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Lummerland

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28. August 2011
...ist abgebrannt

Jim Knopf ist nicht mehr bei Lukas, dem Lokomotivführer, er knöpft jetzt den Leuten das Geld mit Esoterik ab. Denn: Gott ist tot. Hat das "Times"-Magazin am 8. April 1966 berichtet.

Da fehlte nur noch eine 6 zum 13. Kapitel der Johannes-Offenbarung: "Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen und die Freien und die Knechte, dass sie ein Malzeichen annehmen, an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig."

Lummerland ist abgebrannt, die "Augsburger Puppenkiste" vernagelt.

"Und das Gewicht des Goldes, welches dem Salomo in einem Jahre einkam, war sechshundertsechsundsechzig Talente Gold, außer dem wa…

Jetzt kommt "Röschen"

28. August 2011
Mit den Vereinigten Staaten von Europa

Ursula von der Leyen vs Peer Steinbrück? Jetzt kommt "Röschen" und macht sich auf die Suche nach dem Kompass, den Deutschland laut Altkanzler Helmut Kohl verloren hat? Bei dieser Burgdorferin kann man sicher sein, dass sie, wenn sie wie aus dem Nichts ein Thema puscht,  ein Ziel verfolgt. Das Ziel, Bundespräsidentin zu werden, hat sie verfehlt. Bleibt für eine so ehrgeizige Politikerin das Ziel: Bundeskanzlerin werden!

Die Tochter des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht ist 1990 in die CDU eingetreten und machte erst einmal in Sehnde bei Hannover Kommunalpolitik, 2003 jagte sie der SPD bei der Landtagswahl einen Wahlkreis in der Region Hannover ab, in der niedersächsischen Landesregierung blieb sie nicht lange, sie strebte nach Berlin.

Politisches Gespür hat sie sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen, wenn ihr Vater auf seinem Anwesen in Burgdorf bei Hannover Prominente empfing, war sie scho…

96, alte Liebe

27. August 2011
Trainer Mirko Slomka hebt nicht ab

Auf Seite 11 der Neuen Presse Hannover (NP) leuchtet heute ein rotes Herz, darin steht "Gracias, 96!" Dazu gibt es "Bilder aus der Nacht der heißen Herzen". Auf Seite 1 der gleichen Ausgabe vermutet der Kommentator: "Der Verein vertritt jetzt Fußball-Deutschland, das sichert höhere Sympathiewerte als die Expo."

Könnte sein. Fest steht: Als die "Roten" den FC Sevilla als Gegner zugelost bekommen haben, schloss man an der Leine gedanklich mit der europäischen Fußballbühne gleich wieder ab. Die Fans wären schon zufrieden gewesen, wenn 96 von den Spaniern nicht vorgeführt worden wäre. Und was geschah? Fußball-Deutschland bekam beim Hinspiel den Mund nicht wieder zu. Zu schnell für den Gegner waren die Jungs von Mirko Slomka und ohne einen Aussetzer von Cherundolo hätte Sevilla kein Tor geschossen.

Nach dem 2 : 1-Sieg war Bangen vor dem Rückspiel. Das Ergebnis war gefährlich wegen des Gegentores. Nach…

Schulrettung

25. August 2011
Die "Welt" sorgt sich um die deutschen Schulen

"Gut 55 Prozent unseres Staatsetats geben wir für Sozialleistungen aus, für Bildung verbleiben nur neun Prozent.". Stellt heute die "Welt" fest und stellt 10 Thesen auf. Die Frage, die so beantwortet werden soll, lautet: "Sind die deutschen Schulen noch zu retten?"

In These 1 heißt es: "Der Kita-Besuch ab drei Jahren sollte quasi verpflichtend werden. Denn wer früh in die Kita kommt, entwickelt sich besser in der Schule: Chancengerechtigkeit entsteht im Kindergarten."

Was "quasi verpflichtend" bedeuten soll, steht leider nicht dabei. Wer aber Thesen aufstellt, sollte sich klar ausdrücken. Außerdem: "Wer früh in die Kita kommt, entwickelt sich besser in der Schule" ist eine Behauptung, die niemand beweisen kann.

Wollte man den Beweis antreten, müsste man Jan Musterkind in den Kindergarten schicken, dann zur Schule und nach dem Schulabschluss Bilanz ziehen…

Katholischer Weltjugendtag

22. August 2011
Der alte Mann und Jesus

Der katholische Papst hat es gut: Wenn er zu seinem Chef gerufen wird, ist er bereits tot. Was Gott und sein angeblicher Stellvertreter dann zu besprechen haben, bleibt unseren Ohren verschlossen. Sogar eine Standpauke hören wir nicht. Das Jenseits ist eben jenseits unserer Sinnesorgane.

Soeben ist der Weltjugendtag der katholischen Kirche in Madrid zu Ende gegangen. Ganz real mit einer Messe von Benedikt XVI. Über eine Million junger Leute aus über 200 Ländern sind dabei gewesen. Die ermahnte der katholische Papst, man dürfe Jesus nicht auf "seine eigene Weise" folgen, sondern nur gemeinsam mit der Kirche. Steht allerdings nirgendwo in der Bibel. Hat sich Benedikt XVI. selbst ausgedacht. Nicht selbst ausgedacht hat er sich, dass es sich nur bei der katholischen Kirche um eine Kirche handelt, alles andere seien bestenfalls Religionsgemeinschaften. Das behaupteten auch schon andere katholische Päpste.

Und entlarvten sich so als Sektench…

Brieffreundschaft

20. August 2011
Der Beiden von der Zankstelle mit Fidel Castro

Klaus Ernst sieht nicht so gut aus wie Ernesto "Che" Guevara. Gesine Lötzsch kann weder schreiben noch reden wie Ernest Hemingway. Dennoch mögen sie wie dieser Industrieminister und wie dieser Literaturnobelpreisträger die Insel Kuba - und alles, was darauf lebt und nicht leidet.

Deshalb pflegen die Beiden von der Zankstelle (auch bekannt als Die Linke) eine Brieffreundschaft mit Fidel Castro, den sie zu ihren Genossen zählen. "Du kannst voller Stolz auf ein kampferfülltes Leben und erfolgreiches Wirken an der Spitze der kubanischen Revolution zurückblicken", gratulieren sie diesem Diktator zum 85. Geburtstag.

Das Konterfei von "Che" ist vor 40 Jahren ein Muss in deutschen Jugendzimmern gewesen. Auch heute noch gehört er zu den Kultfiguren, wie viele, die früh gestorben sind. Da war er längst zerstritten mit Fidel Castro, wie dermaleinst Trotzki mit Stalin. Leo Trotzki wurde 1940 in Mexiko erm…

Mediensalat

15. August 2011
Von der Waterkant und aus Berlin

Das Alte aus Berlin zuerst: Einige FDP-Politiker wollen die Koalition beenden. Dieses Mal, wenn die Union von James Bond Anleihen nimmt. Warum Medien das als Drohung einstufen, bleibt rätselhaft.

Dann das Neueste aus Schleswig-Holstein: Christian von Boetticher will auch nicht mehr CDU-Fraktionsvorsitzender sein. Im Landtag bleibt er aber. Sonst verlöre die schwarz-gelbe Koalition die Mehrheit. Die Ex-Freundin des 40-Jährigen hat inzwischen die Vermutung geäußert, dass sich jemand an Christian von Boetticher rächen wollte. Diesen Rächer hat sie abblitzen lassen?

Dazu die Medien: Die "Welt" zählt heute die "Sex-Skandale" von Politikern auf. In einem Kommentar der "Nordwest-Zeitung" wird an Uwe Barschel erinnert, dem in der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober 1987 ein Bad in Genf nicht bekommen ist. Ob dieser Politiker in die Badewanne gestiegen ist oder gestiegen wurde, ist immer noch  umstritten. Der "st…

Liebe fällt

14. August 2011
In der Nord-CDU von der Karriereleiter

Wie hoch ist in der Nord-CDU eigentlich der sexuelle Neidfaktor? Und warum zieht der Landes- und Fraktionschef der Partei den Schwanz ein, wenn er - wie Oliver Kahn sagen würde - Eier haben sollte?

Jede Zeitung erzählt die Geschichte zwar ein wenig anders, aber die Wortwahl ist stets so seltsam, dass man den Eindruck haben könnte, dass die Verfasser sehr verklemmt sind.

Die Geschichte in Kurzfassung: Christian von Boetticher lernt im Internet eine junge Frau kennen, verliebt sich in sie, verbrngt mit ihr nach eigenen Worten "eine wundervolle Zeit". Dann trägt sich CDU-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen mit Rücktrittsgedanken, will im Mai 2012 bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein nicht wieder antreten.

Von Boetticher ist der umstrittene Kronprinz und fürchtet, dass sich die Liebesgeschichte herumspricht und laut "Bild am Sonntag" (BamS) von der Öffentlichkeit "nie akzeptiert werden würde". …

Mehr Wohlstand

7. August 2011
Weniger Kinder?

Für "Bild am Sonntag" dürfen auch Gäste Kommentare schreiben. Dabei ist heute dem Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg der Griffel abgebrochen.

Der 72-Jährige befasst sich mit der sinkenden Kinderzahl in Deutschland - was er schreibt, ist nicht zu fassen.

Seine These: "Ein internationaler Vergleich zeigt: Die Menschen leisten sich umso weniger Kinder, je mehr sie sich aufgrund ihres Einkommens eigentlich leisten könnten. Mehr Wohlstand bedeutet weniger Kinder."

Wo lebt dieser Mann eigentlich? Wer kann denn hier zu Lande noch sagen, dass er 2011 wohlhabender ist als er es vor zehn Jahren war? Außerdem geht aus dem jüngsten Zahlenwerk hervor, dass Bulgarien zu den Staaten gehört, die ähnlich große Nachwuchssorgen haben wie Deutschland. Schwimmen die Bulgaren neurdings im Geld - oder doch nur einige im Sommer im Schwarzen Meer?

Das Bruttoinlandsprodukt von Bulgarien hat 2009 bei 6223 Dollar pro Einwohner gelegen. Das von Deutschland …

HSV schaut zu

6. August 2011
Gefehlt haben nur: Liegestühle

Nun ist es nicht nur so gewesen, dass die Spieler des Hamburger SV beim Eröffnungsspiel für die 49. Bundesligasaison keinen Eintritt bezahlen mussten, für das Zuschauen bekommen sie auch noch Geld. Gefehlt haben der Mannschaft von Michael Oenning wohl nur: Liegestühle. Götze, Großkreutz, Lewandowski und Kagawa hätten auch die umkurvt oder den Ball drüber gelupft.

Fußballexperten sagen gelegentlich, dass eine Elf nur so gut spiele, wie der Gegner das zulasse. Damit der BVB wieder meisterlich auftreten konnte, musste der Hamburger SV also nur alles zulassen. Ließ er und lief - wenn er sich überhaupt bewegte - nur hinterher.

Hinterher ist deshalb auch Waldi nicht schlauer gewesen, als er die Meisterfrage stellte. Paul Breitner versicherte aber, dass sich Bayern München vor niemandem fürchte. Das ist Falschaussage genug gewesen.

Sicherlich hat der FCB bessere Spieler als der Hamburger SV, aber ob die gut genug sind, um die Dortmunder von der …

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4. August 2011
Ist wirklich ein Kind zur deutschen Welt gekommen?

Ein Menschenstrom fließt zum Platz in der Mitte der Stadt, Lumpengestalt schlurft neben Lumpengestalt, weicht einem Autowrack am Straßenrand aus, fließt weiter, schlurft einer Sensation entgegen, angekündigt vom Staatlichen Fernsehen, das aus einer Baracke in der Hauptstadt einmal in der Woche für zehn Minuten auf Sendung geht.

Niemand kann sich mehr einen Fernsehapparat leisten, die Menschen leben in Häusern, die schon seit Jahrzehnten verfallen, warten oft tagelang auf Hilfstransporte aus dem Ausland, schlingen herunter, was ihnen von Lkw´s gereicht wird. Nun jedoch soll es wieder aufwärts gehen.

Haben Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen IV und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder III angekündigt. Auf eilends gedruckten Flugblättern.

Das erste Fernsehbild flammt auf. Auf einer Riesenlandwand. Bricht wieder zusammen. Flammt erneut auf. Zeigt Ursula von der Leyen IV. Kein Ton. Dann Ton. Kein Bild. Endlic…

Frag den Staat

3. August 2011
Bürger sollen es wissen wollen

Jemand will wissen: Wann hat die Bundesrepublik Deutschland Gebietshoheit erhalten? Auch eine noch offene Frage nach dem Bildungspaket für Hartz-IV-Kinder steht im Netz.  94 Anfragen gibt es bisher.

Mit den Internetseiten "Frag den Staat" soll das Behördendickicht gelichtet, Entscheidungen von Behörden transparenter gemacht werden. Jede Frage und jede Antwort wird veröffentlicht.

Gestartet worden ist das Projekt von der Open Knowledge Foundation Deutschland mit Sitz in Berlin. Das Vorbild stammt aus Großbritannien. Unterstützt wird das Projekt von Journalistenverbänden, von Reporter ohne Grenzen und anderen Organisationen, die sich für mehr Informationsfreiheit einsetzen.

Kinderleicht ist die Suche nach der zuständigen Behörde. Außerdem bekommt man Tipps, wie Anfragen besonders wirkungsvoll gemacht und Fehler vermieden werden können.

Meine Meinung: toller Versuch!

http://www.fragdenstaat.de/