Posts

Es werden Posts vom Februar, 2012 angezeigt.

Staatsanwaltschaft Hannover

24. Februar 2012
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages: Versprochene Prüfung ist gar nicht möglich?

Haben die Mitglieder des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages Angst davor, die Staatsanwaltschaft von Hannover anzurufen, dort zu fragen, ob ein Rechtspfleger, der sich 2006 Wendt genannt hat, tatsächlich existiert und den bei tatsächlicher Existenz zu fragen: "Haben Sie dem Tjaden im November 2006 eine Abfindung nach dem Justizentschädigungsgesetz versprochen, wenn er sich für kurze Zeit still verhält"?

Da mir Dunja McAllister, Ehefrau des niedersächsischen Ministerpräsidenten und Schirmherrin der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen, am 8. November 2010 geschrieben hat, dass es "Angelegenheit der Fach- und Dienstaufsicht über die Staatsanwaltschaften (ist), auf solche Beschwerden wie die von Ihnen erhobene angemessen zu reagieren. Die Aufsicht über die Staatsanwaltschaft obliegt dem Niedersächsischen Justizministerium. Deshalb habe ich Ihre Eingabe dorthin …

Gauck bekommt

Bild
20. Februar 2012
Ratgeber für eine vorzügliche Amtszeit

"Freiheit. Ein Plädoyer" - dieses neue Buch von Bundespräsident Joachim Gauck ist zwei Wochen früher erschienen als geplant, damit sich Angela Merkel von der gestrigen FDP-Vorführung ablenken kann. Erschienen ist dieses Werk im Münchner Kösel Verlag.

Wie aus dem Kanzleramt verlautet, gründet Altpräsident Christian Wulff noch in diesem Monat den Großburgwedeler Schnösel-Verlag. Auch Merkel will bereits ins Buchprogramm. Sie plant eine längere Abhandlung, die zur Frankfurter Buchmesse erscheinen soll. Arbeitstitel "Philipp Rösler - der Ärztepfuscher".

Heinz-Peter Tjaden, Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven, hält aber auch das nur für eine Momentaufnahme. So heißt denn auch sein Verlag, in dem vor einem Jahr  "Zerstreutes Wohnen - Ratgeber für alle ab 70" erschienen ist. Den bekommt heute noch der neue Bundespräsident Joachim Gauck, der gestern schon angekündigt hat, dass er während seiner Am…

Kabarettisten

17. Februar 2012
Müssen Trauer tragen

"Ich habe Fehler gemacht. Aber ich bin immer ehrlich gewesen." Mit diesen Worten hat sich Christian Wulff heute um 11.03 Uhr aus dem Schloss Bellevue und vom Bundespräsidentenamt verabschiedet. Das ist eine schlechte Nachricht für Kabarettisten. Die hätten sicherlich gern noch monatelang ihre Witze über Wulff gerissen. Für Hannover ist das eine gute Nachricht. Denn kaum ein Lästerer über den Bundespräsidenten ist ohne abfällige Anmerkungen über die niedersächsische Landeshauptstadt ausgekommen.

Die Gelackmeierte ist jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel, die vor der Wulff-Wahl auf seltsame Weise Personalkarussell fuhr. Erst setzte sie Ursula van der Leyen auf das Kandidatenpferd und wechselte dann den Gaul, der mit Wulff in der Bundesversammlung zweimal ins Straucheln kam. Ein toller Hengst ist daraus nie geworden. Christian Wulff als Bundespräsident wirkte stets wie ein Schüler, der sich auf dem Pausenhof verlaufen hat. Nun muss er auch n…

IBAN, die Neureichen

15. Februar 2012
Europa darf diese Chance nicht verpassen

"Keiner will sie...", kommentiert heute Dirk Hoeren auf Seite 2 der "Bild"-Zeitung die ab 2014 geplante IBAN. Dabei handelt es sich um eine 22-stellige internationale Kontonummer. Das Europaparlament hat gestern eine entsprechende EU-Verordnung verabschiedet.

So verpasst Europa die nächste Chance für einen grandiosen Sieg im Kampf gegen die Schuldenkrise. Dazu muss man nicht auf Dirk Hoeren hören und meinen Vorschlag verabschieden. IBAN steht dabei für "Ich bin auch neureich".

Erreicht wird dieses Ziel mit einer IBAN, die nicht 22, sondern 23 Stellen hat. Meine wäre 20021949/26384/62/28250110. Die ersten acht Ziffern sind mein Geburtsdatum und stünden zudem für meinen Kontostand am 1. Januar 2014. 26384 ist die Postleitzahl meines Wohnortes und wäre meine PIN-Nummer am Geldautomaten und beim Homebanking. 62 ist mein Alter und entspräche der Zahl der Überweisungen, die pro Jahr für mich kostenlos w…

Mein Lebenslauf

14. Februar 2012
Soll bis zu meinem 70. Geburtstag fortgeschrieben werden

"Zufall ist der Schnittpunkt zweier Notwendigkeiten." Hat meines Wissens Friedrich Engels festgestellt. Deshalb habe ich heute festgestellt, dass bei google eines der Fotos, das man unter meinem Namen findet, verlinkt ist mit einem blog, das im März 2011 ins Netz gestellt wurde. Dort sollen angeblich Freunde und Bekannte von mir aus meinem Leben berichten, fertig sein soll das Teil an meinem 70. Geburtstag. Doch wie bei allen anonym ins Netz gestellten Veröffentlichungen haben die Initiatoren dieses Vorhabens schnell wieder das internette Weite gesucht.

Der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske und seine Anhänger sind weder intelligent noch fantasievoll genug, um sich vor dem Start solcher anonymen Projekte klar zu machen, dass Verlinkungen und die Veröffentlichung bestimmter Dokumente verräterisch sein können. Der Foto-Link bei google liegt unter einem Artikel über mich, den ich das erste Mal gelesen habe,…

Handy-Skandal

10. Februar 2012
Stolpert Bundespräsident Wulff über Nokia?

92 Prozent aller "Welt Online"-Leserinnen und Leser wollen, dass Christian Wulff als Bundespräsident zurücktritt. Einer noch nicht veröffentlichten Umfrage zufolge sind 44 Prozent dieser Rücktritts-Befürworter Besitzer eines eigenen Handys, 32 Prozent nutzen ein Firmenhandy, 20 Prozent wissen derzeit nicht, wo sich ihr Handy befindet, sind aber sicher, dass sie es wiederfinden, sobald sie akustische Hinweise per Klingelton bekommen.

"Erneut steht die Freundschaft zwischen Christian Wulff und David Groenewold im Fokus: Der Unternehmer soll ihm ein Firmenhandy gegeben haben."

Nach dieser "Welt Online"-Meldung steht fest: Der Bundespräsident schafft nichts allein und sollte im Schloss Bellevue endlich betreut werden. Sonst geht der in diesem großen Gebäude irgendwann noch verschütt. Diese Auffassung teilen einer ebenfalls noch nicht veröffentlichten Umfrage zufolge 56 Prozent der Mitglieder des Arbe…

Der Mini-Mafiosi

8. Februar 2012
Christian Wulff schlaflos im Schloss Bellevue

Bevor sie aus nichtigem Anlass ermordet werden. Haben Mafia-Mitglieder immer ein Bündel Geldscheine dabei, mit dem sie den Tod aus jedem Pistolenlauf wedeln. Will uns jetzt Christian Wulff als Bundespräsident erzählen, dass er sich von denen etwas abgeschaut hat.

Pate gestanden haben soll dabei ausgerechnet auch noch ein Filmemacher, der sich im Januar 2012 erdreistet, alle Belege aus dem Drehbuch "Schlaflos im Schloss Bellevue" verschwinden zu lassen. Die Quittungen hat jetzt die "Bild"-Zeitung. Die sich Wulff für die Barzahlung an Hotels Statt hoffentlich von David Groenewold auch hat geben lassen. Vielleicht liegt auch noch ein anonymer Scheck irgendwo herum.

Herum ist die Zeit von Christian Wulff, denn erst ist er nicht mehr Bundespräsident aller gewonnen Umfragen und nun bundesverdummungsresistent. Wenn er schon in Burgwedel nicht mehr auf die Steine bauen kann, die dort als Haus herumstehen, steht …

VHS Lüneburg

6. Februar 2012
Steht VHS für völlig hohle Seminare?

Täglich auf "Bild"-Seite 2 schreibt Franz Josef Wagner einen Brief. Vorige Woche an Rudi Assauer. Der sich hoffentlich noch daran erinnern kann...Heute an die "Scheiß-Kälte". Ein Auszug aus Wagners Prosa: "Wenn ich rausgehe, fühle ich mich nicht mehr geborgen. Draußen ist kein Leben mehr. Alles, was schön war, ist nicht mehr."

Die Volkshochschule in Lüneburg ist offenbar auch nicht mehr, was sie vielleicht nie gewesen ist. Da halten Humbugologen Seminare, leitet eine Sozialpädagogin eine Veranstaltungsreihe über gute Beratung, die in einer anderen Einrichtung sich so verbalisiert: "Adidas ist dekadent."

Alle, die bislang Adidas lediglich für eine Marke gehalten haben, die mit Puma konkurriert, teilen sicherlich auch nicht die Auffassung dieser VHS-Sozialpädagogin, Kinder müssten zusammenbrechen, damit sie sich Erwachsenen öffnen. Hat sie dem Jugendamt von Wolfsburg geraten.

Jedenfalls steht im …

Lothar Matthäus

4. Februar 2012
Dokumentarsuppe ohne scharfe Gewürze

Mit oder ohne Kameras im Schlepptau, Lolita Morena lässt ihren Ex-Mann Lothar Matthäus nicht ins Haus. Das hat sie dem "Blick" versichert. Deswegen hat der 50-Jährige den Medien auch schon mitteilen müssen: Sex wird es in der Doku-Soap über das Privatleben des ehemaligen Bayern- und Nationalspielers nicht geben?

1999 bei der legendären 1 : 2-Niederlage gegen Manchester United ist Lothar Matthäus beim Stande von 1 : 0 für die Bayern aus unerfindlichen Gründen ausgewechselt worden, jetzt hat bei ihm jemand auch noch die Sicherungen gegen weitere TV-Blamagen ausgewechselt. Sind jetzt kaputte drin.

Was Fernsehzuschauerinnen und Fernsehzuschauer lernen sollen, wenn sie diesen Ex-Spieler und Trainer bei allem, was er tut, beobachten, bleibt unerfindlich. Lothar Matthäus kündigt an, dass die "Leute von ihm positiv überrascht sein werden". Könnte bedeuten: Kurz vor Ausstrahlung der ersten Sendung lässt er den Scheiß verbi…

Klagemauer

2. Februar 2012
Kann man auch löchrig machen

Schon als Schüler, Lehrling oder Student ist uns klar gewesen: "Alle denken nur an sich, keiner denkt an mich - nur ich". Doch das muss nicht so sein. Mit nächstenlieblichen Aktionen wird der Alltag schöner, jemandem ein Geschenk machen und sei es auch noch so klein, zaubert auch Freude in das eigene Herz. Sogar Anwälte werden wieder gesund.

Anwälte mögen ist nicht immer leicht. Wenn die Termine verschieben, die Wahrheit verdrehen und Schriftsätze fertigen, die zu einer Kunstform gehören, die allen, die ihre Büros nicht nur aus Dekorationsgründen mit Gesetzbüchern vollstellen, unbekannt ist, wird´s auch nicht leichter. Aber dafür haben die auch nicht studiert. Deswegen geben wir ihnen Namen wie Winkeladvokat, Rechtsverdreher und Paragraphenhengst.

Ist aber nicht fair. Denn Paragraphen müssen Anwälte gar nicht kennen. Den Richter müssen sie kennen. Den Richtern gemein ist: Montags sind die immer so schlecht gelaunt, dass sie an dies…