. Deshal…

Die Narren sind los

Nun beginnt wieder die närrische Zeit, die dauert für Karnevalisten bis Aschermittwoch, für Politiker 365 (in Schaltjahren 366) Tage im Jahr. Da kommt das neue Spitzenduo der Grünen gerade rechtzeitig. Die so genannte Basis hat sich für Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt entschieden. Sofort eilten die beiden zur "Bild am Sonntag" und arbeiteten fein säuberlich die Unterschiede zur CDU heraus. Göring-Eckardt: "Frau Merkel hat gerade das Betreuungsgeld durchgesetzt, statt für genügend Kita-Plätze zu sorgen."

Laut "Bild am Sonntag" ist die 46-Jährige eine "bürgerliche Kirchenfrau" aus Erfurt - und wohl erst seit wenigen Stunden Mitglied der Grünen, die zudem noch nie irgendwo mitregiert haben - weder im Bund noch in den Ländern, auch in keiner Kommune. In Nordrhein-Westfalen ist diese Partei wahrscheinlich gänzlich unbekannt, denn dort gibt es Kindertagesstätten, in denen sich sechs Erzieherinnen um 95 Kinder kümmern müssen, für die schon bei…

Fiktives Interview

Mit einer Sozialmanagerin

Tjaden stoppen: Das finde ich sehr clever von Ihnen. Haben Sie eigentlich auch einmal in einer Einrichtung gearbeitet, in der Sie Briefe mit Absenderangabe bekommen haben?
Gisela van der Heijden: Das Glück hatte ich noch nicht. Kaum war in der Finneck-Stiftung ein Behinderter fast in der Badewanne ertrunken, ging es los. Dass die anonymen Briefe von dem Behinderten kamen, konnte ich ausschließen. Der lag im Koma.

Irrsinn mit Methode

Panzer auf Golanhöhen

Bild
Erinnerungen an einen Israel-Besuch

"Drei syrische Panzer sind in die demilitarisierte Zone auf den Golanhöhen eingedrungen. Israel hat daraufhin bei der UN-Friedenstruppe in der Pufferzone Beschwerde eingelegt."

Ist auch in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" nur eine Kurzmeldung, die ich schon gestern auf einer Videotext-Tafel eines Fernsehsenders gelesen habe. Plötzlich saß ich wieder mit einer Reisegruppe aus dem damaligen Landkreis Hannover in einem Bus, der an den Golan-Höhen vorbeifuhr. Wir schrieben den 18. Oktober 1985, hatten täglich ein volles Besuchsprogramm, kamen aus Tiberias am See Genezareth. Unser Reiseleiter erzählte uns von heimtückischen Angriffen der Syrer, die auf den Golan-Höhen Stellung bezogen hatten und Zivilisten unter Beschuss nahmen. Panzer, die von Israel im Yom-Kippur-Krieg erobert worden waren, sollten wir gut eine Woche später besichtigen. Ein rot angemalter Panzer stand auf dem Weg zur Gedenkstätte für die Golani-Brigade am Str…

Kein Hoch

Auf Kachelmann

Heute hat Jörg Kachelmann in der "Bild"-Zeitung Post von Wagner bekommen. Der schrieb dem ehemaligen TV-Wetterfrosch auf Seite 2: "Deshalb sage ich Ihnen jetzt wirklich ins Gesicht: Sie sind ein miserabler Mann." Schlagzeilen machte Kachelmann in der gleichen Ausgabe auf Seite 1 "Er will 13 352,69 Euro von ihr - Kachelmann und Ex-Geliebte wieder vor Gericht" und auf Seite 8 "Kachelmann und seine Ex-Geliebte - Vor Gericht würdigten sie sich keines Blickes". Abgelichtet wurde der Kläger mit seinem Anwalt Johann Schwenn, der laut Internet-Auftritt nicht nur rechtschaffen ist, sondern auch Recht schaffen will. Deshalb vertritt seine Kanzlei auch jeden Scharlatan - und jetzt eben einen andersartig Durchgeknallten, dem auch mit Actimel nicht mehr zu helfen ist.

Derzeit tingelt Kachelmann mit seiner Frau und einem Buch durch die Lande. So will er Prozessgeschichte machen. Auch auf seiner Ex-Geliebten hackt er weiter herum. Von der verlan…