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Es werden Posts vom Juli, 2012 angezeigt.

Die Psycho-Mafia

Bei Kritik rennt sie zum Staatsanwalt
"Möglich ist das, denn bereits am 30. Oktober 2008 hatte Dr. Dr. Dr. Hans-Dieter Zoch sich beim Amtsgericht schriftlich über diese Zeitgenossen beschwert. Punkt 7 widmete er einem Vater aus Mönchengladbach, der nach des Gutachters Erkenntnissen „zu zahlreichen Gefängnisstrafen“ verurteilt worden ist und einem gewissen „Herrn Tjaden aus Bremerhaven“.

Damit könnte Dr. Dr. Dr. Hans-Dieter Zoch mich gemeint haben: Ich wohne zwar in Wilhelmshaven, aber da sich dieser Gutachter zumindest zweimal auf dem Weg zu Eltern verheddert hat und deshalb Termine kurzfristig absagen musste, könnten auch andere seiner geographischen Kenntnisse mangelhafter Natur sein. Kund tat er in diesem Zusammenhang: ´Zusammen mit den folgenden Internet-Aktionen und den Aktivitäten des Herrn Tjaden wurden alle Internet-Informationen von mir ausgedruckt und der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach zugeleitet.´"

Diese Zeilen habe ich nach einem Anruf aus dem Intern…

Die Schweiz hat´s erfunden

Handstand für Eidgenossen und Kühe

"Die spannendsten Fotos und Videos sammelt die Website handstanding.ch." Berichtet das Schweizer Boulevardblatt "Blick". Wieder haben´s die Eidgenossen erfunden. Drinks werden in Zürich neuerdings verkehrt herum bestellt, Kühe geben ihre Milch nicht mehr von oben nach unten, sondern anders herum. Die Schweiz steht Handstand. Andere Nationen folgen.

Wo ein Trend ist, sind auch weitere Möglichkeiten: Ehen beginnen mit der Scheidung und enden am Tag des Kennenlernens, erst kommt der Tod, dann das Leben und schließlich die Geburt, Mäuse jagen Katzen, Häuser werden im Wasser gebaut, nicht mehr an Land, Regierungen werden abgewählt, bevor sie eine Wahl gewonnen haben, hebt jemand Geld von seinem Konto ab, wächst das Guthaben, die Schweiz gewinnt die nächste Fußballweltmeisterschaft und die Spanier dürfen gar nicht erst teilnehmen, Griechenland wird das reichste Land Europas und verleiht Rettungsschirme an alle anderen Staaten, wer sich …

Tonspur auf 3sat

Dieses Mal liegen die "Profiler" daneben
Kann man aufgrund einer Musikliste einen Menschen erkennen? Genau das versucht die Sendung "Tonspur - der Soundtrack meines Lebens". Ausgangspunkt ist eine vom Gast erstellte "Playlist" von rund zehn Musiktiteln, die ihn in seinem Leben berührt und begleitet haben und mit denen er besondere Erlebnisse verbindet. Dieser Liste nimmt sich dann ein dreiköpfiges "Profiler"-Team an, ohne zu wissen, wer dahinter steckt: Chris von Rohr, Nubya und Tim Renner kommen dem bekannten Unbekannten näher, indem sie sich auf dessen "Tonspur" machen. Nina Brunner unterhält sich derweil mit dem jeweiligen Gast über "seine" Musik - und erfährt dabei oft unerwartete Aspekte aus seinem Leben.

Ist auch gestern Abend wieder eine unterhaltsame Sendung auf 3sat gewesen. Erkannt wurde Annett Louisan jedoch nicht. Mit Hildegard Knef und Deichkind verwirrte sie die Jury. Am liebsten von dieser bei Magdeburg …

Tom Cruise...

...und ich beinahe: "Ein Freund, ein guter Freund..."
Das hat Sebastian Scherer heute gar trefflich in der “Neuen Presse Hannover” formuliert: “Sie hat noch nicht die entscheidende Stufe erreicht.” Deswegen kenne sie die Geschichte von Xenu noch nicht, der vor 75 Millionen Jahren als galaktischer Herrscher Außerirdische betäubte und in irdische Vulkane warf, deren Seelen der Gefangenschaft entkamen und seither Besitz von Menschen ergreifen. Obwohl Sabine Wagner als Sprecherin der Scientology-Church in Berlin also diesem Bericht zufolge keinesfalls umfassend über die Erkenntnisse des Erfinders vom ganzen Psychoverein informiert ist, ist sie seit Jahrzehnten ergriffen von der Lehre des amerikanischen Science-fiction-Autors L. Ron Hubbard.

Deswegen ist es schiefgegangen

Gregor Gysi

Löst Markus Lanz nach wenigen Minuten ab
Gestern zu später Stunde habe ich Tränen gelacht. Bei Markus Lanz. Zu Gast waren Gregor Gysi, der ehemalige Pressesprecher der Piraten-Partei Christopher Lang, der politische Geschäftsführer der Piraten-Partei Johannes Ponader, das Autorenpaar Sonja Schönemann und Ralf Husmann, außerdem der TV-Koch Andreas C. Studer. Schon nach wenigen Minuten nahm der Fraktionschef der Linken das verbale Zepter in die Hand, führte mit Witz, Selbstironie und mit der Fähigkeit, auch schwierige Themen in einfache Worte zu fassen, durch die Sendung,  mit spielerischer Leichtigkeit ließ er die Vertreter der Piraten-Partei Lang und Ponader noch blasser aussehen als sie sonst schon sind und öffnete Beziehungskisten, die eigentlich Sonja Schönemann und Ralf Husmann thematisierten sollten. Die kamen über Frauen sind so und Männer eben anders nicht hinaus.

Gysi war derweil längst über seine Brandrede beim Parteitag der Linken hinausgekommen, die habe er abgelesen, was …

Strafantrag gestellt

Mutter aus Münster zeigt Ministerpräsidentin Hannelore Kraft an
Manchmal habe ich einen Traum: In Braunschweig gibt es einen anonymen Wohltäter, der auf dem Postweg Spenden verteilt. So einer müsste sich auch einmal bei mir einstellen. Damit ich nicht immer auf dem finanziellen Zahnfleisch gehe, weil ich Menschen helfe, die Probleme mit sozialen Einrichtungen, Jugendämtern, Kinderheimen und anderen Organisationen haben.

Ist mir heute von einer ehemaligen Klientin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch erzählt worden: Als ihre Großmutter im Sterben lag, wurde sie von einer Mitarbeiterin der Einrichtung begleitet. Die blieb nicht draußen, als sich diese Enkelin für immer von ihrer Oma verabschieden wollte.

So viel Pietätlosigkeit ist für mich ein Alptraum. Wie die Tatsache, dass Jugendämter Geschwister trennen, weil die Eltern angeblich versagt haben.

Ist mir heute von einer Mutter aus Münster erzählt worden: Sie hat deswegen jetzt gegen die Ministerpräsidentin von Nordrhein-We…

Ton, Steine, Scherben

Über den Tod der politischen Kultur

Ton, Steine, Scherben und kein schöner Juli-Mond: Wie die Grünen in den Bundestagswahlkampf ziehen wollen, wissen sie noch nicht. Die Gutbetuchten, die diese Partei gern wählen, könnten sich auch für die FDP entscheiden, sobald die Liberalen Guido Westerwelle und Philipp Rösler los geworden sind, die Freaks, die mit Augenklappe die Wahlkabinen entern, sind derart mit Trollen beschäftigt, dass sie sich mit politischen Alternativen gar nicht mehr befassen können, sobald die täglich alle Schmutz-mails gelesen haben, fällt denen das linke Auge zu.

Deswegen fallen jetzt die Grünen übereinander her. Parteichefin Claudia Roth und Parteichef Cem Özdemir sind sich nicht grün mit der Bundesgeschäftsführererin Steffi Lemke. Die hätten sie am Dienstag bei einem Treffen des Bundesvorstandes am liebsten grün und blau geschlagen. Wäre die erst blau, gäbe es für sie keinen Platz mehr in dieser Öko-Bewegung, die dermaleinst die Schöpfung bewahren wollte, bis sie in …

Streit beigelegt

Sensationelle Wende vor Untergang der "Titanic"/Papst von Ehefrau besänftigt

Das ist katholische Satire-Liebe: Bei einem Geheimtreffen, über das Stillschweigen vereinbart wurde, haben Papst Benedikt und "Titanic"-Chefredakteur Leo Fischer das Gerichts-Beil begraben. Die Ehefrau des Heiligen Vater soll dabei eine wichtige Rolle gespielt haben. Sie besänftigte ihren Ehemann, der mit dem Papstmobil heute kurz vor 14 Uhr den Treffpunkt in Münster erreichte. Man traf sich in Ostwestfalen, weil dort keine Papa-Razzi herumlungern.

Das Versöhnungstreffen fand bei einem Mittagessen in der Kapelle des Sankt-Mauritz-Kinderheimes statt. Als Vorspeise gab es Apostel Johannes-Beeren auf Hostie, als Hauptgang Protestantenjäger-Schnitzel mit Hell-Potatoes und zum Nachtisch Sektenstachel-Beeren mit Der Herr sei bei uns-Sahne.

Benedikt versicherte Leo Fischer, dass er Satire schon immer gemocht habe, denn sonst wäre er auch nicht in dieses Amt gekommen, der "Titanic"-Chefr…

Gefälschtes Video

In Bern vögeln Paare am Straßenrand?
Sogar in der Schweiz gelten die Berner als langsam. Bevor die an der Kinokasse eine Eintrittskarte gekauft haben, ist der Film zu Ende. Hochzeiten ziehen sich hin, weil Paare Jahre brauchen, bis sie das Ja-Wort über die Lippen gebracht haben. Das Bankgeheimnis ist bei ihnen bestens aufgehoben. Von den Spielen des Hauptstadtclubs gibt es keine slow motion. Die Young Boys spielen am Sonntag zuhause. Anpfiff ist um 16 Uhr. Aber nur für den Gast aus Sankt Gallen. Bis die Gastgeber auf dem Platz sind, ist auch der erste Zuschauer im Stadion. Also so gegen 17.15 Uhr.

Und da soll ich glauben, was mir die Schweizer Boulevardzeitung "Blick" per scharfem Video, das sehr unscharf ist, vorgaukeln will? Demnach soll ein Mann aus Bern einer Frau aus Bern auf offener Straße die Kleider vom Leib gerissen, sich selbst nackt gemacht und dann mit ihr eine Nummer geschoben haben, die man nicht einmal in Paris zu sehen bekommt?

Als ich in Luzern gewohnt habe,…

Papst in Hamburg

Der Chef wehrt sich zu Recht
"Der Papst war auch schon da", singt Marius Müller-Westernhagen in einem Lied über "Freiheit". Das gilt jetzt auch für das Hamburger Landgericht. Dort hat Benedikt eine einstweilige Verfügung gegen Titelbilder der Satire-Zeitschrift "Titanic" erwirkt. Dagegen will sich Chefredakteur Leo Fischer wehren. Vorher hat er aber erst einmal ein Glas Sekt geleert. Denn mehr Werbung geht nicht.

Wer bisher die katholische Kirche für einen Trachtenverein zum gelegentlichen Absingen religiöser Lieder und zur Pflege von Aberglauben an geheimnissvolle Tücher, Wunderheilungen in Lourdes und Sündenvergebung mittels eines Spruches gehalten hat, sieht sich nun eines Besseren belehrt. Auch dieser Milliardenkonzern, der nicht nur päpstliche Gewänder regelmäßig so gründlich wäscht, dass vorne und hinten gar keine Flecken entstehen können, sondern auch Geldscheine, die sonst niemand mehr anfassen würde, weiß, wo er sich zu wehren hat.

Vor dem Hambu…

Heim ins Bild-Reich

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Der letzte Donald auf dem Heimweg

Hör zu: Aus unerfindlichen Gründen kann der Springer-Konzern seine Zeitschriften und Zeitungen nicht für sich behalten. Sie liegen in Kiosken herum, wo sie Kindern den Blick auf die Süßigkeiten versperren, werden an Bahnhöfen verkauft, weswegen der ICE von München nach Berlin schon nicht mehr in Wolfsburg hält, nehmen in Supermärkten vielen Sonderangeboten den Platz weg.

Da hat Kai Diekmann als "Bild"-Chefredakteur, der nicht ans Telefon geht, wenn ein Bundespräsident anruft, sondern den Anrufbeantworter laufen lässt, die nach seiner irrigen Auffassung geniale Idee gehabt: Am 23. Juni 2012 müllen wir nicht Kioske, Bahnhofsbuchhandlungen und Supermärkte voll, sondern jeden Briefkasten in Deutschland. Postbotinnen und Postboten beschleunigten ihre dienstlichen Radtouren, damit dieses Geschenk mit Donald auf der Titelseite auch überall vor Mitternacht ankam.

Doch eine Ente wie Donald ist sentimental und lungert lieber zuhause herum. Diesem Wu…

Erfolgreichster Krimiband

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Damit durfte Schimanki nicht kommen...

...ist 1992 erschienen und mein erfolgreichster Krimiband, denn es ist auch meine einzige Krimi-Sammlung. Viele Geschichten trugen sich schnell mit Abwanderungsgedanken, tauchten in Anthologien und in einem schwedischen Schulbuch wieder auf. Jetzt - mit einer Millionenauflage im Gepäck - kehren sie wieder in meine Heimatstadt Wilhelmshaven zurück, sind von mir kurz vor meiner Wohnungstür eingefangen worden und werden von mir im Internet verewigt.

Und zwar hier

Paparazzi beobachten

Scientologen, die Katie Holmes beobachten?
Tom Cruise hat sich in dem Psychoverein Scientology auf Platz 3 hoch geauditingt. Hängt man an diese 3 eine zweite 3, kommt man mühelos auf das Alter, in dem sich Frauen von ihm trennen. Mit 33. Was für 3 Frauen gilt. Die dritte ist Katie Holmes, die seit der Trennung von Tom Cruise von 3 Männern beschattet wird. Zwei sind angeblich Scientologen, der dritte ein Paparazzi, der amerikanischen Sensationsreportern versichert: "Journalisten sind die anderen beiden nicht." Deswegen hat der "stern" eine Anfrage nach Los Angeles geschickt: "Sind die beiden Männer, die nicht Journalisten sind, etwa Scientologen?" Die Antwort steht noch aus. In der wird sicherlich stehen: "Yes, we can!"

Jüngst hat Tom Cruise einen Mann gespielt, der einen Verbrecher umbringen wollte. Der hatte im Jahre 33 des vorigen Jahrhunderts in Deutschland die Macht an sich gerissen. Auf die Idee, auch dies in die Verschwörungstheorie einzu…

Fürchterlich

Ein Gespenst im Internet Es geht ein Gespenst um im Internet: Die blogs, die in Wilhelmshaven in der Krummen Straße 1 täglich aktualisiert werden. Gefürchtet werden sie von den Zeugen Jehovas, die ein blog vergeblich verbieten lassen wollten, vom Verleger des "Neuen Wilhelmshaven" (NW, ehemals "Wilhelmshavener Zeitung", WZ), von Jugendämtern, die täglich die Berichte lesen und Eltern vor ähnlicher Kritik warnen, wenn sie nicht lange Zeit auf ihre Kinder verzichten wollen, von Abzockern, die Anwälte ein- und dann wieder ausschalten, von sozialen Einrichtungen, die Geld verschwenden.
Mehr über das internette Gespenst